Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – TSV Weinsberg
18.07. · 20.30 Uhr · Gemeindehalle Oppenweiler
HCOB beißt sich mit dünnen Aufgebot durch
| 21.02.2016      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Das war ein Sieg der Moral. Der HC Oppenweiler/Backnang hat die SG H2Ku Herrenberg in einem kampfbetonten Drittligaspiel mit 33:29 niedergerungen. Das Fehlen einer ganzen Rückraumreihe kompensierten die Gastgeber mit bemerkenswertem Einsatz und viel Entschlossenheit. Den entscheidenden Vorsprung holten sie in den Minuten vor der Pause heraus, als sie sich auf 19:13 absetzten.
Erzielte entscheidende Tore: Kreisläufer Chris Hellerich. (Foto: A. Becher)

Die SG H2Ku trat zwar als Schlusslicht an, agierte aber – zumindest über weite Strecken der Partie – nicht im Stile eines solchen. Die Mannschaft von Trainer Nico Kiener zeigte eine ihrer besseren Leistungen der vergangenen Wochen. Vielleicht auch, weil sich die Handballer aus dem Gäu angesichts der Personalnot des Aufsteigers durchaus Chancen ausrechneten. In der Anfangsphase legte die SG H2Ku einige Male vor, weil die HCOB-Abwehr noch nicht so gut stand, einige (zu) einfache Gegentreffer zuließ. Weil die Mannschaft von Trainer Jürgen Buck aber im Angriff immer wieder zündende Ideen hatte und ihre Gelegenheiten zielstrebig nutzte, blieb sie konstant dran, lag nie mehr als ein Tor hinten. Nach 22 Minuten stand es 12:12.

Dann hatte sich die Abwehr des HC Oppenweiler/Backnang zunehmend besser gefunden. Sie setzte die Angreifer aus Herrenberg stark unter Druck, ein ums andere Mal spielten die Gäste den Ball nun ins Aus. Und ausgerechnet ein vergebener Siebenmeter von Tobias Hold sollte für die HCOB-Handballer als Initialzündung für eine bärenstarke Schlussphase der ersten Halbzeit dienen. Denn unbeeindruckt von seinem Fehlversuch stieg der Ex-Herrenberger Sekunden später gleich nochmal hoch und traf zur wichtigen 13:12-Führung. Marc Godon ließ in seinem ersten Spiel für den HCOB kurz darauf das Tor zum 14:12 folgen.

Herrenberg kam ein letztes Mal zum Anschlusstreffer, dann schraubten die Murrtaler die Führung durch Treffer von Florian Frank, Alexander Ruck (per Siebenmeter), Philipp Maurer und Daniel Zieker auf 18:13 hoch. Praktisch mit der Pausensirene sorgte Ruben Sigle sogar noch für das 19:13, ein beachtliches Polster. Herrenberg war zudem gehandicapt, weil Kreisläufer Claudio Schneck nach einem Frustfoul gegen Hold direkt des Feldes verwiesen wurde.

Nach Wiederanpfiff meldete sich das Kiener-Team zurück, erzielte – schwerpunktmäßig durch Christian Rau – die ersten vier Tore des zweiten Abschnittes, war beim 17:19 wieder dran. Die HCOB-Handballer hatten den Auftakt verschlafen, Trainer Buck hatte schon die Auszeitkarte in der Hand, legte sie aber doch nicht. Dass Sigle den Bann brach, sich entschlossen durchsetzte und zum 20:17 traf, war enorm wichtig und nahm Herrenberg die kurzzeitige Euphorie. Die Hausherren steigerten sich in der Abwehr wieder, agierten kampfstark und bissig, mussten aber nicht zu unfairen Mitteln greifen, kassierten in Durchgang zwei keine einzige Zeitstrafe mehr. Die Herrenberger waren öfter zu spät dran, mussten folglich einige Mal in Unterzahl spielen, und diese Freiräume nutzte der HCOB entschlossen aus. Dass sich die bis auf den letzten Platz gefüllte Halle wie ein Mann hinter die Heimmannschaft stellte, sorgte für zusätzlichen Auftrieb.

Beachtlich dabei war, dass auch Spieler wie Philipp Maurer, Florian Frank und Sebastian Forch, die sonst eher auf den Außenpositionen zu finden sind, wertvolle Akzente im Rückraum setzten. Beim 24:20 durch Hold waren die Hausherren wieder in der Spur, in der Folge spielten sie immer wieder geschickt über den Kreis. Dort entwickelte Chris Hellerich einen famosen Kampfgeist, er setzte sich immer wieder auch gegen zwei Gegenspieler durch und trug so entscheidend dazu bei, dass der Vorsprung wieder anwuchs. Sein Tor zum 28:23 war Gold wert, sein 30:24 hatte schon vorentscheidenden Charakter, und als er dann vier Minuten vor dem Ende auch noch das 31:25 machte, da waren die Punkte verteilt. Am Ende hieß es 33:29, unterm Strich ein verdienter Sieg in einem intensiven Match.

Trainer Jürgen Buck: „Das war unheimlich wichtig, gerade weil wir auf viele Spieler verletzungsbedingt haben verzichten müssen. Aber wir haben uns viele Lösungen erarbeitet und unsere Chancen gut genutzt, vor allem in Überzahl. Und natürlich haben uns die Zuschauer heute mit nach vorne getragen. Marc Godon hat uns mit seiner Art zu spielen auf Anhieb gut getan.“


HC Oppenweiler/Backnang – SG H2Ku Herrenberg   33:29
| 20.02.2016 - 20:00      | Gemeindehalle Oppenweiler
     
HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Stefan Merzbacher (Tor), Sebastian Forch (1), Florian Frank (4), Chris Hellerich (5), Tobias Hold (7/2), Tom Kuhnle, Kevin Matschke (n.e.), Philipp Maurer (4), Alexander Ruck (3/2), Ruben Sigle (4), Daniel Zieker (3), Marc Godon (2). – Trainer: Jürgen Buck.

SG H2Ku Herrenberg
Marco Azevedo-Marques, Linus Mathes (Tor), Marvin Fuß (1), Fabian Gerstlauer (2), Christian Rau (7), Sven Maier, Felipe Soteras-Merz (8/3), Christian Dürner, Ingo Krämer (1), Tobias Klisch, Claudio Schneck (1), Alexander Zürn (2), Dominik Rose (2), Lukas Fischer (5). – Trainer: Nico Kiener.

Schiedsrichter: Marcel Kiyici (Binningen) und Kevin Steinbach (Ettlingen).
Zuschauer: 650.
Siebenmeter: 4/5 : 3/3 (Hold scheitert an Azevedo-Marques).
Zeitstrafen: 4:16 Minuten (Hold, Zieker – Fuß/zweimal, Krämer/zweimal, Zürn/zweimal, Schneck/einmal und nach Disqualifikation).
Disqualifikationen: Schneck (29./Foul an Hold).
Spielverlauf: 4:4, 8:8, 12:12, 19:13 – 24:21, 30:24, 33:29.
           
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