Handballclub Oppenweiler Backnang
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TV 08 Willstätt – HCOB
23.03. · 20 Uhr · Hanauerlandhalle Willstätt
Die Dritte Liga als Herausforderung fĂĽr den HCOB
| 25.08.2015      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Nach zwei Aufstiegen in den vergangenen drei Jahren mischt der HC Oppenweiler/Backnang künftig unter den 100 besten Handballteams in Deutschland mit. Die stark besetzte Dritte Liga ist die neue sportliche Heimat. Der Neuling will sich in dieser Klasse etablieren – eine echte Herausforderung.
Freut sich auf die neuen Herausforderungen: Volker Blumenschein. (Foto: A. Becher)

Noch unter der Fahne des TV Oppenweiler war der Jubel über den Aufstieg groß. Viele Momente brannten sich ins Langzeitgedächtnis ein – natürlich auch beim Coach. „Der Sieg in Söflingen mit dieser phänomenalen Unterstützung, das letzte Heimspiel in der grünen Hölle, aber auch unsere ungerechte Heimniederlage gegen Pforzheim und die Reaktion darauf – das sind magische Momente, die bleiben“, erinnert sich Volker Blumenschein. Schnell richtete der 47-Jährige den Blick aber wieder nach vorne auf die nun bevorstehende Herausforderung. Er studierte intensiv Videos, um die künftigen Rivalen kennenzulernen.

Den Kader zurrte der HCOB frühzeitig und zunächst einmal unabhängig von der Liga fest. Mit Kreisläufer Sascha Röhrle (zur eigenen Zweiten) schied nur ein Spieler aus, alle anderen blieben. Neu im Team sind Chris Hellerich (vom Württembergligisten SF Schwaikheim), der die Lücke am Kreis schließt, und Tom Kuhnle (vom TV Bittenfeld, ebenfalls Württembergliga) für den linken Flügel. Blumenschein zu Hellerich: „Er ist in der Abwehr eine echte Verstärkung, seine körperliche Präsenz ist beeindruckend. Er hat den Spitznamen Pax bekommen, wie diese Schrankwand aus Schweden.“ Auch im Angriff mache Hellerich Fortschritte, auch hier werde er zu einer Verstärkung heranreifen, ist der Coach überzeugt. Blumenscheins Einschätzung zu Kuhnle: „Er hat erstaunlich schnell ein höheres Niveau erreicht, die Wurfvarianten von Linksaußen sind unberechenbar, er ist ein sehr schneller Gegenstoßspieler. Bei ihm darf man nicht vergessen, dass er erst 20 Jahre alt ist und zwei Ligen tiefer gespielt hat. Wir müssen viel mit ihm arbeiten, aber er hat großes Talent und den nötigen Biss. Das ist eine sehr gute Ausgangsposition.“

Als der Aufstieg besiegelt war, hätte der HCOB gerne noch einen erfahrenen Spieler dazugeholt – aber nicht auf Teufel komm raus, eher mit Bedacht. Weil ohne Weiteres niemand zu finden war, ist das verschoben, aber nicht aufgehoben, vielleicht tut sich auch im Laufe der Runde etwas. Grundsätzlich sei es aber so, sagt Blumenschein, „dass wir darauf vertrauen, dass wir alle unsere Spieler weiterentwickeln und verbessern können“.

In der Vorbereitung legte der Coach viel Wert darauf, in der Abwehr flexibler zu werden. Die Murrtaler können ihren Rivalen nun auch verstärkt mit einer offensiv ausgerichteten Abwehr begegnen. Im Angriff erarbeitete sich der HCOB Alternativen fürs Unter- und Überzahlspiel. Blumenschein ist es zudem sehr wichtig, „dass wir im gebundenen Angriffsspiel unberechenbarer werden“. Die Vorbereitung betrachtet er insgesamt positiv, „wir haben trotz hoher Intensität eine tolle Stimmung, es hätte fast nicht besser laufen können“.

Ein Erfolgsfaktor für den HCOB könnte sein, dass das Team homogen besetzt und eingespielt ist. „Wir haben eingeschliffene Automatismen, die in engen Spielen ausschlaggebend sein können“, sagt der Trainer. Er setzt auf die Abwehr, hier sieht er seine Truppe auf alle Fälle auf Augenhöhe. Darüber hinaus setzen die Grün-Blauen auf den Heimvorteil: „Für uns spricht sicher unsere außergewöhnliche Fankultur – in der Gemeindehalle und in der Karl-Euerle-Halle ist es für die Gäste hoffentlich sehr schwer, etwas mitzunehmen.“

Risiken sieht Blumenschein darin, dass noch nicht viele seiner Handballer mit Erfahrungen in der Dritten Liga ausgestattet sind. „Es wird Spiele geben, in denen wir ganz deutlich die Grenzen aufgezeigt bekommen werden. Wir werden also manchmal auch Lehrgeld bezahlen. Entscheidend wird dann sein, dass wir uns von Rückschlägen nicht nervös machen lassen und wir zu jeder Zeit an uns glauben.“

Der HCOB-Coach, der die Dritte Liga aus vielen Jahren in Horkheim gut kennt, hat erkannt: „Diese Liga ist ausgeglichen wie lange nicht mehr. Im Moment ist keine schwache Mannschaft auszumachen, alle Teams sind sehr gut besetzt – teilweise mit Spielern, die schon hochklassig gespielt haben. Ich erwarte eine sehr schwere Saison mit vielen knappen Spielen, oft werden ein oder zwei Tore den Unterschied ausmachen. Für uns ist das die größte Herausforderung der vergangenen Jahre.“ Eine Herausforderung, die der HCOB aber durchaus selbstbewusst angeht.


           
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