Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

SG Weissach im Tal – HCOB
29.06. · 19 Uhr · Sporthalle beim Bildungszentrum
Ganz wichtiger Punktgewinn in allerletzter Sekunde
| 10.04.2016      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Mehr Nervenkitzel geht nicht. Der HC Oppenweiler/Backnang hat im Abstiegskrimi der Dritten Liga gegen die TSG Haßloch auf den letzten Drücker einen Punkt gerettet. Tobias Hold traf per Konter zum 29:29 und sorgte damit für Erleichterung. Denn Haßloch hatte den Sieg vor Augen, dann wurde der HCOB-Kampf doch noch belohnt.
Entscheidender Moment: Tobias Hold setzt sich beim Konter entschlossen durch, wirft zum 29:29 ein, der HCOB hat im Abstiegskrimi gegen Haßloch einen Punkt gerettet. (Foto: A. Becher)

600 Zuschauer in der unglaublich lauten Karl-Euerle-Halle erlebten ein intensives Match mit viel Einsatz. Schon nach ein paar Sekunden gab es eine Zeitstrafe gegen den Haßlocher Kevin Seelos, der Jonas Frank gefoult hatte. Die Schiedsrichter Thorsten Meike (Waldkirch) und Stefan Plinz (Denzlingen) machten damit früh die Grenzen deutlich, sie fuhren mit dieser Linie gut. Und: Obwohl viel auf dem Spiel stand, war der Umgang auf dem Feld fair.

Die Gastgeber gingen mit 1:0, 2:1 und noch einmal mit 5:4 in Führung. Dann gerieten sie ins Hintertreffen, weil sie Torgelegenheiten ausließen. Jonas Frank und Benjamin Röhrle scheiterten beim Siebenmeter an TSG-Keeper Daniel Schlingmann. Bei den Gästen war der wurfgewaltige Peter Masica nie wirklich auszuschalten. Haßloch trug seine Konter gut vor, ein Doppelschlag von Kai Zimmermann brachte das 9:6. Dann fingen sich die Hausherren, dennoch blieb es bis zur 25. Minute bei drei Treffern Rückstand. In den Minuten vor der Pause vernagelte Torwart Thomas Fink seinen Kasten, er ließ bis zur Sirene keinen weiteren Gegentreffer zu. Vorne verkürzten Benjamin Röhrle und Daniel Zieker zum 12:13. Und es wäre noch mehr möglich gewesen, aber der sonst treffsichere Sebastian Forch ließ Sekunden vor der Pause die Chance zum Ausgleich aus.

In Durchgang zwei nahm die Aufregung eher noch zu. 14:14, 15:15, 16:16, 17:17, 18:18. Der HC Oppenweiler/Backnang kam immer wieder zum Ausgleich, aber nicht vorbei. Dabei stand die Abwehr nicht schlecht, aber Haßloch spielte wirklich stark, fand doch immer wieder die Lücke. Dabei rückte nun verstärkt der lettische Handballspieler Elvijs Borodovskis in den Vordergrund. Beim HCOB ging viel über Rückraumspieler Hold und Außen Forch. Beide Mannschaften rackerten hart für ihre Torgelegenheiten, und agierten – wenn sich dann doch eine Gelegenheit bot – im Abschluss sehr entschlossen. Haßloch setzte sich kurzzeitig auf 21:19 ab, Philipp Maurer und Marc Godon sorgten postwendend für den Ausgleich.

So hartnäckig die Gastgeber dranblieben, Chancen zur Führung boten sich ihnen kaum. Haßloch hatte immer eine Antwort, legte stets wieder vor. Als Borodovskis zwei Siebenmeter verwandelte, war die Job-Sieben dem Sieg fünf Minuten vor dem Ende sehr nahe. Wohl verkürzte Philipp Maurer postwendend, Masica achter Treffer brachte die Pfälzer aber erneut auf Abstand. Als die Gäste nach einem Lattenwurf von Daniel Zieker in Ballbesitz kamen, fürchteten die Zuschauer im Hexenkessel Karl-Euerle-Halle eine Heimniederlage.

