Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – TuS Fürstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
Mutige Auftaktphase, aber schnell den Faden verloren
| 13.12.2015      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Handball-Drittligist HC Oppenweiler/Backnang hat auch sein letztes Vorrundenspiel verloren. Bei der TGS Pforzheim lieferte der Aufsteiger eine gute Auftaktphase, ließ dann aber genauso stark nach, verlor deutlich mit 21:33. Die schwache Chancenverwertung verhinderte ein besseres Abschneiden.
Traf zu Beginn gut, musste dann verletzt vom Feld: HCOB-Rückraumspieler Benjamin Röhrle. (Foto: A. Hornauer)

Nach der Trennung von Trainer Volker Blumenschein saßen Jürgen Buck als Interimscoach und Jochen Bartels als Sportlicher Leiter auf der Bank. Sie begannen mit einer 5:1-Abwehr und der erhoffte Effekt, den Spielfluss aus dem Pforzheimer Spiel zu nehmen, trat ein.

Der HCOB verteidigte mit viel Einsatz, eroberte sich Bälle, schaltete gut um und ging beim 3:2 durch Tobias Hold zum ersten Mal in Führung. Bis zur 13. Minute bauten die Gäste den Vorsprung auf 8:5 aus. Bis dahin sah es gut aus. Dann ließen die Murrtaler zweimal die Chance zur 9:5-Führung aus. Stattdessen fingen sie sich Gegentreffer ein, obwohl sie mit einem Mann mehr auf dem Feld standen.

Und das führte zu einem markanten Bruch im Spiel. Wohl war die Abwehrarbeit weiterhin ordentlich und die Leistung von Keeper Tobias Barthold gut, im Angriff ging aber nichts mehr zusammen. Zum einen erspielten sich die Handballer gegen die stabile TGS-Abwehr um Weltmeister Andrej Klimovets zunehmend weniger Torgelegenheiten, und zu allem Überfluss vergaben sie auch noch alle. Einige Male stand der vor der Runde aus Bittenfeld nach Pforzheim gewechselte Daniel Sdunek im Weg, vergleichsweise häufig malträtierten die Gäste obendrein Pfosten und Latte der Tore in der sehr gelungenen Bertha-Benz-Halle. Zur Pause führte die TGS mit 14:8, von der guten Anfangsphase war nichts geblieben.

Und weil der HC Oppenweiler/Backnang in den Schlusssekunden des ersten Durchgangs noch zwei Zeitstrafen kassierte und dementsprechend dezimiert in die zweite Hälfte startete, konnte sich die TGS gleich weiter absetzen. Den Werfern des HCOB klebte nun auch das Pech ein wenig an den Fingern: Aktionen von Ruben Sigle und Tobias Hold hätten einen Treffer verdient gehabt, wieder schepperte das Aluminium. Ein verwandelter Siebenmeter von Jonas Frank beendete die schwarze Serie vor des Gegners Tor. Die Begegnung war beim 19:11 nach 37 Minuten trotzdem so gut wie entschieden.

Mit einer noch offensiveren 3:3-Defensive versuchten Buck und Bartels die Pforzheimer vor neue Aufgaben zu stellen. Das gelang in der einen oder anderen Situation, immer wieder brachten die Gäste die Einheimischen auch ins Zeitspiel, unterm Strich hatten die Pforzheimer freilich auch viel Platz. Den nutzten vor allem Valentin Hörer und Florian Taafel zu zahlreichen Treffern. Negativ aus Sicht der Gäste war auch, dass sie recht wenig Kapital daraus schlugen, wenn sie mal in Überzahl spielten.

Die Handballer des HCOB gaben zu keiner Zeit der Partie auf, mühten sich um ein besseres Ergebnis, sie mussten in Durchgang zwei allerdings auf den verletzten Rückraumspieler Benjamin Röhrle verzichten und taten sich weiter schwer. Sebastian Forch und Tom Kuhnle agierten dafür verstärkt im Rückraum, Kevin Matschke kam zu seinem Saisondebüt und sammelte Spielpraxis. Zum Ende hin setzte sich Pforzheim nochmals ab, mit 33:21 fiel der Sieg richtig deutlich aus. Und für den HCOB heißt es, endlich wieder stabiler zu werden. Die Anfangsphase hat Mut gemacht, das gilt es auszubauen und zu stabilisieren.

Jürgen Buck, HCOB-Interimstrainer: „21 Tore sind natürlich zu wenig, um auswärts bestehen zu können. Zu Beginn haben wir mit unserer 5:1-Abwehr den Pforzheimer Spielfluss herausgenommen, das hat bis zum 8:5 gut geklappt. Der Negativlauf vor der Pause war dann aber der Knackpunkt. Wir waren in dieser Phase vor dem gegnerischen Tor viel zu uneffektiv, sind zur Pause schon mit sechs Toren hinten gelegen und mit zwei Mann Unterzahl in die zweite Hälfte gestartet. Wir haben dann versucht, die TGS mit einer offensiven Abwehr vor neue Aufgaben zu stellen, das hat mal gut geklappt, dann wieder nicht. Unterm Strich haben wir jetzt eine schwierige Situation, wir müssen alle zusammenhalten und der ganze Fokus liegt nun auf dem Spiel gegen die HSG Konstanz am kommenden Samstag.“

Wolfgang Taafel, TGS-Vorsitzender: „Der HC Oppenweiler/Backnang hat sehr stark angefangen. Unsere Mannschaft hat allerdings sehr konzentriert weitergespielt und man sieht auch, dass sie sich zum Ende der Vorrunde gefunden hat. In der zweiten Halbzeit haben wir das sehr clever gespielt, man hat auch gesehen, dass die individuelle Klasse in der Breite bei uns besser ist.“


TGS Pforzheim – HC Oppenweiler/Backnang   33:21
| 12.12.2015 - 19:00      | Bertha-Benz-Halle Pforzheim
     
TGS Pforzheim
Daniel Sdunek, Jonathan Binder (Tor), Hagen Körner (1), Florian Taafel (10/3), Marco Kikillus (6/3), Guillem Miro Gea (1), Davor Sruk (2), Andrej Klimovets (1), Filip Prsa (3), Christian Heuberger (2), Fabian Dykta, Nils Brandt, Valentin Hörer (7). – Trainer: Andrej Klimovets.

HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Tobias Barthold (Tor), Sebastian Forch (4), Florian Frank, Jonas Frank (4/1), Chris Hellerich (1), Tobias Hold (2), Tom Kuhnle (3/1), Kevin Matschke, Philipp Maurer (2), Benjamin Röhrle (2), Alexander Ruck (1), Ruben Sigle (2), Daniel Zieker, Sascha Röhrle (n.e.) – Trainer: Jürgen Buck und Jochen Bartels.

Schiedsrichter: Thorsten Meike (Denzlingen) und Stefan Plinz (Waldkirch).
Zuschauer: 450.
Siebenmeter: 6/7 : 2/2 (Taafel wirft an die Latte).
Zeitstrafen: 10:12 Minuten (Körner, Taafel, Prsa, Brandt, Hörer – J. Frank/dreimal, Hellerich, B. Röhrle, Zieker).
Disqualifikationen: J. Frank (55./dritte Hinausstellung).
Spielverlauf: 5:8, 14:8 – 17:10, 20:13, 24:17, 30:18, 33:21.
           
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