Handballclub Oppenweiler Backnang
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HCOB – TuS Fürstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
Tabellenführer mit Spielfreude und Einsatz bezwungen
| 15.01.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Starker Start ins neue Jahr: Der HC Oppenweiler/Backnang hat im ersten Rückrundenspiel mit dem 31:28 gegen den Drittliga-Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten II ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Nichts erinnerte mehr an die düsteren Wochen im Dezember. Das Team von Trainer Matthias Heineke überzeugte durch Spielfreude und Einsatzwillen, hatte zudem in Person von Thomas Fink den Matchwinner zwischen den eigenen Pfosten.
Setzte sich mit dem HCOB gegen den Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten II durch: Florian Schöbinger. (Foto: M. Fischer)

Bereits in der Anfangsphase machte der Torwart des HCOB mit mehreren Paraden auf sich aufmerksam. Überhaupt agierte die Abwehr der Hausherren sehr konzentriert. Die Verteidiger waren früh an ihren Gegenspielern dran, suchten konsequent die Zweikämpfe, brachten das Angriffsspiel des Spitzenreiters dadurch regelmäßig zum Erlahmen. Weil die Gastgeber stark im Verbund agierten und sie sich gegenseitig unterstützten, kamen sie dabei mit wenig Fouls aus, kassierten folgerichtig im ganzen Match nur zwei Zeitstrafen.

Im Angriff traten die Hausherren mit erkennbarer Spielfreude auf. Sie hielten das Tempo hoch und übten viel Druck aus. Die Gastgeber suchten ihre Chancen zielstrebig, ließen sich kaum zu überhasteten Aktionen verteilen. Die Chancenverwertung stimmte über weite Strecken des Spieles ebenfalls. Beim 7:4 nach neun Minuten machte sich die Überlegenheit des Teams von Trainer Matthias Heineke auch auf der Anzeigentafel bemerkbar. Vor allem Ruben Sigle traf immer wieder aus dem Rückraum. Ein Konter von Tom Kuhnle brachte das das 12:8, ein wunderbarer Kempatrick – Tobias Hold traf nach Vorarbeit von Jonas Frank – ließ die Stimmung weiter ansteigen, 14:9. Zur Pause hieß es 17:12, die Grundlage für einen Erfolg war gelegt.

Nach Wiederanpfiff stellte der HBW II in der Defensive auf eine 5:1-Abwehr um, erhoffte sich dadurch mehr Ballgewinne. Das funktionierte zeitweise, eröffnete im Umkehrschluss aber auch den Gastgebern zusätzliche Räume, wenn der vorgezogene Akteur – meist übernahm Tim Nothdurft mit seiner großen Spannweite dieser Aufgabe – erst einmal überspielt war. Im Endeffekt führte das dazu, dass die Gäste mehrfach aufkamen, der HCOB sich aber regelmäßig wieder absetzte. So verkürzte der HBW II, vor allem durch Treffer von Falk Kolodziej, bis zur 42. Minute auf 19:22, was der HCOB durch Treffer von Sigle, Benjamin Röhrle und Florian Schöbinger aber postwendend mit dem 25:19 beantwortete. Balingen-Weilstetten musste zudem einen Platzverweis verkraften: Luis Villgrattner bremste Philipp Maurer beim Konter unsanft, sah die Rote Karte.

Bis zum 27:22 rund zehn Minuten vor dem Ende hatten die Gastgeber einen soliden Vorsprung, dann wurde es noch einmal eng. HBW Balingen-Weilstetten II zeigte, warum die Mannschaft als Tabellenführer angereist war. Das Team von Trainer André Doster ging hohes Risiko und wurde dafür belohnt; auch, weil der HCOB nun einige Torgelegenheiten liegen ließ. Entscheidend dafür war, dass sich Gästekeeper Mario Ruminsky deutlich steigerte. Ein 5:1-Lauf brachte seinem Team dreieinhalb Minuten vor dem Ende das Anschlusstor, nur noch 27:28.

