Handballclub Oppenweiler Backnang
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Petros Kandilas: „Werde Suses Käsespätzle vermissen“
| 28.04.2016      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Petros Kandilas bestreitet am Wochenende sein letztes Spiel fĂĽr den HC Oppenweiler/Backnang, ihn zieht es zurĂĽck nach Griechenland. Im Interview blickt er auf die Zeit in Deutschland und speziell in Oppenweiler zurĂĽck.
Kehrt nach Griechenland zurück: Petros Kandilas. Der Abschied fällt ihm allerdings auch nicht leicht. (Foto: A. Becher)

Nach fĂĽnf Jahren in Deutschland, vier davon in Oppenweiler, gehst Du nun zurĂĽck nach Griechenland. Warum? Die Zeit in Oppenweiler war richtig geil. Aber jetzt ist fĂĽr mich die Zeit gekommen, um zurĂĽck nach Griechenland zu gehen. Ich vermisse einfach die Heimat viel zu sehr, vor allem nach diesem schweren Jahr mit gleich zwei Verletzungen hintereinander.

Was waren für Dich die Höhepunkte? Worauf hättest Du gerne verzichtet? Die Höhepunkte waren bisher auf jeden Fall die beiden Aufstiege in die Baden-Württemberg-Oberliga und in die Dritte Liga. Wir haben uns das in diesen beiden Jahren als Mannschaft zu 100 Prozent verdient. Jetzt möchte ich noch den Klassenverbleib mit der Mannschaft feiern, auch das wäre ein riesiger Erfolg. Meine doppelte Verletzung in dieser Saison hat mich schwer getroffen. Ich hätte meine Mannschaft super gerne über die Saison hinweg unterstützt, doch das war leider nicht möglich. Vielleicht wäre unsere Position jetzt vor dem letzten Spiel eine andere, wenn wir nicht über die ganze Runde hinweg immer wieder verletzte Spieler gehabt hätten. Aber das ist nicht mehr rückgängig zu machen, deshalb werden wir jetzt im letzten Heimspiel 110 Prozent geben.

An wen und an was wirst Du dich besonders erinnern? Es gibt sehr viele Momente und Erinnerungen, die ich nach Griechenland mitnehmen werde. Besonders bedanken möchte ich mich bei meinem Mitspieler Tobias Hold, denn ohne ihn würde ich nicht hier in Oppenweiler sein. Außerdem bedanke ich mich bei den Familien Czapek und Riegraf für ihre riesige Hilfe, die notwendig war, um hier gut zu leben. Und ich will mich bei meinem Chef Joachim Wolf bedanken, der wie ein Vater zu mir war. P.S. Vielen Dank an Stax wegen den Kartoffeln. Und Suse, ich werde Deine Käsespätzle vermissen…


           
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