Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – HG Oftersheim/Schwetzingen
21.10. · 20 Uhr · Gemeindehalle Oppenweiler
Es bleibt dabei: Viel Aufwand, kein Ertrag
| 08.10.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Es will einfach nicht klappen: Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang warten auch nach sieben Begegnungen auf den ersten Saisonsieg. Dabei lieferten sie Drittliga-Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen II ein spannendes Match, holten Rückstände auf, hatten die Chance zur Wende – und mussten sich doch mit 34:37 geschlagen geben. Der HCOB ist auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen.
Hielt sein Team mit seinen Toren immer wieder im Spiel: Ruben Sigle. (Foto: M. Fischer)

650 Zuschauer unterstützten die Hausherren nach Kräften, schöpfte immer wieder Hoffnung, mussten aber auch regelmäßig Rückschläge und am Ende die dritte Heimniederlage im dritten Heimspiel verkraften. Dabei begann die Begegnung für die Hausherren gut. Nach acht Minuten lag der HCOB mit 6:4 vorne, hatte zwei Kontertore erzielt, das hatte die Stimmung beflügelt. Dann mussten die Murrtaler erste Nackenschläge verkraften. Die Abwehr ließ sich wiederholt zu einfach überwinden, die Gäste gingen in Führung. Benjamin Röhrle brachte Maximilian Haider beim Konter zu Fall, sah direkt Rot, eine harte Entscheidung.

Trainer Matthias Heineke nahm eine Auszeit, die brachte zunächst wenig Ertrag, nach 18 Minuten führten die Rhein-Neckar Löwen II mit 14:9. Dann kamen die Hausherren auf. Die Abwehr wurde besser, der ins Tor gekommene Sven Grathwohl führte sich mit mehreren Paraden gut ein. Der HCOB schloss auf. Der Keeper warf aus 40 Metern ins leere Tor, die Gäste bekamen eine Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers, kurz vor der Pause verkürzte Ruben Sigle auf 18:19 – das Team von Trainer Matthias Heineke war bei der Musik.

Nach dem Seitenwechsel gelang Chris Hellerich vom Kreis sogar das 20:20. Doch so hoffnungsfroh diese Phase auch gestimmt hatte, der nächste Rückschlag folgte umgehend. Vergebene Großchancen, Abspielfehler und das Pech, dass die Schiedsrichter bei misslungenen Zuspielen an den Kreis nur wenig auf die hindernden Aktionen der Abwehrspieler achteten, es kam alles zusammen. Nach 43 Minuten lag der Tabellenführer wieder komfortabel vorn, 27:21.

Für den HC Oppenweiler/Backnang sprach, dass die Mannschaft nie aufgab, sich erneut herankämpfte. Ruben Sigle setzte wertvolle Akzente aus dem Rückraum. Trainer Heineke setzte auf eine offensivere Abwehr, dadurch gelangen Ballgewinne, nach einem Kontertreffer von Lukas Köder waren die Hausherren wieder auf 27:29 dran (50. Minute).

Doch die Rhein-Neckar Löwen II befreiten sich erneut aus der Umklammerung; auch, weil die Außen Tim Ganz und Leon Bolius ihre Chancen im Spiel Sieben gegen Sechs zielstrebig nutzten. Die Gäste setzten sich wieder auf 35:29 ab, das war die Entscheidung. Der HCOB kam nochmal auf 34:37 heran, dieser Abstand entsprach dem knappen Spielverlauf eher, mehr als Ergebniskorrektur war es aber nicht.

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Wir haben leider in den ersten 20 Minuten keinen Zugriff gefunden. Dann hatten wir immer wieder hervorragende kämpferische Phasen. Wir haben zweimal deutliche Rückstände aufgeholt. Am Ende haben wir aber zu viele technische Fehler gemacht. In Summe war es trotz allem ein Spiel auf gutem Level.“

Löwen-Trainer Michel Abt: „Unser 7:6 am Ende war der Schlüssel zum Erfolg. Als aus unseren sechs Toren Vorsprung zwei geworden sind, haben wir das Ruder damit herumgerissen. Wir haben derzeit einen Lauf. Die vielen Gegentore stören mich nicht, denn wir wollen selbst schnell nach vorne spielen.“


HC Oppenweiler/Backnang - Rhein-Neckar Löwen II   34:37
| 08.10.2017 - 20:00      | Gemeindehalle Oppenweiler
     
HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Sven Grathwohl (Tor), Florian Schöbinger (2), Benjamin Röhrle (2/1), Ruben Sigle (8), Chris Hellerich (6), Kevin Wolf (2), Philipp Schöbinger (3), Tom Kuhnle, Florian Frank (2), Philipp Maurer (5/4), Felix Raff (n.e.), Lukas Köder (2), David Szilagyi (1). – Trainer: Matthias Heineke.

Rhein-Neckar Löwen II
Patrick Jahnke, Lucas Bauer (Tor), Maximilian Trost (9), Patrick Zweigner (5), Luca Braun, Maximilian Haider (1), Leon Bolius (4), Sebastian Trost (1), Lars Röller (3), Mattes Meyer, Tim Ganz (10/3), Rico Keller (4), Maximilian Kessler. – Trainer: André Bechtold und Michel Abt.

Schiedsrichter: David Gierke (Dachau) und Korbinian Konwitschny (Dachau).
Zuschauer: 650.
Siebenmeter: 5/6 : 3/4 (Maurer scheitert an Bauer – Bolius wirft an die Latte).
Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Röhrle/nach Disqualifikation, Kuhnle, F. Schöbinger – M. Trost/zweimal, Haider, Keller).
Disqualifikationen: Röhrle (11., Foul an Haider).
Spielverlauf: 6:4, 7:9, 9:14, 14:16, 18:19 – 20:20, 21:16, 27:31, 28:24, 33:36, 34:37.
           
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