Doch die Gastgeber gaben nicht auf. Trainer Buck stellte blitzschnell auf eine ganz mutige Abwehr um, wurde mit Ballgewinnen belohnt. Forch krönte seine starke Leistung mit einem sehenswerter Kontertreffer, nur noch 28:29. Benjamin Röhrle hatte 45 Sekunden vor dem Ende die Chance zum Ausgleich, doch der Ball ging vorbei. Alle Trümpfe lagen bei Haßloch. Trainer Tobias Job forderte gestenreich: Mit Köpfchen spielen. Die HCOB-Abwehr machte extremen Druck, brachte den Rivalen ins Zeitspiel. Zehn Sekunden vor dem Ende eroberten die Gastgeber den Ball, Tobias Hold eilte zum Konter. Obwohl Abwehrspieler Kai Zimmermann wie eine Klette an ihm hing, brachte er den Ball im Tor unter. Das 29:29, aufgrund des späten Zeitpunkts glücklich, aber aufgrund des Einsatzes auch nicht unverdient – und im Kampf um den Verbleib in der Liga unzweifelhaft wichtig.

HCOB-Trainer Jürgen Buck: „Wir sind natürlich insofern zufrieden, dass wir noch einen Punkt geholt haben. Insgesamt ist es auch so, dass wir viel von dem umgesetzt haben, was wir uns unter der Woche erarbeitet haben. Trotzdem ist natürlich das Grundproblem, dass wir wieder zu viele einfache Torgelegenheiten ausgelassen haben, markant deutlich wird das an den drei vergebenen Siebenmetern. Auch darum ist es dann der Krimi am Samstagabend geworden.“

TSG-Trainer Tobias Job: „Wir waren zwei Minuten vor dem Ende zwei Tore vorn und in Ballbesitz, da ist das Remis schade . Wir waren da einfach nicht clever genug. Aber ich bin zufrieden, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Darum dürfen wir jetzt auch nicht zu lange an das Ergebnis und an den verlorenen Punkt denken, sondern wir müssen nach vorne schauen.“


HC Oppenweiler/Backnang – TSG Haßloch   29:29
| 09.04.2016 - 20:00      | Karl-Euerle-Halle Backnang
    
HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Stefan Merzbacher (Tor), Sebastian Forch (6), Florian Frank (n.e.), Jonas Frank (1), Chris Hellerich (1), Tobias Hold (8), Tom Kuhnle, Kevin Matschke (n.e.), Philipp Maurer (4), Benjamin Röhrle (3), Alexander Ruck, Ruben Sigle (1), Daniel Zieker (3), Marc Godon (2/1). – Trainer: Jürgen Buck.

TSG Haßloch
Felix Müller (n.e.), Daniel Schlingmann (Tor), Elvijs Borodovskis (6/2), Peter Masica (8), Sebastian Schubert (1), Florian Kern, Marco Widmann (2), Jörn Christmann, Kevin Seelos (3/1), Andreas Zellmer (1), Denis Gregori, Sebastian Bösing (2), Kai Zimmermann (4), Steffen Dietz (2). – Trainer: Tobias Job.

Schiedsrichter: Thorsten Meike (Denzlingen) und Stefan Plinz (Waldkirch).
Zuschauer: 600.
Siebenmeter: 1/4 : 3/4 (J. Frank und Röhrle scheitern an Schlingmann, Ruck wirft am Tor vorbei – Seelos scheitert an Fink).
Zeitstrafen: 6:6 Minuten (Hellerich, Maurer, Sigle – Seelos/zweimal, Widmann).
Spielverlauf: 3:3, 6:9, 12:13 – 16:16, 21:21, 26:26, 27:29, 29:29.
           
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