Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

SG Weissach im Tal – HCOB
29.06. · 19 Uhr · Sporthalle beim Bildungszentrum
„Neue taktische Möglichkeiten für die Trainer“
| 13.07.2016      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Zur Saison 2016/2017 gibt es fünf neue Handball-Regeln. Beim RIVA Handball-Cup in der Backnanger Karl-Euerle-Halle am Sonntag (Beginn um 14 Uhr) werden die Zuschauer bei den Spielen von Erstligist TVB 1898 Stuttgart, Zweitligist HSG Konstanz und Drittligist HC Oppenweiler/Backnang einen ersten Eindruck gewinnen, wie sich diese auswirken. Jochen Bartels, der Sportliche Leiter des HCOB, nimmt eine kleine Einschätzung vor.
Das soll es kĂĽnftig nur noch im Ausnahmefall geben: Eine Ansammlung von medizinischem Fachpersonal auf dem Spielfeld. Der Schiedsrichter rechts im Bild war seiner Zeit schon voraus und deutet an, dass es kĂĽnftig zum Regenerieren auf die Bank geht.

Siebter Feldspieler statt Torwart: Ein siebter Feldspieler muss nicht mehr als Torwart gekennzeichnet sein. So kann ein Rückwechsel mit jedem beliebigen Feldspieler erfolgen. Ein nicht als Torwart gekennzeichneter Feldspieler darf den eigenen Sechs-Meter-Raum nicht betreten und in Torwartmanier einen Ball abwehren; tut er es, führt das zu einer persönlichen Bestrafung und zu einem Strafwurf. Es ist weiter erlaubt, den siebten Feldspieler als Torwart zu markieren. Er darf Torwartaufgaben wahrnehmen, allerdings muss auch exakt dieser Spieler für den Rückwechsel zur Wechselzone eilen.

Jochen Bartels, Sportlicher Leiter des HCOB: „Das eröffnet den Trainern neue taktische Möglichkeiten. Bisher war es doch in aller Regel so, dass man erahnen konnte, dass nun gleich der Wurf folgt, wenn der mitspielende Torwart abgedreht hat. Insofern hat es die Abwehr nun schwerer und der Angriff wird unberechenbarer. Rein grundsätzlich stellt sich mir aber die Frage, ob der Handballsport in seinem Wesen nicht darauf beruht, dass mit sechs Feldspielern und einem Torwart gespielt wird.“

„Zwangspause“ für verletzte Spieler: Um Simulanten das Handwerk zu legen, sollen Schiedsrichter den Medizinmann nur in berechtigten Fällen aufs Spielfeld lassen. Außerdem muss der behandelte Spieler die nächsten drei Angriffe seines Teams von der Bank aus verfolgen. Ein Mitspieler kann die Mannschaft unterdessen ergänzen. Die „Überwachung“ der drei Angriffe übernehmen Zeitnehmer und Sekretär. Eine weiße Karte am Kampfrichtertisch zeigt die Dauer der „Erholungsphase“ an. Wird sie entfernt, kann der Spieler wieder mitwirken. Tut er es vorher, wird das wie ein Wechselfehler bewertet. In zwei Fällen geht es ohne Zwangspause ab. Fall eins: Wenn der Gegenspieler mit Gelb, Zeitstrafe oder Rot bestraft wird. Fall zwei: Wenn ein Torwart einen Kopftreffer abbekommen hat.

Jochen Bartels: „Beim Handball wird sehr selten simuliert. Wenn ein Spieler am Boden liegt, dann hat er auch eine Verletzung. Ich glaube, dass wir nur sehr selten die weiße Karte sehen werden.“

Passives Spiel bzw. „Zeitspiel“: Wenn die Schiedsrichter die Hand zum drohenden Zeitspiel heben, darf die angreifende Mannschaft noch sechs Pässe spielen, ehe abgepfiffen wird und der Gegner den Ball erhält. Die Zählung wird nicht unterbrochen, wenn die Abwehr blockt oder die Angreifer einen Freiwurf erhalten.

Jochen Bartels: „Das bringt ein bisschen Sicherheit und ist vermutlich in der Praxis keine große Änderung, denn auch bisher wurde bei drohendem Zeitspiel in aller Regel nach drei, vier Abspielen geworfen.“

Letzte 30 Sekunden: Besondere Vergehen in den letzten 30 Sekunden werden besonders geahndet. Begeht ein Abwehrspieler eine grobe Regelwidrigkeit – denkbar ist das Blockieren eines Freiwurfes oder des Anwurfes –  gibt es Rot („ohne Bericht“). Außerdem bekommt die angreifende Mannschaft einen Siebenmeter. Ausnahme: Wirft der gefoulte Spieler oder ein von ihm angespielter Mannschaftskamerad ein Tor, dann zählt es.

Jochen Bartels: „Sehr gut. Jetzt profitiert die benachteiligte Mannschaft und nicht der nächste Gegner, der – im ungünstigsten Fall – auch noch der tabellarische Rivale der Mannschaft ist, die durch die grobe Regelwidrigkeit um den Sieg gebracht worden ist.“

Blaue Karte: Bei einer roten Karte „mit Bericht“ – dies führt zu weiterreichenden Sanktionen als eine reine Disqualifikation – zücken die Schiedsrichter nun zusätzlich eine blaue Karte. Das dient der Transparenz, bisher wurden nur die Mannschaftsverantwortlichen mündlich über den anstehenden Bericht informiert.

Jochen Bartels: „Da weiß jeder gleich, was Sache ist. Insofern: Warum nicht.“


           
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