Handballclub Oppenweiler Backnang
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SV Remshalden – HCOB
27.06. · 20.30 Uhr · Stegwiesenhalle Remshalden
Zu keiner Zeit wirklich in Schlagdistanz
| 22.11.2015      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Der November bleibt trist für die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang. Der Drittligist unterlag im Aufsteigerduell bei der TSG Haßloch mit 25:31. Die Gäste gerieten früh ins Hintertreffen und kamen dann in keiner Phase der Begegnung wieder entscheidend heran.
Stemmte sich gegen die Niederlage: Jonas Frank, der mit seinen Toren nach der Pause fĂĽr kurzzeitige Hoffnung sorgte. (Foto: A. Hornauer)

Vor einer Woche hatte Peter Masica die Hälfte aller Haßlocher Tore erzielt. Auch deshalb nahmen die HCOB-Handballer den Rückraumspieler gleich zu Beginn in Manndeckung. Das fruchtete aber nicht, denn die anderen Spieler des Aufsteigers aus Rheinland-Pfalz nutzten die dadurch entstehenden Freiräume aus, der Halbrechte Kai Zimmermann setzte sich immer wieder durch, hatte maßgeblichen Anteil am 6:2 nach sieben Minuten.

In den Minuten darauf kam die Gastmannschaft besser ins Spiel, agierte im Angriff zielstrebiger. Chris Hellerich verkürzte vom Kreis zum 6:8. Dann war die Aufholjagd aber zu Ende, der HC Oppenweiler/Backnang kämpfte nun mit einer Reihe von Zeitstrafen: Erst musste Hellerich auf die Strafbank, dann Sascha Röhrle, und kaum war der auf dem Feld zurück, musste Philipp Maurer runter. Die Gäste kompensierten das teilweise durch die Einwechslung des „mitspielenden Torhüters“ Jonas Frank, dennoch zog der Pfälzer Traditionsverein in dieser Phase auf 13:8 weg. Umso wichtiger war dann, dass Benjamin Röhrle zum Ende der langen Unterzahlphase mit zwei Rückraumtoren auf 10:13 verkürzte. Derselbe Spieler war es auch, der nach einem erneuten Anwachsen des Rückstandes auf 10:15 mit zwei Siebenmetertreffern kurz vor der Pause für das 13:15 sorgte und die Ausgangsposition noch halbwegs ordentlich gestaltete.

Doch die erhoffte Leistungssteigerung, die dem HCOB durchaus eine Chance zur Wende ermöglicht hätte, blieb in Durchgang zwei aus. Wohl verkürzte der beste Spieler im grünen Dress, Jonas Frank, den Rückstand einige Male auf zwei Tore, doch entscheidend nachsetzen konnten die Gäste nicht. Zu oft versuchten die Murrtaler in den folgenden Minuten ihr Glück mit unvorbereiteten Würfen, die eine Beute von TSG-Keeper Daniel Schlingmann wurden. Seine Angreifer hingegen agierten zielstrebiger, bauten den Vorsprung auf 22:15 aus.

Nun gab es in dieser Runde schon die eine oder andere Begegnung, in der die HCOB-Handballer auch nach Rückständen ins Spiel zurückfanden. In Haßloch waren die Momente, in der man auf eine Wiederholung hoffen durfte, ebenfalls da, aber sie waren nur von kurzer Dauer. Konkret bestand Hoffnung, als die Murrtaler durch einen Treffer von Maurer auf 19:23 herankamen. Dann aber genügten zwei, drei Aktionen schon wieder, dass die Gästespieler die Köpfe hängen ließen. Sie ließen nun gerade dem großgewachsenen Masica zu viel Raum. Er baute den Vorsprung wieder aus. Und weil sich die Gästespieler im Angriff in der Schlussphase immer mehr Stürmerfouls und technische Fehler leisteten, war an eine Wende nicht mehr zu denken. Es blieb bei fünf, sechs Toren Rückstand. So stand die vierte Niederlage in Serie zu Buche – und mehr war mit einer in allen Bereichen durchwachsenen Vorstellung realistisch auch nicht möglich.

HCOB-Trainer Volker Blumenschein: „Wir hatten heute in keiner Phase der Begegnung die Chance, das Spiel zu gewinnen. Wir haben zu viele Ausfälle auf dem Spielfeld. In der zweiten Halbzeit hat Haßloch auch viele Fehler gemacht, aber wir haben den Kopf überhaupt nicht oben und machen damit den Gegner vollends stark. Und mit neun technischen Fehlern in einer Spielhälfte kann man einfach nicht gewinnen. Der gute Saisonstart ist vergessen. Wenn man die Big Points wie in diesem Spiel nicht macht, läuft man Gefahr, selbst hinten reinzurutschen.“


TSG HaĂźloch – HC Oppenweiler/Backnang   31:25
| 21.11.2015 - 19:30      | TSG-Sportzentrum HaĂźloch
     
TSG HaĂźloch
Daniel Schlingmann (1), Ilan Eigenmann (Tor), Elvijs Borodovskis (n.e.), Peter Masica (4), Sebastain Schubert (5/1), Florian Kern, Marco Widmann (7), Jörn Christmann, Andreas Zellmer, Matthias Röder (1/1), Dennis Gregori (1), Sebastian Bösing (7), Kai Zimmermann (4/1), Steffen Dietz (1). – Trainer: Admir Kalabic.

HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Tobias Barthold (Tor), Sebastian Forch, Florian Frank (2), Jonas Frank (7/1), Chris Hellerich (3), Tobias Hold (2), Tom Kuhnle (1), Philipp Maurer (4), Benjamin Röhrle (5/3), Ruben Sigle (1), Daniel Zieker, Sascha Röhrle. – Trainer: Volker Blumenschein.

Schiedsrichter: Sebastian Meiler (Augsburg) und Patrick MĂĽller (MĂĽnchen).
Zuschauer: 500.
Siebenmeter: 2/4 : 4/5 (Zimmermann scheitert an Barthold, Schubert scheitert an Fink – J. Frank wirft an den Pfosten).
Zeitstrafen: 6:12 Minuten (Masica, Christmann, Zellmer – Hellerich/dreimal, Maurer, Sigle, S. Röhrle).
Disqualifikationen: Hellerich (58./dritte Hinausstellung).
Spielverlauf: 7:5, 13:8, 15:12 – 21:15, 23:19, 28:23, 31:25.
           
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