Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

TV 08 Willstätt – HCOB
23.03. · 20 Uhr · Hanauerlandhalle Willstätt
Viel investiert, aber keine Rendite eingefahren
| 02.04.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Kämpferisch haben die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang alles in die Waagschale geworfen. Gegen den stark auftrumpfenden TuS Fürstenfeldbruck reichte das aber nicht, die Gäste entführten durch ein 31:27 beide Punkte aus der Backnanger Karl-Euerle-Halle. Im Nachhinein wurden die Minuten vor und nach der Pause als entscheidend ausgemacht.
Musste sich mit dem HCOB jeden Treffer hart erarbeiten: Kevin Wolf. (Foto: M. Fischer)

Die Begegnung war von Beginn an sehr intensiv und emotional. Fürstenfeldbruck setzte die ersten Akzente, vornehmlich durch Rückraumspieler Tizian Maier, ging mit 6:3 in Führung. Die Hausherren hielten dagegen, kamen immer wieder heran, vor allem Benjamin Röhrle setzte der Gästeabwehr ordentlich zu. Ärgerlich aus Sicht der Hausherren war, dass sie insgesamt einige Torgelegenheiten zu viel vergaben. Obwohl die Akteure von Trainer Matthias Heineke im Laufe der ersten Halbzeit immer wieder die Chance zum Anschlusstor oder sogar zum Ausgleichstreffer hatten, wollte dieser nicht gelingen.

Die Gäste gaben ihr kleines Polster nicht aus der Hand. Sie verteidigten offensiv, kamen dadurch zum einen oder anderen Ballgewinn und hatten das Glück, dass ihre kampfbetonte Gangart selten zu Zeitstrafen führte. Denn als der HCOB in Überzahl spielte, verkürzten Ruben Sigle und Benjamin Röhrle den zwischendurch wieder auf drei Tore angewachsenen Rückstand direkt auf 12:13. Fürstenfeldbruck schlug postwendend zurück, erzielte die letzten drei Tore vor der Pause, wohingegen der HCOB schon den zweiten Siebenmeter vergab. Plötzlich stand es 12:16 – eindeutig zu deutlich.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste viel schneller ins Spiel. Sie stürmten zielstrebig nach vorne, brachten immer wieder ihren flinken Außen Marcus Hoffmann in den Mittelpunkt des Geschehens. Während der HCOB reihum Latte und Pfosten malträtierte oder sich über Paraden von Keeper Michael Luderschmid ärgerte, zogen die Gäste davon. Nach 37 Minuten stand es 13:22 – der TuS hatte sich ein grundsolides Polster geschaffen.

Die Hausherren gaben nicht auf, auch die RĂĽckendeckung durch die Zuschauer war trotz des hohen RĂĽckstandes beeindruckend, und das wirkte sich aus. Die Abwehr der Hausherren stabilisierte sich, im Angriff lief es besser. Sven Grathwohl traf ins verlassene Tor, Chris Hellerich verwandelte einen Konter, nur noch 16:22. Die Moral stimmte, aber sollte daraus auch eine Aufholjagd entstehen?

Die Antwort gaben die Fürstenfeldbrucker mit regelmäßigen Nadelstichen. Ehe es nochmals richtig knapp werden konnte, setzten sie wieder nach, hielten den Abstand bei fünf, sechs Toren. Den Hausherren war in Punkto Einsatzwillen kein Vorwurf zu machen, in Sachen Trefferquote aber schon. Beim 29:22 sieben Minuten vor dem Ende war dem letzten klar: Das war’s. Der Rest war Ergebniskosmetik.

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Es hat gegen die 3:2:1-Abwehr ein bisschen gedauert, bis wir ins Spiel gefunden haben. Die Leistung war dann aber in Ordnung. Nach der Pause haben wir keine guten Abschlüsse gehabt, sind dadurch entscheidend ins Hintertreffen geraten. Die Mannschaft hat dann Charakter gezeigt und zurück gefunden, aber als wir auf fünf Tore ran waren und doch wieder zwei einfache Bälle haben liegen lassen, war es dann irgendwann rum.“

TuS-Trainer Martin Wild: „Für ein Auswärtsspiel haben wir es dann relativ souverän gewonnen. Wir sind von Beginn an mit 100 Prozent Bereitschaft in dieses Spiel. Entscheidend waren die sechs Minuten nach der Pause.“


HC Oppenweiler/Backnang – TuS FĂĽrstenfeldbruck   27:31
| 01.04.2017 - 20:00      | Karl-Euerle-Halle Backnang
    
HC Oppenweiler/Backnang
Sven Grathwohl (1), Thomas Fink (Tor), Florian Frank (2), Chris Hellerich (1), Tobias Hold (2), Lukas Köder, Tom Kuhnle, Philipp Maurer (1/1), Benjamin Röhrle (10/3), Florian Schöbinger (1), Philipp Schöbinger (1), Ruben Sigle (3), Kevin Wolf (5/2). – Trainer: Matthias Heineke.

TuS FĂĽrstenfeldbruck
Luca Kröger, Michael Luderschmid (Tor), Alexander Leindl (1), Philipp Ball, Marcus Hoffmann (12/3), Christian Haller (1), Korbinian Lex (3), Sebastian Meinzer (3), Maximilian Lentner (1), Felix Kerst, Yannick Engelmann (1), Tizian Maier (8), Julian Prause, Tobias Prestele (1). – Trainer: Martin Wild.

Schiedsrichter: Anton Ekk (Wiesbaden) und Sven Sachtleber (Offenbach).
Zuschauer: 600.
Siebenmeter: 6/9 : 3/3 (Röhrle scheitert an Kröger und wirft über das Tor, Wolf wirft über das Tor).
Zeitstrafen: 10:10 Minuten (Hellerich, Röhrle, F. Schöbinger, P. Schöbinger, Wolf – Meinzer/zweimal, Prestele/zweimal, Hoffmann).
Spielverlauf: 3:6, 9:11, 12:13, 12:16 – 13:22, 18:24, 20:25, 24:29, 27:31.
           
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