Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

TV 08 Willstätt – HCOB
23.03. · 20 Uhr · Hanauerlandhalle Willstätt
Spiel bestimmt – und wieder aus der Hand gegeben
| 12.02.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Enttäuschung beim HC Oppenweiler/Backnang: Bei Schlusslicht SV 64 Zweibrücken gab es eine 28:30-Auswärtsniederlage. Diese wäre trotz eines schwachen Startes zu vermeiden gewesen, denn zu Beginn der zweiten Hälfte war das Gästeteam auf dem besten Weg. Doch in der Schlussviertelstunde lief dann wieder gar nichts zusammen, das Team aus Rheinland-Pfalz nutzte die HCOB-Nachlässigkeiten mit einer starken Vorstellung, um die entscheidenden Treffer zu erzielen.
Brachte den HCOB zu Beginn der zweiten Halbzeit in Führung: Lukas Köder. Zu diesem Zeitpunkt schien der Auswärtssieg möglich. (Foto: A. Hornauer)

In den ersten zehn Minuten fanden die Gäste im Angriff nicht zu ihrem Spiel, Zweibrücken konterte und lag schnell mit 6:1 in Führung. HCOB-Trainer Matthias Heineke nahm eine frühe Auszeit und erlebte dann mit, wie seine Mannschaft nach und nach in die Begegnung fand. Die Abwehr stand besser, wobei Torwart Thomas Fink mit zahlreichen Paraden der beste Mann war, und im Angriff gelang es zunehmend, Lücken herauszuspielen. Weil Zweibrücken sich regelmäßig mit Fouls zu helfen wusste, gab es in dieser Phase des Spiels zahlreiche Siebenmeter, die Benjamin Röhrle sicher verwandelte. Beim 11:12 war der HC Oppenweiler/Backnang wieder dran, dann sorgte Philipp Maurer für das 13:13. Zweibrücken setzte dann die letzten Akzente in Durchgang eins, nahm deshalb eine 15:14-Führung mit in die Kabinen. Dennoch hatten sich die Gäste nach schwachem Start nun gut in die Begegnung eingefunden.

Nach Wiederanpfiff blieb der Drittligist aus dem Murrtal an dem Drücker und ging durch einen Doppelschlag von Lukas Köder erstmals in Führung (16:15). Die Gäste ließen dann aber einige Gelegenheiten aus, um sich etwas weiter abzusetzen. Pech war auch dabei: Köder traf den Pfosten, Sigle ballerte an die Latte. Und besonders ärgerlich: Die Gäste machten auch aus einer vierminütigen Überzahl – möglich gemacht durch einen Wechselfehler von Benjamin Zellmer – einfach zu wenig. Das Spiel über den Kreis gelang gut, Philipp Schöbinger erzielte viele Treffer, ansonsten aber war die Chancenverwertung unbefriedigend. Mehrfach zogen die Gäste auf zwei Treffer weg, aber spätestens dann erzielte Zweibrücken wieder postwendend den Anschlusstreffer.

Und in der Schlussviertelstunde verloren die HCOB-Handballer die Kontrolle über das Spiel. Sie kamen im Angriff zwar weiter zu guten Chancen, zu oft aber scheiterten sie am eingewechselten Torwart Rok Selakovic. Damit nicht genug: Die Gäste boten dem SV 64 nun auch wieder gehäuft die Möglichkeit zum Gegenstoß. Das Team aus Rheinland-Pfalz erzielte vier Treffer, hatte beim 25:23 wieder die besseren Karten. Der HCOB blieb immer noch dran, weil Fink weiter klasse hielt und seinem Team damit immer wieder Ballbesitz ermöglichte. Als dann aber kurz hintereinander Philipp Schöbinger und Ruben Sigle auf die Strafbank mussten, war an eine Wende trotz einiger Versuche wie einer offenen Deckung nicht mehr zu denken. Eine Minute vor dem Ende war beim 30:26 die Entscheidung gefallen, die letzten beiden Treffer der Partie bedeuteten nur Ergebniskosmetik. Zweibrücken freute sich über einen Sieg nach langer Durststrecke, beim HCOB war die Enttäuschung groß, viel zu wenig aus den eigenen Möglichkeiten gemacht zu haben.

Matthias Heineke: „In der ersten Halbzeit haben wir am Anfang unsere Chancen nicht genutzt und dem Gegner zu viele Freiräume gelassen. Das haben wir dann Schritt für Schritt korrigiert und wir waren dann soweit, dass wir das Spiel zu Beginn der zweiten Halbzeit im Griff hatten. Wir haben dann aber eine vierminütige Überzahl aufgrund eines Wechselfehlers nicht genutzt, um ein wenig weg zu kommen, das müssen wir uns ankreiden lassen. Und in den letzten zehn Minuten muss man dann konstatieren, dass wir in Horkheim mit weniger personellen Wechseln besser zurechtgekommen sind und dieses Mal die Formation, die es drehen kann, nicht gefunden haben.“

Tony Hennersdorf: „Der Sieg war wichtig für die Moral. Wir haben viele Spiele mit vier oder weniger Toren verloren, deshalb bin ich froh, dass wir es heute einmal durchgezogen haben. Mit entscheidend war sicher die Einwechslung von Torwart Rok Selakovic.“


SV 64 Zweibrücken – HC Oppenweiler/Backnang   30:28
| 11.02.2017 - 18:00      | Ignaz-Roth-Halle Zweibrücken
    
SV 64 Zweibrücken
Benedikt Berz, Rok Selakovic (Tor), Philipp Hammann (1), Christopher Huber, Marc-Robin Eisel (2), Kian Schwarzer, Nils Wöschler (4) Jonas Denk (1), Dennis Götz (9/2), Benjamin Zellmer (2), Tom Grieser (3), Niklas Bayer (5), Tobias Alt (2), Max Sema (1). – Trainer: Tony Hennersdorf.

HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink (Tor), Florian Schöbinger, Benjamin Röhrle (10/7), Tobias Pecoroni, Ruben Sigle (3), Chris Hellerich, Kevin Wolf (3), Philipp Schöbinger (4), Dominik Koch (n.e.), Tom Kuhnle, Florian Frank (1), Philipp Maurer (5), Lukas Köder (2). – Trainer: Matthias Heineke.

Schiedsrichter: Jonathan Winter (Schwetzingen) und Maximilian Winter (Brühl).
Zuschauer: 380.
Siebenmeter: 2/4 : 7/7 (Götz und Wöschler scheitern an Fink).
Zeitstrafen: 12:12 Minuten (Hammann/zweimal, Zellmer/zweimal, Wöschler, Alt – Sigle/zweimal, F. Schöbinger, Röhrle, Pecoroni, P. Schöbinger).
Spielverlauf: 6:1, 10:7, 15:14 – 20:22, 25:23, 30:28.
           
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