Handballclub Oppenweiler Backnang
Volles Augenmerk auf eine vollständige Gesundung
| 15.07.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Die Vorbereitung auf die neue Handballsaison ist in vollem Gange. Auch Jonas Frank schaut immer wieder beim Drittligateam des HC Oppenweiler/Backnang vorbei. Den Gedanken, bald selbst wieder auf dem Feld mitspielen zu können, hat er jedoch verworfen. Das lädierte Knie macht nicht mit – für den 30-Jährigen geht es deshalb künftig zunächst darum, die grundlegende Beweglichkeit des sensiblen Gelenks zu erhalten.
Wird seit geraumer Zeit von Kniebeschwerden geplagt: Jonas Frank. (Foto: A. Becher)

In der Saison 2004/2005 absolvierte Jonas Frank als A-Jugendlicher erste Spiele für den TV Oppenweiler in der Regionalliga Süd. Als sich die Mannschaft nach dem Abstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga neu finden musste, war der spielintelligente Rückraumspieler eine prägende Figur im Spiel des jungen Teams. Jonas Frank erzielte viele Treffer, agierte als Lenker und Denker; ausgestattet mit dem Auge für den besser positionierten Mitspieler und mit dem Gespür für den richtigen Moment, um das Tempo zu erhöhen oder herauszunehmen.

2010 zog Jonas Frank beruflich nach Norddeutschland, spielte für den ATSV Stockelsdorf. Umso größer war die Freude, als er 2013 zu seinem Heimatverein zurückkehrte und mithalf, den ersehnten Sprung in die Dritte Liga zu realisieren. Als zweiter Spieler nach Bernhard Scheib übersprang er die 1000-Tore-Marke, mittlerweile weist die Statistik 233 Einsätze und 1289 Treffer im Trikot der ersten Mannschaft des TVO und des HC Oppenweiler/Backnang auf.

Ein Kreuzbandriss, der im Herbst 2013 die Freude über einen maßgeblich von Jonas Frank initiierten Heimsieg gegen den VfL Pfullingen dämpfte, zwang den Sportler zu einer langen Pause. Er biss sich durch die Reha-Phase, kehrte aufs Spielfeld zurück, zeigte regelmäßig hervorragende Leistungen, aber auch das Knie meldete sich wieder. Denn der Knorpel, der im sensiblen Gefüge des Gelenks eine wichtige Dämpfungsfunktion besitzt, war in Mitleidenschaft gezogen und bereitete Beschwerden.

Im Januar dieses Jahres spielte Jonas Frank zum letzten Mal, steuerte sieben Tore zum Remis bei der SG Pforzheim/Eutingen bei. Danach setzte er aus, um das Knie zu schonen. Der Plan war: nicht überhastet wieder einsteigen, auf Gesundung hoffen. Doch es wurde nicht besser. Selbst beim Joggen oder beim Radfahren meldete sich das Knie, sagt Jonas Frank, „zeitweise bereitet es sogar im Alltag Beschwerden.“ An belastenden Handballsport, mit Sprüngen, schnellen Richtungswechseln und intensiven Belastungen, war nicht zu denken.

Und weil es nicht besser wurde, hat Jonas Frank nun entschieden, sich nochmals einer Operation zu unterziehen. „Schlussendlich ist es unumgänglich.“ Und zwar nicht, um zeitnah wieder in den Leistungssport zurückzukehren, diesen Gedanken hat der Handballer fürs Erste verworfen. „Wichtig ist mir, dauerhaft und insgesamt die Beweglichkeit zu erhalten.“ So viel Freude Jonas Frank am Handballsport hat; auf Dauer muss die Gesundheit vorgehen.

Für den HC Oppenweiler/Backnang bedeutet es: die Mannschaft muss künftig ohne einen prägenden Spieler der vergangenen Dekade auskommen. Wohl trifft es Mannschaft und Trainer Matthias Heineke nicht ganz unvorbereitet, denn schon in der vergangenen Rückrunde musste es ohne den Rückraumspieler gehen, trotzdem ist es schmerzhaft.

Die größte Umstellung ist es für den Sportler selbst. Seit seiner Kindheit steht er regelmäßig in der Sporthalle. Schon seit Vater Martin war ein erfolgreicher Spieler und langjähriger Trainer der TVO-Handballer, als Jugendlicher war Jonas Frank als Fan bei Auswärtsspielen in ganz Süddeutschland mit dabei. „Jetzt im Sommer so viel Freizeit zu haben, das ist schon ungewohnt“, sagt Jonas Frank und gesteht ein: „Wie ich damit auf Dauer zurechtkomme, das ist schon eine spannende Frage.“ Ganz ohne Sporthalle wird es – auch wenn er sich aktuell keine konkreten Gedanken gemacht hat – dabei wohl nicht gehen, „in irgendeiner Form möchte ich dem Handballsport schon verbunden bleiben.“ Erste Priorität hat nun aber die Gesundung.


         
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