Handballclub Oppenweiler Backnang
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Handballerstand auf dem StraĂźenfest
21. bis 24. Juni · Lichdi-Keller
Vom ersten Spiel an jede Menge Pleiten, Pech und Pannen
| 22.12.2017      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang sind in der ersten Saisonhälfte nicht richtig in Fahrt gekommen. Nur zwei Siege, mit 7:23 Punkten klemmt die Mannschaft von Trainer Matthias Heineke im Tabellenkeller der Dritten Liga fest. Nur mit einer deutlich besseren Ausbeute in der Rückserie wird sich der Club die weitere Zugehörigkeit zur dritthöchsten Spielklasse sichern können.
Hatten in der Vorrunde mit vielen Rückschlägen zu kämpfen: Trainer Matthias Heineke und die HCOB-Handballer. (Foto: A. Becher)

Die Tabellensituation: Aufsteiger SV Salamander Kornwestheim ist mit 22:8 Punkten Erster, die SG Nußloch liegt mit zwei Zählern weniger in Lauerstellung, hat dieses Jahr auch Aufstiegsambitionen erklärt. Bis zum Neunten (HBW Balingen-Weilstetten, 16:14) liegt das Feld eng beisammen. Der TuS Fürstenfeldbruck (15:15) bildet das Mittelfeld. Der VfL Pfullingen (13:17) und der TV Neuhausen/Erms (12:18) haben nach hinten ein kleines Polster. Die SG Köndringen/Teningen (10:20) belegt den letzten Nichtabstiegsplatz. Der TuS 04 Dansenberg (9:21), der HCOB (7:23) und der TV Hochdorf (6:24) wollen raus aus der Abstiegszone.

Der Saisonverlauf: Für den HCOB begann die Saison mit einem Tiefschlag. Bei der 24:25-Niederlage bei Aufsteiger TuS 04 Dansenberg übersahen die Schiedsrichter einen Treffer von Chris Hellerich – genau dieses Tor fehlte am Ende zu einem Remis. Beim Heimspielauftakt gegen den TV Neuhausen/Erms (22:28) fiel im Laufe des Spieles der halbe Rückraum aus, die Niederlage war nicht zu vermeiden. Bei Vorjahresmeister SG Nußloch gelang durch ein 30:30 der erste Punktgewinn, trotzdem war die Freude gedämpft: Lukas Köder vergab mit dem Schlusspfiff einen Siebenmeter und damit den Sieg. Derart unglücklich ging es weiter: Gegen die TGS Pforzheim fiel das entscheidende Tor zum 28:29 mit der Schlusssirene. Beim 24:24 in Pfullingen knallte ein Wurf von Hellerich bei identischer Spielzeit an den Pfosten, wieder nur Remis. Gegen den TSB Horkheim II (25:28) und die Rhein-Neckar Löwen II (34:37) hielt der HCOB die Partie bis in die Schlussminuten offen, verlor aber mit drei Toren Differenz. Im Spiel bei der SG Köndringen/Teningen platzte der Knoten, der HCOB hielt dem Druck stand, gewann 28:25. In der Heimpartie gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen erzielte Tobias Hold mit der Sirene den Ausgleich – endlich hatten die Murrtaler das Glück auf ihrer Seite. Gegen die TSG Haßloch setzte es eine der wenigen deutlichen Niederlagen. Dann folgten drei Pleiten nach ähnlichem Muster: Beim TSV Neuhausen/Filder (25:28), gegen den TuS Fürstenfeldbruck (27:29) und gegen HBW Balingen-Weilstetten II (29:33) brachte sich der HCOB durch etwa zehnminütige Schwächephasen um seine Chance. Das Kellerduell gegen den TV Hochdorf hatte richtungsweisenden Charakter, durch den 27:26-Sieg verschaffte sich der HCOB neue Hoffnung. Im letzten Vorrundenspiel erhofften sich die Schützlinge von Trainer Matthias Heineke Bonuspunkte im Derby bei Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim. Bis sechs Minuten vor dem Ende war die Partie offen, dann führten Zeitstrafen en masse für eine zu deutliche 28:35-Schlappe.

Auf den Punkt gebracht: Der Sportliche Leiter Jochen Bartels sagte nach 12 von 15 Spielen, und seine Aussage taugt durchaus als Fazit für die Vorrunde, dass „wir es nicht schaffen, über 60 Minuten eine konstante Leistung zu bringen. Wir spielen immer mit, gegen Titelaspiranten wie gegen Tabellennachbarn, haben aber regelmäßig zehn Minuten, in der sich jeder – vom Torwart über den Rückraum bis zu den Außen und den Kreisläufern – seine Auszeit nimmt. Das sind mal technische Fehler, dann wird die taktische Linie verlassen. Die Wurfquote ist oft auch nicht so, wie man es in der Dritten Liga braucht. Und wenn man zu viele Chancen liegen lässt, dann ist ein Vorsprung schnell verspielt, oder man liegt gleich deutlich hinten.“ Damit ist auch beschrieben, woran in den Wochen bis zum Start in die Rückserie zu feilen ist.

Die Perspektiven: Der Zug in Richtung Klassenverbleib ist nicht abgefahren. Dem HCOB fehlen nur drei Punkte ans rettende Ufer, das kann in 15 Begegnungen aufgeholt werden. Allerdings ist es eine Herkulesaufgabe. Denn die Südstaffel der Dritten Liga präsentiert sich in diesem Jahr außergewöhnlich ausgeglichen. Selbst wenn die Murrtaler beginnen, regelmäßig zu punkten, sie müssen damit rechnen, dass auch die Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib immer wieder Zähler einsammeln werden. Umso wichtiger wird sein, endlich wieder heimstark zu agieren, zumal es an Unterstützung bei den Begegnungen in der Gemeindehalle sowie in der Karl-Euerle-Halle trotz der Misserfolge in der Vorrunde nie mangelte. Das ist ein gewichtiges Pfund. Von besonderer Bedeutung wird sein, in den Vier-Punkte-Spielen gegen die unmittelbaren Rivalen im Kampf gegen den Abstieg mehrheitlich zu siegen. Das Duell mit dem TuS 04 Dansenberg zum Rückrundenstart am 13. Januar ist deshalb gleich richtungsweisend. Wichtig wäre, dass die HCOB-Handballer – anders als in der Vorrunde – regelmäßig in kompletter Besetzung antreten können.

Einsätze und Tore (sortiert nach Torerfolgen): Benjamin Röhrle (15 Einsätze, 76 Tore), Kevin Wolf (15, 54), Ruben Sigle (14, 43), Florian Schöbinger (15, 35), Lukas Köder (14, 35), Philipp Schöbinger (15, 35), Philipp Maurer (13, 30), Chris Hellerich (13, 26), Tobias Hold (7, 21), Florian Frank (13, 20), David Szilagyi (8, 11), Tom Kuhnle (13, 7), Sven Grathwohl (15, 3), Felix Raff (1, 2), Sebastian Frank (1, 2), Thomas Fink (13, 1), Dominik Koch (1).

TorhĂĽter: Sven Grathwohl spielte 549 Minuten und wehrte 10 von 23 Siebenmetern ab (43 Prozent), Thomas Fink war 351 Minuten im Einsatz und gewann 7 von 21 Duellen mit gegnerischen Siebenmeterwerfern (33 Prozent).


           
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