Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

TSB Horkheim – HCOB
23.11.2019 · 20 Uhr · Stauwehrhalle Horkheim
Das Pendel soll in den positiven Bereich ausschlagen
| 07.11.2019      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang freuen sich aufs nächste Württembergduell. Am Samstag um 20 Uhr kommt der TV Plochingen in die Gemeindehalle Oppenweiler. Der Club aus dem Neckartal ist ein Aufsteiger, der gut startete, zuletzt aber einige Spiele verlor. Die Murrtaler wollen Heimstärke beweisen und setzen dabei auf die Breite ihres Kaders. Im Rückraum ist Nikola Vlahovic wieder dabei, Stefan Merzbacher steht als Backup fürs Tor bereit.
Möchte sich mit dem HCOB entscheidend gegen den TV Plochingen durchsetzen: Tom Kuhnle. (Foto: A. Becher)

Ein Drittel der Saison ist rum. Der HCOB hat fünf Spiele gewonnen und fünf verloren. Damit ist klar: Im Heimspiel gegen den TV Plochingen möchten die Murrtaler ihr Punktekonto wieder in den positiven Punktebereich verschieben. In gewisser Weise entspricht die Ausgangslage der Partie gegen den HC Erlangen II vor zwei Wochen, als der HCOB mit 8:8 Punkten in die Partie ging und dann mit drei Toren Vorsprung siegte. Trainer Matthias Heineke sieht die Parallele, „dass wir diese Begegnung gerade vor heimischer Kulisse auf jeden Fall siegreich gestalten wollen“. Abweichend davon wünscht er sich allerdings auch, „dass wir, anders als gegen Erlangen, über 60 Minuten ein gutes Spiel zeigen.“ Und es gibt noch eine Parallele zur Begegnung gegen die Franken: Auch die Plochinger schleppen den Rucksack einer Serie von Niederlagen mit sich herum. Das birgt erfahrungsgemäß im gleichen Maße Chancen und Risiken für den Gegner. Für HCOB-Coach Matthias Heineke ist auf jeden Fall unstrittig, „dass es unser Anspruch ist, gegen viele Mannschaft dieser Liga das Heimspiel zu gewinnen, und das gilt auch am Samstag.“ Die bisherige Heimbilanz macht Mut, fünf Siege aus sechs Spielen, nur der VfL Pfullingen – zu dieser Zeit in absoluter Topform – siegte im Murrtal. Dabei soll es auch bleiben.

Mit dem TV Plochingen kommt ein Aufsteiger aus der Baden-Württemberg-Oberliga in die Gemeindehalle. Die „ewige Statistik“ weißt Punktspiele zwischen den Sportlern aus dem Murrtal und jenen aus dem Neckartal aus, allerdings liegen die dreieinhalb Jahrzehnte zurück. Zu Beginn der Runde besiegte die TVP-Mannschaft um ihren neuen Coach Michael Schwöbel mit Pfullingen und den Rhein-Neckar Löwen II Teams, die in der Tabelle weit vorne stehen. In Person von David Špiler vermeldeten sie eine prominente Nachverpflichtung, der Rückraumspieler hat 134 Länderspiele für Slowenien bestritten. „Sie haben ein angriffsstarkes Team und sind im Eins-gegen-Eins brandgefährlich“, sagt HCOB-Coach Matthias Heineke. Die Statistik gibt ihm Recht, der TVP hat im Schnitt 31 Tore erzielt, das ist der zweitbeste Wert der Liga. Zugleich gibt das Zahlenwerk aber auch Aufschluss darüber, dass das Team aus dem Landkreis Esslingen im Schnitt die meisten Gegentreffer aller Teams hinnehmen müssen. Matthias Heineke gibt seinem Team deshalb mit auf den Weg, „dass wir unser Angriffsspiel dominant durchziehen wollen.“ Er verspricht sich einen Vorteil durch die Breite seines Kaders und will diesen über das gesamte Spiel hinweg zu Gunsten seines Teams nutzen. Der Ärger über die Niederlage in Dansenberg schwingt auch mit, er soll durch einen Sieg vergessen gemacht werden, „wir wollen uns selbst zeigen, dass wir es besser können.

In der Vorwoche war Nikola Vlahovic nicht für den HCOB im Einsatz, sondern spielte mit dem Zweitbundesligisten SG BBM Bietigheim in Emsdetten. Am Samstag ist der Rückraumspieler mit Zweifachspielrecht wie in den ersten neun Begegnungen dieser Saison wieder dabei. Da auch Evgeni Prasolov nach einer Verletzungspause zuletzt wieder aufs Spielfeld zurückkehrte, präsentierte sich der HCOB im linken Rückraum mit deutlich mehr Alternativen. Im Tor wird der verletzte Stefan Koppmeier durch Handballlegende Stefan Merzbacher vertreten, er gibt den Backup für den zuletzt in guter Form spielenden Felix Beutel.


           
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