Handballclub Oppenweiler Backnang
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SV Remshalden – HCOB
27.06. · 20.30 Uhr · Stegwiesenhalle Remshalden
Fürstenfeldbruck ist eine Nummer zu groß
| 20.11.2016      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Meisterschaftskandidat TuS Fürstenfeldbruck war eine Nummer zu groß, die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang unterlagen vor den Toren Münchens mit 23:30. In Durchgang eins war es ein offenes Duell, die Gäste hätten zur Pause durchaus ein besseres Ergebnis als ein 11:15 erreichen können, nach dem Seitenwechsel führten die Bayern zielstrebig eine Entscheidung herbei.
Agierte vorne sehr torgefährlich, fing sich hinten aber recht schnell zwei Zeitstrafen ein: HCOB-Handballer Chris Hellerich. (Foto: A. Hornauer)

In der ersten Viertelstunde war den Mannschaften der Respekt voreinander anzumerken. Fürstenfeldbruck verteidigte sehr offensiv, der HCOB versuchte es mit spielerischen Mitteln. Dabei gab es etwas schnell das Zeichen für drohendes Zeitspiel, vermutlich waren die wirklich sehr kurzen Angriffe der Fürstenfeldbrucker der Maßstab. Zugleich wurde wenig sanktioniert, dass die Einheimischen Lücken, die sich am Kreis zwangsläufig ergaben, durch Griffe ans Trikot schlossen. Hätte es da hin und wieder Gelb gegeben, wäre das Zeitspiel aufgehoben gewesen und der HCOB hätte (vielleicht) mal mit zwei, drei Toren in Führung gehen können.

So war es zunächst ein recht ausgeglichenes Rennen, bis zum 9:9 (23. Minute) mit stets ausgeglichenen Spielständen. Der HC Oppenweiler/Backnang agierte in der Abwehr nicht ganz so stabil wie erhofft, zwei frühe Hinausstellungen für Chris Hellerich taten da nicht gut. Torwart Thomas Fink bügelte mit einigen Glanztaten einiges aus. Als die Brucker mit Gegenstößen die Treffer 11 und 12 erzielten und das 13. Tor aus einer schnellen Mitte heraus, konnte aber auch er nichts ausrichten. Der HCOB hatte in dieser Phase im Angriff nicht mehr die zündenden Ideen und angesichts einer 3:0-Pausenführung bei Pfosten- und Lattentreffern vielleicht auch nicht das notwendige Glück. Als Alexander Leindl kurz vor der Pause auch noch fulminant aus der zweiten Reihe traf, stand es zur Pause 11:15 aus Sicht der Gäste.

Nach Wiederanpfiff setzten die Gäste die Einheimischen mit einer offensiver ausgelegten Deckung unter Druck, hatten damit anfangs auch Erfolg, nun gab es auch für den TuS die eine oder andere Zeitspielsituation, wobei sie in letzte Instanz meist doch noch zum Torerfolg kamen. Um näher heranzukommen, hätten die HCOB-Handballer obendrein nun ihre Torgelegenheiten zielstrebiger nutzen müssen. Und daran mangelte es weiterhin. Selbst beste Gelegenheiten wurden nicht in Treffer umgemünzt, in Durchgang zwei kamen vier Pfosten- und Lattentreffer hinzu.

Die Bayern waren in dieser Hinsicht zielstrebiger, und als sich die Gäste nach rund 40 Minuten angesichts des wachsenden Rückstandes auch noch einen mentalen Hänger leisteten, sorgten sie ruckzuck für die Entscheidung. Aus einem ohnehin beruhigenden 23:16 machte die Mannschaft von Trainer Martin Wild ein 27:17, vor allem Frederik Hartz lief dabei zur Bestform auf, er erzielte insgesamt sieben Tore. Zum Ende hin betrieb der HC Oppenweiler/Backnang Ergebniskosmetik, wobei sich vor allem die Kreisläufer Chris Hellerich und Philipp Schöbinger hervor taten, Applaus gab es am Ende aber nur für die stark aufspielenden Fürstenfeldbrucker. Die HCOB-Handballer hingegen müssen fürs nächste Match wieder eine Schippe drauflegen.

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Fürstenfeldbruck hat heute klasse gespielt. Wir haben das Spiel in den ersten 25 Minuten ausgeglichen gestaltet, allerdings von Beginn an keine große Stabilität gefunden, was sicher auch durch die zwei Zeitstrafen gegen Chris Hellerich kam. Nachdem wir kurz vor der Pause ins Hintertreffen geraten sind, haben wir dann auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht richtig in das Spiel gefunden. Wir haben oft das Tempo nicht im richtigen Moment aufgenommen, außerdem blieb unsere Chancenverwertung schwach. Wir müssen daraus lernen und nächste Woche unser anderes Gesicht zeigen.

TuS-Trainer Markus Wild: „Ich bin unglaublich stolz, meine Mannschaft hat ein riesen Spiel abgeliefert. Wir sind unter unserer Vorgabe von 25 Gegentreffern geblieben und haben Ballgewinne in Gegenstöße umgemünzt.“


TuS Fürstenfeldbruck – HC Oppenweiler/Backnang   30:23
| 19.11.2016 - 19:30      | Wittelsbacher Halle Fürstenfeldbruck
    
TuS Fürstenfeldbruck
Lucas Kroeger, Michael Luderschmid (Tor), Alexander Leindl (4), Philip Ball, Markus Hoffmann (7/3), Christian Haller, Korbinian Lex (2), Sebastian Meinzer (5), Felix Kerst, Yannick Engelmann (2), Tizian Maier, Frederik Hartz (7), Julian Prause, Tobias Prestele (3). – Trainer: Martin Wild.

HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Sven Grathwohl (Tor), Florian Frank (n.e.), Jonas Frank (1), Chris Hellerich (6), Tobias Hold (6/3), Lukas Köder, Tom Kuhnle (1), Philipp Maurer (1), Benjamin Röhrle (4/1), Florian Schöbinger (1), Philipp Schöbinger (3), Ruben Sigle. – Trainer: Matthias Heineke.

Schiedsrichter: Florian Becker (Pfungstadt) und Marco Nickel (Frankfurt).
Zuschauer: 480.
Siebenmeter: 3/3 : 3/4 (Hold scheitert an Luderschmid).
Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Prestele/zweimal, Hartz, Lex – Hellerich/zweimal, Maurer, Röhrle).
Spielverlauf: 5:5, 9:9, 15:11 – 22:15, 27:17, 30:23.
           
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