Handballclub Oppenweiler Backnang
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TSG Haßloch – HCOB
25.01.2020 · 19.30 Uhr · TSG-Sportzentrum Haßloch
Aufmerksame Abwehr und eine gute Ausbeute
| 28.12.2019      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Die Zwischenbilanz fällt positiv aus: Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang spielen eine starke Drittligasaison. Die Murrtaler haben zur Weihnachtspause schon 20 Punkte auf der Habenseite. Die Mannschaft von Trainer Matthias Heineke hat sich in der Defensive gesteigert und außerdem zur Heimstärke zurückgefunden.
Mit dem HCOB in der neuen Saison in der Abwehr deutlich stabiler: Trainer Matthias Heineke. (Foto: A. Becher)

In der vergangenen Runde ging es lange gegen den Abstieg. Entscheidend dafür: Zu oft gab es zu viele Gegentreffer. Der HCOB hat in der Vorbereitung intensiv daran gearbeitet, und das zahlt sich aus. Im Schnitt gab’s nur noch 28,2 (statt 31,3) Gegentreffer. Mit Zugang Tim Düren, Rückkehrer Jakub Strýc und dem häufiger als in der Vorsaison zur Verfügung stehenden Nikola Vlahovic (Zweitspielrecht mit der SG BBM Bietigheim) wurde das Zentrum gestärkt. Die Torhüter Stefan Koppmeier und Felix Beutel zeigten gute Leistungen. Offensiv hat der HCOB das gute Niveau der Vorsaison (29,9 Treffer) gehalten, in dieser Saison sind es im Schnitt glatte 30 Tore. Die etablierte Rückraumachse mit Kevin Wolf, Evgeni Prasolov und Ruben Sigle strahlt Entschlossenheit aus. Auch die jüngeren Spieler machen Druck. Nikola Vlahovic und Felix Raff sind gut in Form, Timm Buck machte in den vergangenen Wochen entscheidende Tore.

Eine weitere Verbesserung: Die Murrtaler sind zuhause wieder eine Macht. Neun Spiele, acht Siege, nur die Partie gegen den VfL Pfullingen ging verloren. Zum Vergleich: In der Vorsaison gab es nur vier Heimsiege. Dass die Murrtaler bislang in den Heimspielen eher gegen Teams aus der hinteren Tabellenhälfte spielten, machte die Sache ein wenig einfacher – die Tatsache, dass die Siege dafür konstant souverän herausgespielten wurden, spricht aber für sich. Und mit HBW Balingen-Weilstetten II musste sich zuletzt auch ein Topteam im Murrtal geschlagen geben. Auswärts hingegen mussten die HCOB-Handballer lange auf einen Erfolg warten. Das Problem hier: es ging hauptsächlich zu den stärksten Teams der Liga. Der HCOB war oft knapp dran, aber der Knoten platzte nicht. Das führte zwischendurch zum Gefühl, man könne eigentlich schon zwei, drei oder vier Punkte mehr auf dem Konto haben. In den Wochen vor Weihnachten gab es dann die Erlösung, in Willstätt und Blaustein gelangen Auswärtserfolge. Und mit nun 20:14 Punkten lässt es sich auch gelöst Weihnachten feiern.

Bleibt die Frage, wohin der Weg im zweiten Saisonabschnitt führen kann. Erstes Ziel ist, so schnell wie möglich auf rund 25 Zähler zu kommen, dann brennt nach hinten definitiv nichts mehr an. Dann hieße es die 30-Punkte-Marke anzuvisieren, das gelang in den bisherigen vier Drittligaspielzeiten noch nicht. Tendenziell sind im neuen Jahr vor allem Teams aus der Spitzengruppe zu Gast in Oppenweiler oder Backnang. Da wird sich die Frage stellen, ob der HCOB hier weitere Coups landen kann. Auswärts geht es mehrfach zu den Teams, die in den Abstiegskampf verwickelt sind. Da dürften vom spielerischen Potenzial her Erfolge drin liegen – zugleich sind das aber besonders knifflige Aufgaben, die nur mit Kampf und Leidenschaft zu bewältigen sein werden. Mit dem Biss, den die Murrtaler bisher in dieser Saison gezeigt haben, ist das aber denkbar.

Der Blick auf die Tabellenspitze: Einen klaren Titelfavoriten gab es vor Rundenbeginn nicht. Mittlerweile schon. Der TuS Fürstenfeldbruck führt die Tabelle souverän an. 30:4 Punkte, besser geht’s kaum. Verfolger VfL Pfullingen hat fünf Miese mehr. Der TuS darf von der Meisterschaft träumen. Aber der ist nicht zwangsläufig mit dem Sprung in Liga zwei verbunden. Die vier Drittligameister dürfen nur zweieinhalb Aufsteiger stellen. Es gibt Entscheidungsspiele. Wenn’s gut läuft, ist man mit zwei Spielen durch. Läuft es richtig schlecht, absolviert man sechs Spiele und steigt doch nicht auf.

Der Blick auf die Abstiegszone: Drei Mannschaften müssen absteigen. Aufsteiger TSV Blaustein hat nur zweimal gewonnen. Die unmittelbare Rückkehr in die Baden-Württemberg-Oberliga scheint kaum zu vermeiden. Davor geht es eng zu. Derzeit belegen der TV 08 Willstätt und der TV Plochingen die beiden weiteren Abstiegsränge 14 und 15. Der auf Rang 13 geführte TV Hochdorf hat ebenfalls 10:24 Punkte auf seinem Konto. Die TSG Haßloch (11:21) und der HC Erlangen II (11:23) haben auch nur einen kleinen Vorsprung, die TGS Pforzheim (13:21) hat wenigstens einen kleinen Puffer.

Aus der HCOB-Statistik: Marcel Lenz, Kevin Wolf, Jakub Strýc, Lukas Köder und Philipp Schöbinger kamen in allen 17 Begegnungen dieser Saison für den HC Oppenweiler/Backnang zum Einsatz. Die meisten Treffer gelangen Marcel Lenz. Seine 108 Tore sind der drittbeste Wert der Liga, nur Christos Erifopoulos (TV Plochingen, 124) und Julian Thomann (HBW Balingen-Weilstetten II, 118) trafen häufiger. Stark sind die Siebenmeterquoten der HCOB-Torhüter: Stefan Koppmeier kommt auf 32 Prozent, Felix Beutel gar auf 35 Prozent gehaltene Bälle.


           
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