Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – TuS Fürstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
Respekt und Mut halten sich vor dem Derby die Waage
| 22.09.2016      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Das riecht nach einem prickelnden Handballabend: Der HC Oppenweiler/Backnang erwartet den „ewigen“ Rivalen TSB Horkheim zum Nachbarschaftsduell in der Backnanger Karl-Euerle-Halle. Es ist das 36. Duell beider Mannschaften. Die Horkheimer sind ein heißer Kandidat für eine Topplatzierung in der Dritten Liga, in jeder Hinsicht gut aufgestellt. Der HCOB will mit dem Heimvorteil im Rücken und dem Selbstvertrauen aus zwei Siegen in Serie dagegen halten.
Geht die Aufgabe gegen Horkheim respektvoll, aber auch mit Mut und Selbstvertrauen an: HCOB-Trainer Matthias Heineke. (Foto: A. Becher)

Eine knappe Niederlage bei HBW Balingen-Weilstetten II, eine siegreich bewältige Abwehrschlacht gegen die SG Pforzheim/Eutingen und ein Handballkrimi mit Happy End bei der SG Kronau/Östringen II. Den Fans des HC Oppenweiler/Backnang wurde in den ersten drei Begegnungen der neuen Runde attraktiver Handballsport und Nervenkitzel pur geboten. 4:2 Punkte sind für den ersten Augenblick eine erfreuliche Ausbeute. Nun ist die Vorfreude auf den Knaller gegen die mit gleicher Bilanz gestarteten Horkheimer groß.

Trainer Matthias Heineke erkannte beim Auswärtssieg in der Östringer Stadthalle Positives in der Offensive. Im Besonderen gefiel ihm, „dass wir 13 Tore durch die Außenspieler erzielt haben, das spricht für eine gewachsene Variabilität. Das wollen wir weiter verbessern und noch mehr Abschlüsse auf den Flügeln generieren.“ Dass es nach lediglich 18 Gegentoren gegen Pforzheim/Eutingen nun 30 Mal klingelte, sieht der Coach zwiespältig: „Fakt ist: Wir haben zwischen der 20. und der 40. Minute zu viele Zweikämpfe verloren. Aber: Wir haben uns in den entscheidenden Phasen auch erheblich gesteigert. Natürlich sind 30 Gegentreffer zu viel, aber die SG Kronau/Östringen II hat ihren Fokus auch klar auf den Angriff gelegt, da fallen zwangsläufig mehr Tore.“ Mit einem Augenzwinkern ergänzt er: „Solange man 31 Treffer wirft, kann man sich auch mal 30 einfangen.“

Im Match gegen Horkheim soll diese Zahl allerdings wieder kleiner werden, muss sie vermutlich auch, denn die Aufgabe ist schwer, der TSB zählt zum Kreis der Meisterschaftskandidaten, sieht sich selbst als ein Team für die Top Fünf. „Sie haben eine sehr stabile Abwehr, gehen im Konter hohes Tempo und sie sind im Angriff hervorragend besetzt“, urteilt HCOB-Coach Heineke und weiß: „Wir brauchen viel Bereitschaft und Kampf, um ihre Rückraumspieler gemeinsam in den Griff zu bekommen, ohne Außen und Kreis zu vernachlässigen.“ Eine Abwehrleistung wie gegen Pforzheim/Eutingen und Konter als Nadelstiche wie in Östringen, das wär’s, „dann steigen auch unsere Siegchancen.“ Favorit sei Horkheim, „aber wir gehen mit zwei Siegen in Folge und einem frenetischen Publikum im Rücken in das Spiel. Wir wollen vor heimischer Kulisse die Punkte holen.“

Der TSB kommt mit einem eingespielten Team, hat in Marco Hauk (von der TSG Friesenheim) einen routinierten Feldspieler und in Linus Matthes (von der SG H2Ku Herrenberg) einen talentierten Torwart hinzubekommen. Bundesligaerfahrung bringt Rückraumspieler Andreas Blodig mit, auch Kreisläufer Alexander Schmid erzielt regelmäßig zahlreiche Treffer. Der aufstrebende Stern der Horkheimer Mannschaft ist Sebastian Heymann, der mit einem Doppelspielrecht für den Erstligisten Frisch Auf Göppingen ausgestattet ist und bei seinem Debüt in der höchsten Spielklasse kurzerhand sechs Treffer beisteuerte. Insgesamt ist die Mannschaft sehr ausgeglichen besetzt und viele verschiedene Akteure können dem Spiel ihrem Stempel aufdrücken.

Spiele gegen den TSB Horkheim haben von jeher allein schon aufgrund der regionalen Nähe einen besonderen Reiz, das bevorstehende Duell ist das 36. Match zwischen den Sportlern aus dem Murrtal und den Mannen vom Horkheimer Stauwehr. Gegen keinen Rivalen gab es mehr Spiele. Die Sieger wechselten im Laufe der Jahre, eines der wichtigsten Spiele war das Süddeutsche Pokalendspiel 1987, da setzte sich der TV Oppenweiler durch, die jüngeren Punktspiele – so die beiden des vergangenen Jahres – entschied der TSB zu seinen Gunsten. Hier gilt es aus HCOB-Sicht also, den Trend zu bremsen und beide Punkte zu behalten. Trainer Heineke gibt sich auf jeden Fall kämpferisch: „Wir gehen mit Respekt an die Sache, aber auch mit sehr viel Vorfreude, Mut und Selbstvertrauen. Ich glaube, die Halle wird unglaublich laut werden, und diese Rückendeckung wird noch einmal ein paar Prozente herauskitzeln – vielleicht die entscheidenden.“


           
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