Doch die Hausherren behielten die Ruhe. Tobias Hold erzielte das wichtige 29:27. Auf der Gegenseite fischte Thomas Fink einen Wurf von Lukas Saueressig aus dem Winkel. Benjamin Röhrle vergab einen Siebenmeter, ließ Ruminsky beim Nachwurf aber keine Chance, das 30:27. Balingen-Weilstetten II verkürzte nochmals auf 30:28, die Chance zum neuerlichen Anschlusstreffer machte Fink zunichte: Er parierte gegen den frei vor seinem Tor auftauchenden Julian Thomann. Das war die Entscheidung. Lukas Köder blieb es vorbehalten, unter längst tosendem Jubel den 31:28-Endstand zu erzielen.

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Wir haben uns heute hervorragend präsentiert und den Tabellenführer über 60 Minuten in Schach gehalten, das ist nicht selbstverständlich. Der Dezember hing uns in den vergangenen Wochen nach, wir haben deshalb besonders intensiv trainiert und sehr viel am Tempo gearbeitet. Über 40 Minuten haben wir das sehr gut umgesetzt und auch in der Abwehr eine hervorragende Leistung gezeigt. Als die Balinger zum Ende hin rangekommen sind, hat unser Torwart Thomas Fink mit einer Vielzahl an wichtigen Paraden den Sieg vollends sichergestellt.“

HBW-Trainer André Doster: „Wir haben über die Abwehr keinen Zugriff gefunden und im Angriff haben wir uns zu sehr auf Zweikämpfe eingelassen. Unsere 5:1-Abwehr in der zweiten Halbzeit hat besser funktioniert, unser Torwart Mario Ruminsky hat einige Bälle abgewehrt. Am Ende hätten wir die Chance, bei einigen Gelegenheiten am Ende vielleicht mit viel Glück noch zu einem Unentschieden zu kommen. Aber der Sieg des HC Oppenweiler/Backnang ist verdient. Meiner jungen Mannschaft kann ich, was Kampf und Einsatz betrifft, keinen Vorwurf machen.“


HC Oppenweiler/Backnang – HBW Balingen-Weilstetten II   31:28
| 14.01.2017 - 20:00      | Karl-Euerle-Halle Backnang
     
HC Oppenweiler/Backnang
Sven Grathwohl (n.e.), Thomas Fink (Tor), Florian Frank, Jonas Frank (1), Tobias Hold (5), Lukas Köder (3), Tom Kuhnle (1), Philipp Maurer (5/3), Benjamin Röhrle (4/3), Florian Schöbinger (2), Philipp Schöbinger (3), Ruben Sigle (7). – Trainer: Matthias Heineke.

HBW Balingen-Weilstetten II
Mario Ruminsky (1), Jonas Baumeister (Tor), Julian Thomann (1), Lukas Saueressig (2), Fabian Mayer, Jan Bitzer (1), Luis Villgrattner, Tim Nothdurft (2), Markus Dangers (5), Thorben Kirsch (4), Michael Seiz (2/1), Falk Kolodziej (6), Fynn Beckmann, René Zobel (4). – Trainer: André Doster.

Schiedsrichter: Anton Ekk (Hanau) und Sven Sachtleber (Offenbach am Main).
Zuschauer: 600.
Siebenmeter: 6/8 : 1/1 (Maurer scheitert an Baumeister, Röhrle scheitert an Ruminsky).
Zeitstrafen: 4:14 Minuten (P. Schöbinger, Sigle – Saueressig/zweimal, Kolodziej/zweimal, Villgrattner/nach Disqualifikation, Kirsch, Zobel).
Disqualifikationen: Villgrattner (45., Foul an Maurer).
Spielverlauf: 5:4, 13:8, 17:12 – 21:15, 25:21, 28:27, 31:28.
           
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