Handballclub Oppenweiler Backnang
„In der Breite den am besten funktionierenden Kader“
| 20.04.2017      | Männer 2      | Alexander Hornauer 
Die beste Defensive der Liga und die große mannschaftliche Geschlossenheit – für Sebastian Forch, den Spielertrainer des HC Oppenweiler/Backnang II, sind die Faktoren für den Gewinn der Handball-Bezirksmeisterschaft schnell ausgemacht. Trotz nur selten schwächelnder Konkurrenz durfte er sich mit seinem Team schon vorzeitig über den Titelgewinn freuen und nun dem „Abenteuer Landesliga“ entgegenblicken.
Mit dem HCOB II dominierend in der Handball-Bezirksliga: Tim Jupe, der nicht nur im Angriff stark spielte, sondern auch maßgeblich zur geringen Gegentorzahl beitrug. (Foto: A. Becher)

Mit 19 Siegen aus den bisherigen 21 Spielen sind die Handballer des HCOB II souverän Bezirksmeister geworden, auch wenn die Verfolger SV Salamander Kornwestheim II und HSG Sulzbach/Murrhardt mit (bislang) nur acht Minuspunkten gleichfalls eine starke Leistung zeigten, die in den vergangenen Jahren oft zum direkten Sprung in die Landesliga gereicht hätte. HCOB-Spielertrainer Sebastian Forch erkannte schon in der Vorbereitung, dass sein Team ein heißer Kandidat für den Gewinn der Bezirksmeisterschaft sein könnte, „da hat vieles sehr ordentlich ausgesehen.“ Ein wichtiger Meilenstein sei der Heimsieg gegen den TSV Asperg am zweiten Spieltag gewesen, „da lagen wir lange hinten, haben die Partie aber gedreht.“ Das habe Sicherheit gegeben, beispielsweise fürs gewonnene erste Duell mit dem Landesliga-Absteiger aus Kornwestheim. Der HCOB II blieb in der Vorrunde ohne Punktverlust, bewältigte knifflige Aufgaben wie das Auswärtsspiel bei der HSG Marbach/Rielingshausen souverän und schlug kurz vor Weihnachten 2016 auch die HSG Sulzbach/Murrhardt deutlich, „das war dann schon eine klare Ansage an die Konkurrenz.“

Dass die Auswärtsspiele bei den Verfolgern zu Beginn des neuen Jahres verloren in Sulzbach unglücklich und in Kornwestheim deutlich verloren gingen, trübte die bis dato blütenweiße Weste. Der Optimismus von Spielertrainer Forch litt aber nicht darunter. „Da wir bis dahin so viele Spiele sehr souverän gewonnen hatten, war ich guter Dinge, dass wir wieder in die Spur finden.“ Knifflig wurde es, als zeitweise mehrere Spieler gleichzeitig ausfielen, Kreisläufer Patrick Hackbarth mit einem Kreuzbandriss sogar auf Dauer. „In dieser Phase war wichtig, dass uns Spieler aus der dritten und aus der vierten Mannschaft nicht nur ausgeholfen, sondern auch weitergeholfen haben“, sagt Forch. Der HCOB II überzeugte durch Geschlossenheit, löste seine Aufgaben weiter souverän und ließ die Hoffnungen der Verfolger zunehmend sinken. Im Spiel gegen die SG BBM Bietigheim III machten die Murrtaler vorzeitig einen Knoten dran, sicherten sich die Pluspunkte 35 und 36 – und bekamen direkt nach Spielende den Meisterwimpel von Staffelleiter Michael Henschel überreicht.

Das entscheidende Plus aus Sicht von Forch: „Unsere Abwehr mit zwei hervorragenden Torhütern.“ Im Durchschnitt mussten die routinierten Keeper Stefan Merzbacher und Marcel Wolf nur 22 Gegentreffer pro Spiel hinnehmen, deutlich weniger als die Konkurrenz. Das führte dazu, dass die HCOB-Handballer häufig ins Konterspiel kamen – und auch bei der Zahl der geworfenen Tore den besten Schnitt aller Bezirksligateams aufweisen. Wichtig aus Sicht des Spielertrainers war zudem, „dass wir meiner Meinung nach den in der Breite wohl am besten funktionierenden Kader aller Mannschaften hatten.“ Immer wieder rückten andere Spieler in den Fokus, sorgten für entscheidende Impulse. Das machte es der Konkurrenz schwer, sich auf den späteren Meister einzustellen. Besonders erfreulich aus Sicht von Forch: „Jeder Spieler hat nochmal einen Schritt nach vorne gemacht, die Jungen, aber auch die routinierteren Akteure.“ Die Sportler seien hungrig und würden Verbesserungsvorschläge gerne annehmen, freut sich Forch, der seine ersten Erfahrungen als Coach einer aktiven Mannschaft sammelte. Sehr harmonisch habe die Zusammenarbeit mit Marcel Wolf funktioniert, mit dem sich Forch viele Aufgaben teilte und der – gerade als er verletzt nicht mitspielen konnte – mit kühlem Kopf den Takt von der Bank vorgab.

Nun gilt der Blick – auch wenn das letzte Spiel dieser Bezirksligasaison gegen den SKV Oberstenfeld II (Samstag, 17.30 Uhr, Gemeindehalle Oppenweiler) noch aussteht – bereits der Landesliga. Dort wird zunächst einmal das „gesicherte Mittelfeld“ angepeilt, eine anspruchsvolle Aufgabe. Forch hat Respekt vor dieser Spielklasse, weil sich diese in den vergangenen Jahren stets ausgeglichen präsentiert hat. „Da steht uns einiges an Arbeit bevor“, sagt Forch, „wir werden dort in vielen Spielen nicht der Favorit sein und wir werden auch einen Lernprozess absolvieren müssen, um mit engen Spielen umzugehen.“ Zugleich sei die gedankliche Beschäftigung mit der höheren Spielklasse bei allen Akteuren erkennbar, „alle haben Lust darauf und wir wollen unser Niveau nochmals steigern.“ Personell geht es aller Voraussicht nach mit gleichem oder ähnlichem Kader weiter. Wie schon vor der vergangenen Runde werden in der Vorbereitung wieder junge Akteure aus der A-Jugend oder aus der Dritten mittrainieren und die Chancen zum Sprung ins Landesligateam bekommen. Nicht mehr dabei sein wird. Patrick Hackbarth. Der Kreisläufer hängt die Turnschuhe an den Nagel und wird bei der Saisonabschlussfeier des HCOB am 29. April in den handballerischen Ruhestand verabschiedet.


         
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