Handballclub Oppenweiler Backnang
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SV Remshalden – HCOB
27.06. · 20.30 Uhr · Stegwiesenhalle Remshalden
Intensive Gedanken zum Thema „siebter Feldspieler“
| 10.08.2016      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Handball-Drittligist HC Oppenweiler/Backnang testet am Donnerstag (20.30 Uhr, Karl-Euerle-Halle) gegen den TV Plochingen. Das wird interessant, weil der Baden-Württemberg-Oberligist wahrscheinlich intensiv auf das Stilmittel des siebten Feldspielers zurückgreifen wird. Der Club aus dem Neckartal wird nämlich von Daniel Brack trainiert. Der wiederum ist der Sohn von Dr. Rolf Brack – und der gilt als „Erfinder des siebten Feldspielers“.
Trifft mit seinem Team auf den TV Plochingen und damit möglicherweise auf einen Gegner, der intensiv den siebten Feldspieler einsetzt: HCOB-Trainer Matthias Heineke. (Foto: A. Becher)

Handball-Professor Brack (u.a. Trainer in Scharnhausen, Pfullingen und Balingen) entwickelte das taktische Mittel, beim Angriff den Torwart durch einen Feldspieler zu ersetzen, zur Serienreife, hatte immer wieder Erfolg damit. Gut einstudiert bietet der zusätzliche Angreifer in der Tat eine gute Chance, um eine Überzahlsituation zu schaffen und dadurch zu einer Torgelegenheit zu kommen. Im Verhältnis dazu ist das Risiko, dem Gegner durch einen Ballverlust einen einfachen Wurf ins verwaiste Tor zu ermöglichen, relativ überschaubar. Im höherklassigen Handballsport fand sich kaum noch ein Team, das nicht hin und wieder einen zusätzlichen Feldspieler einsetzte – und wenn es nur dazu diente, ein Unterzahlspiel zu kompensieren.

Seit dem 1. Juli gilt die neue Regel, dass ein zusätzlicher Feldspieler nicht mehr mit einem Leibchen auflaufen muss, das ihn als „Pro-Forma-Torhüter“ kennzeichnet. Das erweitert den taktischen Spielraum für die Trainer enorm. Bisher durfte man davon ausgehen, dass der mit Leibchen mitspielende Akteur eher nicht den Abschluss suchen wird. Er hätte dann nämlich einen sehr weiten Weg, um den Rückwechsel des etatmäßigen Torhüters möglich zu machen. Künftig kann jeder beliebige Spieler zur Bank laufen und den Keeper „zurückholen“. Im Umkehrschluss kann damit auch jeder Akteur volle Torgefahr ausstrahlen. Sieben gegen Sechs ist jetzt eine richtige Überzahl.

Daniel Brack, der Coach des TV Plochingen, hat diese Regel bei bisherigen Vorbereitungsspielen intensiv ausprobiert. Matthias Heineke, der Trainer des HC Oppenweiler/Backnang, fände es deshalb gut, wenn der TVP im Vorbereitungsspiel in Backnang daran anknüpfen würde, „denn das böte uns die Gelegenheit, Abwehrvarianten gegen Mannschaften mit sieben Feldspielern zu testen. Wir haben uns da einige unterschiedliche Varianten ausgedacht.“ Ob diese Erfolg haben werden oder nicht: Der Test wird einen ersten Eindruck vermitteln.

Inwieweit die HCOB-Handballer selbst zum siebten Feldspieler greifen werden, da will sich Trainer Heineke noch nicht so recht in die Karten schauen lassen; auch, weil am Sonntag das Turnier in Bönnigheim ansteht, bei dem gleich sechs Teams aus der Dritten Liga Süd starten. „Da wollen wir nicht so viel verraten, wie wir in der Runde in Überzahlspielen – sowohl für wie auch gegen uns – agieren wollen“, sagt Heineke, der dieses Thema deshalb auch erst ab der kommenden Woche im Training vertiefen will.

Auf der grundsätzlichen Ebene hat sich Heineke bereits intensiv mit der neuen Regel beschäftigt. „Die Begegnungen bei den olympischen Spielen machen dabei deutlich, dass es zunehmend schwieriger werden wird, Spiele in der Abwehr zu gewinnen“, sagt der HCOB-Coach. Er geht davon aus, „dass es vor allem in Unterzahl zur völligen Normalität werden wird, ohne Torwart zu spielen.“ Die darüber hinausgehende Fragestellung, inwieweit er die Regel mit seinem Team auch bei Gleichzahl anwenden will, sei noch nicht beantwortet. „Wir werden das testen und schauen, ob ein Sieben gegen Sechs unseren Angriff besser macht und dann entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für dieses Mittel ist.“


           
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