Handballclub Oppenweiler Backnang
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SV Remshalden – HCOB
27.06. · 20.30 Uhr · Stegwiesenhalle Remshalden
Der HCOB surft weiter auf der Erfolgswelle
| 04.10.2015      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Der HC Oppenweiler/Backnang eilt in der Dritten Liga von Sieg zu Sieg. Der neueste Coup des Aufsteigers: Ein 31:28 bei der SG H2Ku Herrenberg. Entscheidend war die hervorragende Leistung in der zweiten Halbzeit. Am Ende stand eine Premiere: der erste Auswärtssieg eines Handballteams aus dem Murrtal in der Markweghalle überhaupt.
In der Schlussphase mit wichtigen Toren zur Stelle: Tobias Hold. (Foto: A. Hornauer

Von Beginn an dominierten Kampf und Einsatz. Die Schiedsrichter hielten sich gar nicht mit Gelben Karten auf und verteilten gleich Zeitstrafen, das heizte die Stimmung im Hexenkessel Markweghalle zusätzlich auf. Den HCOB traf es ein wenig mehr, allerdings machte Herrenberg aus der Überzahl wenig. Im Angriff kompensierten die Gäste den fehlenden Mitspieler einige Male durch den Austausch des Keepers gegen einen Feldspieler.

Vom Ergebnis blieb es eng. Der HCOB führte einmal mit zwei Toren (6:4, 15. Minute), ansonsten ließen die Teams keinen Gleichstand aus. Die Sieben von Coach Volker Blumenschein spielte noch nicht zielstrebig genug nach vorne, leistete sich einige Fangfehler und geriet mit dem Pausenpfiff in Rückstand: Der Herrenberger Fabian Gerstlauer verwandelte einen fragwürdigen Strafwurf zum 12:11.

Als die Hausherren nach Wiederanpfiff zum 15:12 nachlegten, geriet erstmals die Gastmannschaft unter Druck. Nun aber gab es zwei Zeitstrafen für Herrenberg in kürzester Zeit, und das nutzte der HCOB konsequent aus, glich zum 15:15 aus. Torwart Stefan Merzbacher half dabei mit mehreren Paraden. Die Partie stand nun auf des Messers Schneide.

Herrenberg legte ein letztes Mal vor, 20:18. Dann begann sich die Waage zu neigen. Auch weil die nun etwas defensiver ausgerichtete HCOB-Abwehr zunehmend besser wurde. Ein Doppelschlag in Unterzahl brachte das 20:20. Tom Kuhnle sorgte vom linken Flügel für die Führung. Die Gäste entwickelten im Angriff großen Druck, waren von allen Positionen gefährlich und nutzten ihre Chance. Tobias Hold und Jonas Frank trafen zur 23:21-Führung, dann setzte Philipp Maurer mit einem Kontertreffer zum 24:22 einen ganz empfindlichen Nadelstich.

Beide Trainer nahmen nun fleißig Auszeiten. Der HCOB sprach zwei großartige Angriffszüge ab. Erst jagte der erneut in guter Form spielende Benjamin Röhrle den Ball nach einem Kempa-Zuspiel von Philipp Maurer in die Maschen. Kurz darauf tauchte Rechtsaußen Maurer frei am Kreis auf, traf zum 26:24 (54. Minute).

Herrenberg warf alles nach vorne, agierte mit Manndeckung, kam aber nur noch auf 25:27 heran. Dann eilte Jonas Frank zum Konter nach vorne und erzielte das 28:25. Das war die Entscheidung. Eine Zeitstrafe gegen Christian Rau beendete den Herrenberger Versuch, die Wende zu erzwingen. Der Aufsteiger spielte die letzten zwei Minuten fast schon entspannt runter und hat mit dem 31:28 ein Ausrufezeichen gesetzt.

Volker Blumenschein: „Jeden Punkt, den wir jetzt holen, müssen wir später nicht mehr holen. Unser Sieg ist verdient, in der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo gemacht, viel Druck auf die Herrenberger Abwehr ausgeübt. 20 Tore in einer Halbzeit sind gut. Es ist beeindruckend, wie das Team an sich glaubt. Platz zwei ist vor allem eine Momentaufnahme, wir sind alle geerdet genug, um das richtig einzuschätzen.“

Nico Kiener: „Wir haben 40 Minuten gut gespielt und dann zu viele Fehler gemacht. Uns haben die Tore aus Kontern gefehlt, stattdessen sind wir selbst in Gegenstöße gelaufen.“


SG H2Ku Herrenberg – HC Oppenweiler/Backnang   28:31
| 03.10.2015 - 20:00      | Markweghalle Herrenberg
    
SG H2Ku Herrenberg
Marco Azevedo-Marques, Linus Mathes (Tor), Marvin Fuß, Fabian Gerstlauer (4/4), Christian Rau (4), Sven Maier, Felipe Soteras-Merz (5), Christian Dürner (7/3), Marcel Kohler, Ingo Krämer (1), Claudio Schneck (2), Alexander Zürn (1), Dominik Rose (2), Lukas Fischer (2). – Trainer: Nico Kiener

HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Stefan Merzbacher (Tor), Benjamin Röhrle (8/2), Tobias Hold (6/3), Ruben Sigle (2), Sebastian Forch, Chris Hellerich (1), Sascha Röhrle, Jonas Frank (2), Daniel Zieker (2), Tom Kuhnle (2), Alexander Ruck (1), Florian Frank (1), Philipp Maurer (6). – Trainer: Volker Blumenschein.

Schiedsrichter: Jonathan Winter (Schwetzingen) und Maximilian Winter (Brühl).
Zuschauer: 650
Siebenmeter: 7/9 : 5/6 (Soteras-Merz wirft an die Latte, Gerstlauer scheitert an Merzbacher – B. Röhrle wirft am Tor vorbei).
Zeitstrafen: 12:14 Minuten (Krämer/zweimal, Rau, Soteras-Merz, Zürn, Fischer – Sigle/zweimal, Hellerich/zweimal, B. Röhrle, Hold, Zieker).
Spielverlauf: 4:6, 8:8, 12:11 – 15:12, 20:18, 22:26, 25:29, 28:31.
           
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