Handballclub Oppenweiler Backnang
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SV Remshalden – HCOB
27.06. · 20.30 Uhr · Stegwiesenhalle Remshalden
HCOB trennt sich von Trainer Volker Blumenschein
| 08.12.2015      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Der HC Oppenweiler/Backnang hat auf die Talfahrt mit sechs Niederlagen in Serie reagiert und sich von Trainer Volker Blumenschein getrennt. „Wir haben uns intensiv Gedanken gemacht, wie wir die Trendwende schaffen“, sagt Dirk Hail, der im Vorstand des HCOB für die erste Mannschaft zuständig ist. Das Ergebnis der Überlegungen: Mit einem Neuanfang auf der Trainerposition soll es nun wieder bergauf gehen.
Musste zuletzt sechs Niederlagen in Serie mit anschauen: Volker Blumenschein. (Foto: A. Becher)

Der Aufsteiger sammelte zu Beginn 13:3 Punkte, eine klasse Ausbeute. Seither haben die Murrtaler aber sechs Mal in Folge verloren, sind zwar noch Achter, aber eben mit deutlich absteigender Tendenz. 13:15 Zähler, der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist nur noch gering. Die Leistungen der vergangenen Wochen waren schlecht, außer gegen Balingen bestand in keinem Spiel eine wirkliche Siegchance. Dirk Hail erklärt: „Das hat uns Sorgen gemacht. Jeder sieht, wie ausgeglichen die Liga ist, da ist es dann bedenklich, wenn man sechs Mal in Folge verliert, und das nicht einmal knapp. Wir haben in den vergangenen Wochen verstärkt in die Mannschaft hineingehorcht und letzten Endes das Feedback erhalten, dass die Harmonie und das konstruktive Miteinander nicht mehr in dem Maße da ist, wie es uns in den vergangenen beiden Jahren und noch zu Beginn der Runde stark gemacht hat.“

Die Entscheidung, die Zusammenarbeit nun zu beenden, sei den Verantwortlichen nicht leicht gefallen, betont Hail. „Volker Blumenschein hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren viel Positives bewirkt, die Mannschaft in die Dritte Liga geführt und sich sehr mit unserem Verein und unseren Zielen identifiziert“, sagt Dirk Hail. „Er hat unsere Mannschaft vorangebracht. Aber der Abwärtstrend der vergangenen Wochen war zu markant, um es einfach weiter laufen zu lassen. Denn klar ist auch: Wenn wir nicht bald wieder punkten, dann ziehen ganz schnell noch eine ganze Reihe von Mannschaften an uns vorbei.“ Das Ziel, im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die Dritte Liga die Klasse zu halten, sei anspruchsvoll und durch die Entwicklungen der letzten Wochen in Gefahr geraten. Dem gelte es entgegen zu steuern. „Deshalb haben wir jetzt die Entscheidung getroffen, von der wir glauben, dass sie uns wieder auf den Erfolgspfad zurück führt“, sagt Dirk Hail.

Und der Coach? Volker Blumenschein sagt: „Ich übergebe die Mannschaft guten Gewissens. Ich habe bis zum heutigen Tag alle Vorgaben des Vereins mehr als erfüllt. Wir haben in meiner Amtszeit den Aufstieg in die Dritte Liga geschafft, sind derzeit der beste Aufsteiger in der Südstaffel und stehen mit Platz 8 auf einem Nichtabstiegsplatz in der Tabelle. Das sind die Fakten. Von daher ist alles bestens.“ Ob er sich zugetraut hätte, den Schalter zur Trendwende zu finden? „Selbstverständlich, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Darüber nachzudenken ist nun aber müßig.“ Er sieht fortan die Sportler in den kurzen Hosen in der Verantwortung: „Ich habe meine Arbeit bislang erfolgreich getan, nun steht die Mannschaft in der Pflicht, dies fortzuführen.“

Dafür, dass der Anfangsschwung nicht zu halten war, sieht Blumenschein Gründe: „Zu Beginn der Saison haben wir die engen Spiele für uns entschieden, zudem einige Mannschaften mit unserer frechen Spielweise überrascht. Außerdem konnten wir den Schwung aus dem Aufstieg mitnehmen. Mit der Zeit haben sich die Mannschaften dann besser auf uns eingestellt. Nun entscheidet nur noch die individuelle Klasse über Sieg oder Niederlage.“ Dass der Kader dezimiert wurde, sei auf Dauer von Nachteil gewesen: „Die Verletzung von Petros Kandilas hat unsere Abwehr extrem geschwächt, der Ausfall von Torwart Stefan Merzbacher kam zur Unzeit.“

Trotz der kurzfristigen Trennung bleibt bei Blumenschein Positives haften: „Ich hatte eine sehr schöne Zeit, die Zusammenarbeit war bis vor Kurzem hervorragend und von großem Vertrauen geprägt. Manchmal sind aber bestimmte Dinge einfach nicht mehr sinnvoll, deshalb ist es besser einen Neuanfang zu starten.“ Unterm Strich bleibt: „Die Erfolge bleiben haften, ich habe zudem viele nette Menschen kennengelernt, die Erinnerungen werden also positiv sein.“

Für Dirk Hail und seine Mitstreiter lautet die Aufgabe nun: Ein neuer Coach muss her. „Wir haben eine Idee“, sagt der langjährige Regionalliga-Handballer. „Jetzt hoffen wir, dass sie sich umsetzen lässt.“ Kurzfristig wird der Sportliche Leiter Jochen Bartels das Training leiten, unter Umständen sitzt er auch am Samstag im Auswärtsspiel bei der TGS Pforzheim auf der Bank.


           
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