Handballclub Oppenweiler Backnang
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SG Weissach im Tal – HCOB
29.06. · 19 Uhr · Sporthalle beim Bildungszentrum
„Kontinuität ist ein wichtiger Baustein“
| 24.08.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang freuen sich auf ihr drittes Jahr in der Dritten Liga. Trainer Matthias Heineke kann auf ein eingespieltes Team bauen und sieht darin eine Möglichkeit für weitere Leistungssteigerungen. Die Murrtaler wollen von Anfang an fleißig punkten, um sich in der wohl noch stärker gewordenen Liga zu behaupten. Mit sechs Rivalen aus Württemberg ist künftig auch regelmäßig für Derbystimmung gesorgt.
Gibt beim HC Oppenweiler/Backnang als Trainer die sportlich Richtung vor: Matthias Heineke. (Foto: A. Becher)

Matthias Heineke (35) steht vor seiner zweiten Saison als Trainer des HC Oppenweiler/Backnang und freut sich, dass es losgeht. Wohl sei es zu Beginn der Vorbereitungsphase interessant, ohne Ergebnisdruck trainieren und den Fokus auf Entwicklungen legen zu können, erklärt der Coach, „aber irgendwann braucht es für die Top-Motivation einfach Wettkämpfe.“ Beginnend mit dem Auswärtsspiel beim TuS 04 Dansenberg am Samstag (20 Uhr) gelte es zu zeigen, „dass wir in der Vorbereitung einen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Das sommerliche Programm stand unter dem Vorzeichen, dass sich die Mannschaft mit einem weitestgehend unveränderten Gesicht präsentiert. Alle Akteure, die zum Ende der Vorsaison spielten, sind weiter dabei. Heineke erklärt den Vorteil: „Wir konnten auf höherem Niveau starten.“ Es musste weniger Basisarbeit geleistet werden, und grundsätzlich gilt für den Trainer: „Kontinuität ist ein wichtiger Baustein für die Leistungssteigerung.“ Dass frischer Wind nicht schaden kann, streitet Heineke nicht ab. „Aber dafür haben wir mit Felix Raff, Niklas Hug, Dominik Koch und Kevin Wolf – er ist ebenfalls erst seit einigen Monaten dabei – auch einige neue Gesichter im Team.“

Die Neuen machen auf Heineke einen guten Eindruck. Linkshänder Felix Raff – er spielt parallel in der A-Jugend des TV Bittenfeld – trete im Training erfrischend frech auf. Der aus der eigenen Jugend entwachsene Rückraumspieler Niklas Hug habe sich athletisch hervorragend gemacht; da er in wichtigen Phasen der taktischen Entwicklung nicht dabei war, müsse er nun aber aufholen. Kreisläufer Dominik Koch sieht Heineke auf einem hervorragenden Weg, er habe sich technisch enorm verbessert. Einziger Haken: Koch ist 22 Jahre alt, fällt nicht mehr unter die U21-Regel und kann nicht beliebig zwischen erster und zweiter Mannschaft hin- und herwechseln.

Nicht neu, aber erstmals in eine Vorbereitung eingebunden war Rückraumspieler Kevin Wolf. Er spielt seit Januar für den HCOB, war damals zu Beginn gleich vier Wochen verletzt, „ein verdammt schwerer Start“ (Heineke). Nun konnte sich Wolf in aller Ruhe und „mit riesengroßem Ehrgeiz zu einem Führungsspieler entwickelt, der unser Angriffsspiel steuert und viele spielerische Impulse gibt.“ Trainer Heineke sieht in dessen Person einen Mosaikstein beim Bestreben, ein im Vergleich zur vergangenen Runde verbessertes und variableres Angriffsspiel aufziehen zu können.

Grundsätzlich wird ein solches auch notwendig sein, denn im Vergleich zur vergangenen Runde dürfte das sportliche Niveau der Dritten Liga weiter gestiegen sein. Meister SG Nußloch nahm sein Aufstiegsrecht nicht wahr, Vizemeister TSB Horkheim scheiterte im Aufstiegsspiel, die besten Teams der vergangenen Runde sind weiter dabei. Aus Liga zwei kommt der TV Neuhausen/Erms, der wieder nach oben will. Die Aufsteiger SV Salamander Kornwestheim, TSV Neuhausen/Filder und TuS 04 Dansenberg sind Mannschaften, die auch unter den ersten acht Mannschaften landen können.

Heineke rechnet mit einer intensiven und engen Runde – und folgerichtig auch mit vielen spannenden Spielen. Seine These: „Die meisten Teams müssen von Beginn an schauen, diese knappen Begegnungen zu ihren Gunsten zu entscheiden. Das gilt auch für uns.“ Allerdings hat es das Auftaktprogramm mit zahlreichen Topteams in sich. In den Heimspielen wollen die HCOB-Handballer regelmäßiger als in der Vorsaison punkten, auswärts wollen sie ebenfalls regelmäßig um Siege mitspielen. Hier gilt für Heineke: „Sobald unsere Kontrahenten Schwächen zeigen, wollen wir das konsequent nutzen und das Maximale für uns herausholen.“

Dabei können die Handballer aus dem Murrtal auf den Teamgeist setzen. Der gilt zwar fast schon traditionell als gut, im Detail muss er freilich immer wieder aufs Neue wachsen, „und das ist er auch in dieser Vorbereitung wieder, zum Beispiel im Trainingslager“ (Heineke). Diese Geschlossenheit gelte es auf dem Feld dann auch gegenüber dem Gegner zu zeigen – dann kann er sich als Pluspunkt auswirken und in der einen oder anderen Partie über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Eine erfreuliche Entwicklung fĂĽr die Fans des HC Oppenweiler/Backnang besteht darin, dass in der kommenden Runde viele wĂĽrttembergische Mannschaften in der Liga sind. Das bringt relativ kurze Fahrtstrecken und reizvolle Spiele mit Derbycharakter mit sich. Die Reise zum bei Kaiserslautern in der Pfalz gelegenen Dansenberg ist da zu Beginn schon eine der weiteren Fahrten, im ersten Heimspiel am 1. September hingegen wird mit dem Duell gegen den TV Neuhausen/Erms ein Klassiker des wĂĽrttembergischen Handballsports wiederbelebt.


           
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