Handballclub Oppenweiler Backnang
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TV 08 Willstätt – HCOB
23.03. · 20 Uhr · Hanauerlandhalle Willstätt
HCOB-Handballer landen erneut einen Big Point
| 31.01.2016      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Das war der nächste wichtige Sieg! Der HC Oppenweiler/Backnang sammelt in der Dritten Liga fleißig Punkte für den Nichtabstieg. Das 23:22 beim SV 64 Zweibrücken zählt doppelt, es war ein Erfolg bei einem direkten Rivalen. Die Gäste siegten verdient, machten den Sack aber lange nicht zu, so avancierte Keeper Thomas Fink zum Matchwinner.
Spielte gut in der Abwehr und erzielte vorne vier Tore: Tobias Hold. (Foto: A. Hornauer)

Anfangs hatten beide Mannschaften in der Abwehr Probleme, nach zehn Minuten stand es 6:6. Dann steigerten sich zunächst die Gäste in der Defensive. Sie eroberten Bälle, zogen auf 10:7 davon. Nach einer Auszeit des SV 64 Zweibrücken ließen die Spieler von Trainer Jürgen Buck im Angriff nach, sie leisteten sich einige technische Fehler. Der Rivale aus Rheinland-Pfalz nutzte das zum Ausgleich, 10:10. Nun dominierten die Abwehrreihen. Beide Teams konnten sich auf einen guten Keeper verlassen. Zweibrückens Ladislav Kovacin hielt ebenso wie HCOB-Keeper Thomas Fink mehrfach glänzend. Beide ließen in den letzten zehn Minuten vor dem Seitenwechsel nur noch zwei Gegentreffer zu, der Pausenstand von 12:12 spiegelte die bis dahin ausgeglichene Begegnung wieder.

Nach dem Wiederanpfiff gelang Aris Wöschler der erste Treffer. Das 13:12 bedeutete allerdings die letzte Führung für die Heimmannschaft. Denn in der Folgezeit übernahmen die Gäste das Kommando. Daniel Zieker sorgte mit einem Doppelschlag vom Kreis für die 14:13-Führung. Auf der Gegenseite stand die Abwehr immer besser. Mit einer offensiven Grundausrichtung und einem aufmerksam spielenden Tobias Hold auf der vorgezogenen Position hielten die Schützlinge von Trainer Jürgen Buck die gegnerischen Werfer vom eigenen Tor fern, immer wieder unterbrachen sie geschickt den Spielfluss des Tabellenvorletzten. Die Schützlinge von Trainer Stefan Bullacher warfen häufig überhastet und aus unvorteilhaften Positionen auf das Tor – ein gefundenes Fressen für Keeper Fink. Mit einem zielsicheren Pass auf Tom Kuhnle leitete er den Kontertreffer zum 17:14 ein. Ruben Sigle und Jonas Frank erhöhten auf 19:14.

Anschließend kam das Angriffsspiel auf beiden Seiten zunehmend zum Erliegen. Die Gastgeber hatten die eine oder andere Torgelegenheit, um wieder heranzukommen, doch sie scheiterten regelmäßig an Fink. Auf der anderen Seite hätten die HCOB-Handballer den Sack schon zumachen können, hier war zu oft Kovacin Endstation. Der SV 64 kam kurzzeitig auf drei Tore heran (16:19, 45. Minute), dann sorgte Philipp Maurer auf der Gegenseite mit einem Doppelschlag wieder für fünf Tore Vorsprung. Eine Garantie für zehn entspannte Schlussminuten war das aber noch nicht.

Denn in der entscheidenden Phase unterliefen den Akteuren von Trainer Buck vorne einige Nachlässigkeiten. Zweibrücken leistete sich ebenfalls einige Fehler, rückte aber doch langsam heran. Nach 55 Minuten war der Vorsprung auf zwei Tore zusammen geschmolzen. Nun wurde es noch einmal hektisch, zumal die Schiedsrichter auf beiden Seiten einige Zeitstrafen verhängten. Mit einer Energieleistung setzte sich Chris Hellerich drei Minuten vor dem Ende am gegnerischen Kreis durch und beendete mit dem 23:20 eine siebenminütige Torflaute.

