Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – TuS Fürstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
HCOB-Handballer wollen taktische Varianten auspacken
| 02.02.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Es ist ein Spiel mit großer Tradition und mit einem ausgeprägten Derbycharakter, wenn die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang nach Heilbronn-Horkheim reisen. Seit den 80er Jahren liefern sich die Nachbarn packende Duelle, einst in der württembergischen Oberliga, jetzt auf dem hohen Niveau der Dritten Liga. Das 37. Duell mit dem TSB Horkheim wird am Samstag um 20 Uhr in der Stauwehrhalle angepfiffen.
Gastiert mit dem HCOB zum traditionsreichen Duell beim TSB Horkheim: Lukas Köder. (Foto: A. Becher)

Gegen keinen anderen Verein haben die Sportler aus dem Murrtal so oft gespielt wie gegen Horkheim, viele Jahre als TV Oppenweiler, nun zum vierten Mal als HC Oppenweiler/Backnang. Dabei wünschen sich die Fans aus dem Murrtal, die vermutlich zahlreich ins Unterland fahren werden, dass der HCOB nach längerer Durststrecke mal wieder gegen Horkheim siegt. An Unterstützung wird es nicht mangeln, so macht sich unter Federführung des Förderkreis-Vorsitzenden Bernhard Scheib ein Fanbus auf den Weg, der nach einem Zwischenstopp im Sturmfeder’schen Weingut zu Schozach die Spielstätte erreichen wird.

Die HCOB-Handballer können mit Schwung auftreten, denn der Januar verlief erfolgreich. Das Team von Coach Matthias Heineke besiegte den damaligen Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten II, dann nahm es – und das war dem Spielverlauf nach eher unglücklich – nach längerer Flaute in fremden Hallen bei der SG Pforzheim/Eutingen mal wieder einen Auswärtspunkt mit. Am vergangenen Wochenende gelang dem Drittligisten mit einer bemerkenswerten Energieleistung ein zwischendurch nicht mehr für möglich erachteter Heimsieg gegen die spielstarke SG Kronau/Östringen II. Der Erfolg und das damit verbundene Erreichen der 20-Punkte-Marke sei wichtig für sein Team gewesen, sagt Coach Heineke, „nun können wir etwas befreiter in das Spiel gegen Horkheim gehen.“

In der Stauwehrhalle muss der HC Oppenweiler/Backnang personell dezimiert antreten. Nicht nur die verletzten Rückraumspieler Tobias Hold und Jonas Frank werden der Gastmannschaft fehlen. Bei Hold verhindert eine Schulterverletzung ein Mitwirken, bei Frank bereiten Knorpel im Knie sorgen, eine Aussage über die zeitliche Dauer des Ausfalles ist derzeit noch nicht möglich. Auch der am vergangenen Samstag zum ersten Mal eingesetzte Kevin Wolf wird im südlichsten Stadtteil von Heilbronn nicht zum Einsatz kommen. Trainer Heineke sagt: „Er kann in dieser Woche leider noch nicht trainieren, und wir werden ihn nach über einem halben Jahr Wettkampfpause mit Sicherheit nicht verheizen, sondern so behutsam wie nur möglich aufbauen.“ Es gelte abzuwarten, wie die Behandlungen anschlagen, „wir werden ihn wieder einsetzen, wenn er uns auch helfen kann.“ Einige andere Spieler waren unter der Woche ebenfalls angeschlagen, ihrem Mitwirken dürfte aber nichts im Wege stehen.

Die Aufgabe in Horkheim stellt für den HCOB natürlich eine Herkulesaufgabe dar. Der Club, der seit Jahren recht beständig an der Spitze der Dritten Liga mitspielt, gehört erneut zu den Kandidaten für die Meisterschaft und liegt – punktgleich mit Spitzenreiter TGS Pforzheim – auf dem zweiten Tabellenplatz. „Sie spielen eine sehr gute Saison und haben eine sehr hohe Qualität in ihrem Kader“, sagt Trainer Matthias Heineke. Er prognostiziert, dass die Horkheimer bis zum Ende der Saison ganz oben stehen. „Insofern freuen wir uns darauf, uns mit ihnen zu messen“, sagt Heineke und feilte deshalb gemeinsam mit seinem Team unter der Woche an Lösungen zur Bewältigung der Kaderdezimierung. „Einige Spieler haben auf ungewohnten Positionen trainiert. Dort werden wir sie im Spiel auch einsetzen, um die Belastungen zu verteilen“, sagt Heineke, der sich einige taktische Varianten ausgedacht, um die Horkheimer vor neue Herausforderungen zu stellen. Ob es damit auch gelingt, den TSB um Trainer Jochen Zürn zu überraschen, muss sich dann vor Ort zeigen – es wäre im 37. Aufeinandertreffen beider Mannschaften aber auch nicht das erste Mal, dass es am Ende anders ausgeht, als man es mit Blick auf die Tabellenkonstellation vorher vielleicht erwartet hatte.


           
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