Handballclub Oppenweiler Backnang
Durch Kontertore entscheidende Nadelstiche gesetzt
| 09.04.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Die „Vorderpfalz“ bleibt ein gutes Pflaster für den HC Oppenweiler/Backnang: Nach den Siegen bei den VTV Mundenheim und beim TV Hochdorf gewannen die Drittliga-Handballer nun auch bei der TSG Haßloch. In einem packenden Drittligaspiel hieß es nach dramatischen Schlussminuten 27:25. Die Gäste überzeugten durch eine bärenstarke Abwehr und setzten durch Kontertore entscheidende Nadelstiche.
Steuerte fünf Treffer zum Auswärtssieg bei der TSG Haßloch bei: Außenspieler Tom Kuhnle. (Foto: A. Hornauer)

In der Anfangsphase tat sich der HCOB schwer. Die Würfe aus dem Rückraum waren nicht gut vorbereitet und gerieten so zum gefundenen Fressen für TSG-Torwart Daniel Schlingmann. In der Abwehr wären die Gäste den berühmten Schritt zu spät und gerieten bis zur 13. Minute mit 4:8 ins Hintertreffen. Ausgerechnet ein Unterzahlspiel – Ruben Sigle war für zwei Minuten des Feldes verwiesen worden​ – erwies sich als Muntermacher. Philipp Schöbinger und Tom Kuhnle bestraften Fehlabgabe der Hausherren mit Kontertoren, das tat den TSG-Handballern weh und gab den HCOB-Akteuren Auftrieb. Diese legten in der Abwehr deutlich zu, ließen den wurfstarken Haßlocher Rückraum wenig zum Torwurf kommen und erzwangen Ballgewinne. Im Umschaltspiel waren die Gäste stark, sie setzten durch Kontertore Nadelstiche, stellten beim 8:8 den Ausgleich her. Beim 12:11 durch Tom Kuhnle (23. Minute) lagen die Murrtaler zum ersten Mal vorne. Weil sie in den Minuten darauf einige gute Gelegenheiten ausließen und nach Benjamin Röhrle auch Lukas Köder beim Siebenmeter scheiterte, holte sich Haßloch die Führung bis zur Pause nochmals zurück – 14:13.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihre gute Abwehrarbeit fort und kamen weiter zu einfachen Toren durch Gegenstöße. Beim 18:16 lagen die Gäste erstmalig mit zwei Toren vorn, um allerdings wenig später beim 18:20 nochmals mit zwei Toren im Hintertreffen zu liegen. Das Problem in diesen Minuten: Zu wenig Druck im Angriff und ärgerliche Zeitstrafen gegen Florian Frank und Florian Schöbinger. Die HCOB-Handballer behielten in dieser kniffligen Phase aber kühlen Kopf und schlugen zurück. Philipp Maurer hatte beim Konter oftmals freie Bahn. Er sorgte acht Minuten vor dem Ende für das 22:21. Und wie in Halbzeit Eins schlugen die Gäste auch jetzt in Unterzahl zu. Während Philipp Schöbinger auf der Strafbank saß, sorgten Benjamin Röhrle und wiederum Maurer für die 24:22-Führung, die dem Traum vom Auswärtssieg zusätzliche Nahrung gab. Und im Gegensatz zu den TSG-Handballern wussten die Württemberger Vorteil aus einem Überzahlspiel zu schlagen. Der nach Verletzungspause bereits wieder gut integrierte Tobias Hold sorgte mit einem Mann mehr für das 25:23. Maurer netzte, mal wieder per Konter, zum 26:23 ein. Auf der Gegenseite bildete Torwart Sven Grathwohl einen verlässlichen Rückhalt.

Den Haßlochern lief die Zeit weg. Trainer Tobias Job brachte einen siebten Feldspieler. Das machte sich bezahlt, die Hausherren verkürzten auf 25:26. Weil Hold eine gute Minute vor dem Ende nicht an Schlingmann vorbeikam, hatte die TSG die Chance zum Ausgleich, lief sich aber ohne ernsthafte Torgefahr in der bis zur letzten Sekunde bärenstarken HCOB-Abwehr fest. Als Kevin Wolf den Ball herausfing, war der Sieg fixiert. Zielsicher warf er den Ball vom eigenen Kreis ins verwaiste Haßlocher Tor, besorgte quasi mit der Sirene den 27:25-Endstand.


TSG Haßloch - HC Oppenweiler/Backnang   25:27
| 08.04.2017 - 19:30      | TSG-Sportzentrum Haßloch
    
TSG Haßloch
Felix Müller (n.e.), Daniel Schlingmann (Tor), Elvijs Borodovskis (2), Peter Masica (4), Florian Kern (5), Ales Muhovec (1), Kevin Seelos (3), Andreas Zellmer (1), Steffen Götz, Dennis Gregori (1), Stefan Job (1), Dominic Hartstern (5), Rico Wilde (2). – Trainer: Tobias Job.

HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink (n.e.), Sven Grathwohl (Tor), Florian Frank (1), Chris Hellerich, Tobias Hold (5), Lukas Köder (3/2), Tom Kuhnle (5), Philipp Maurer (7), Benjamin Röhrle (2), Florian Schöbinger, Philipp Schöbinger (2), Ruben Sigle, Kevin Wolf (2). – Trainer: Matthias Heineke.

Schiedsrichter: Sebastian Meiler (Augsburg) und Patrick Müller (Kempten).
Zuschauer: 450.
Siebenmeter: 0/0 : 2/5 (Röhrle, Köder und Wolf scheitern an Schlingmann).
Zeitstrafen: 10:8 Minuten (Job/zweimal, Masica, Muhovec, Hartstern – F. Frank, F. Schöbinger, P. Schöbinger, Sigle).
Spielverlauf: 8:4, 11:12, 14:13 – 16:18, 20:18, 22:24, 23:26, 25:27.
         
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