Entschieden war die Partie damit noch nicht. Der SV 64 kam durch zwei Treffer des polnischen Routiniers Marcin Waryas auf 22:23 heran. Weil der HC Oppenweiler/Backnang seinen letzten Angriff überhastet abschloss, bot sich Zweibrücken auf den letzten Drücker sogar die Chance zum Ausgleich. Die HCOB-Abwehr verteidigte allerdings gut, Außenspieler Robin Egelhof hatte für seinen finalen Wurf nur einen schlechten Winkel. Er versuchte es mit einem Dreher, scheitert an Fink. Der HCOB bejubelte den zweiten Auswärtssieg im neuen Jahr.

Stefan Bullacher: „Einerseits hat die glücklichere Mannschaft gewonnen, aber irgendwo ist der Sieg auch verdient. Wir haben vorne zu viele Fehler gemacht, insgesamt haben die Abwehrreihen das Spiel dominiert. Die eher offensive Abwehr des HC Oppenweiler/Backnang ist unseren Rückraumspielern nicht entgegen gekommen. Wir hatten dafür die eine oder andere Chance mehr über Außen oder über den Kreis, haben aber zu viele ungenutzt gelassen. Und Torwart Thomas Fink hat sicher überragend für seine Mannschaft gehalten.“

Jürgen Buck: „Wir sind nach der Pause sehr gut in das Spiel gekommen und haben die Begegnung beherrscht. Wir hatten Zweibrücken immer wieder im passiven Spiel. Da haben wir dann auch den Vorsprung herausgeholt, der am Ende entscheidend war. Nicht so gut war, dass wir nicht so sehr ins Gegenstoßspiel gekommen sind und dass wir es in den letzten zehn Minuten versäumt haben, abgeklärter zu spielen. Wir hätten das Spiel sicherer gewinnen müssen, dahingehend müssen wir uns auch verbessern, aber jetzt freuen wir uns natürlich trotzdem über die zwei Punkte. Die Abwehr war heute sicher sehr gut, wir haben das Spiel von Zweibrücken sehr oft taktisch klug im Aufbau unterbrochen. Tobias Hold hat da einen guten Job gemacht, aber auch Chris Hellerich hat unheimlich viel geleistet, dazu vorne mit ganz viel Willen das wichtige 23. Tor gemacht. Und die Leistung von Thomas Fink im Tor war wirklich erste Klasse.“


SV 64 Zweibrücken – HC Oppenweiler/Backnang   22:23
| 30.01.2016 - 18:00      | Westpfalzhalle Zweibrücken
     
SV 64 Zweibrücken
Benedikt Berz (n.e.), Ladislav Kovacin (Tor), Tobias Alt, Tim Burkholder (3/1), Jonas Denk, Florian Enders, Nils Wöschler, Marcin Waryas (5), Benjamin Zellmer (3), Aris Wöschler (5), Nils Abel (3), Robin Egelhof (3), Max Sema. – Trainer: Stefan Bullacher.

HC Oppenweiler/Backnang
Stefan Merzbacher (n.e.), Thomas Fink (Tor), Sebastian Forch, Jonas Frank (1), Chris Hellerich (1), Tobias Hold (4), Tom Kuhnle (2), Kevin Matschke (n.e.), Philipp Maurer (2), Benjamin Röhrle (2), Alexander Ruck (4/3), Ruben Sigle (5), Daniel Zieker (2). – Trainer: Jürgen Buck.

Schiedsrichter: Tobias Lay (Bruchsal) und Kai Morlock (Ubstadt-Weiher).
Zuschauer: 400.
Siebenmeter: 1/1 : 3/3.
Zeitstrafen: 16:12 Minuten (Waryas/zweimal, A. Wöschler/zweimal, Zellmer/einmal und nach Disqualifikation, Burkholder, Denk – Maurer/zweimal, Hellerich/zweimal, Röhrle, Zieker).
Disqualifikationen: Zellmer (59.).
Spielverlauf: 6:6, 12:12 – 14:17, 16:19, 16:21, 22:23.
           
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