Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – TuS Fürstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
Vergebene Big Points und ein Fehlwurf zur Unzeit
| 26.01.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Die Überraschung war zum Greifen nahe, der HC Oppenweiler/Backnang war im Drittligaspiel gegen Meisterschaftskandidat SG Nußloch lange gleichauf – und muss sich die 23:25-Niederlage letzten Endes selbst zuschreiben. Denn immer, wenn es einen Big Point zu landen gab, leisteten sich die Gastgeber Schwächen. Am Ende war es, wie im Hinspiel, ein vergebener Siebenmeter zur Unzeit, der die Siegträume platzen ließ.
Hatten den Favoriten aus Nußloch am Rande einer Niederlage: Die HCOB-Handballer, die vor allem in der Abwehr klasse kämpften. (Foto: A. Becher)

In Nußloch war Lukas Köder nach Ablauf der Spielzeit mit einem Strafwurf an Keeper Marco Bitz gescheitert, es blieb beim Remis. Und im Rückspiel hatte ein Siebenmeter erneut maßgeblichen Anteil am Spielausgang. Aber schön der Reihe nach.

Die Ausgangsposition: Beide Teams starten mit neuem Schwung, der HCOB hofft weiter auf den Ligaverbleib. Die SGN will eine Klasse höher und ist auf dem besten Weg dorthin. Beim HCOB fehlen Benjamin Röhrle und Felix Raff, das war absehbar, bei Nußloch müssen die Rückraum-Asse Jochen Geppert und Kevin Bitz passen, das ist überraschend.

Der Auftakt: Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang setzten die ersten Akzente, ein langer Konterball von Torwart Thomas Fink auf den flinken Außen Florian Frank bringt die erste Führung, 2:1, kurz darauf heißt es sogar 4:2, wieder ein Konter, Torschütze: Kevin Wolf.

Der erste verpasste Big Point: Die HCOB-Handballer können 5:2 in Führung gehen, doch Wolf spielt den Ball in die Hände von Christian Buse. Nußloch kontert, ist wieder dran – und ein paar Minuten später 8:4 vorn. Der Meisterschaftskandidat hat einen 6:0-Lauf aufs Parkett gezaubert. Die Rückraumspieler der Hausherren kommen am starken Innenblock (David Ganshorn, Philipp Müller) nicht vorbei, die Torausbeute bleibt schmal.

Nach zwei 20 Minuten finden die Hausherren besser ins Spiel. Sie erobern in der Abwehr Bälle, sind vorne nun durchschlagskräftiger. Tobias Hold tankt sich zweimal durch, verkürzt auf 9:11. Neue Hoffnung bei den Hausherren. Es folgt…

Der zweite verpasste Big Point: Chris Hellerich hat den Anschlusstreffer auf der Hand. Doch der Kreisläufer scheitert an Torwart Fabian Lieb. Auf der Gegenseite gibt es einen Siebenmeter für Nicolas Herrmann, obwohl es eher nach Stürmerfoul riecht. Der Gefoulte wiederlegte die alte These, tritt an und trifft. Damit nicht genug. Mit der Sirene jagt der lettische Nationalspieler Raimonds Trifanovs den Ball in die Maschen. 9:13, und dabei lag gerade noch das Anschlusstor in der Luft.

Durchgang zwei gehört zunächst den Hausherren. Sie kämpfen, sie rackern in der Abwehr, und sie nutzten vorne ihre Chancen. Nach 37 Minuten ist der Rückstand aufgeholt, Philipp Maurer trifft zum 15:15, der Glaube an eine Überraschung lebt. Doch dann scheitern die HCOB-Handballer an sich selbst.

Der dritte verpasste Big Point: Tobias Hold ist durch, er scheitert an Keeper Lieb. Chris Hellerich erobert hinten einen Ball, will einen Konter einleiten, der Ball kommt nicht an. Maurer ist beim Konter auf und davon, doch wieder ist Lieb im Weg. Ruben Sigle ballert den Ball an die Latte, Florian Schöbinger tut es ihm gleich. Längst müssten die Hausherren zwei, drei Tore vorne sein. Stattdessen bleibt die Partie eng. Zweimal gehen die Schützlinge von Trainer Matthias Heineke in Führung, doch Nußloch gleicht immer wieder aus. 21:21, 22:22, die Begegnung kann nun in jede Richtung kippen. Und dann flattern den Hausherren die Nerven.

Der vierte verpasste Big Point: Philipp Maurer tritt 80 Sekunden vor dem Ende beim Spielstand von 23:23 zum Siebenmeter an und scheitert an Torsteher Bitz. Der Titelanwärter nimmt den Ball auf und ist nun im Vorteil. Trainer Christian Job nimmt eine Auszeit, Linkshänder Lars Crocoll (acht Tore) findet die Lücke, 23:24. Noch ist nichts verloren, der HCOB hat eine halbe Minute, doch Florian Schöbinger sucht den schnellen Abschluss und scheitert. Die SG hat den Ball, gibt ihn nicht mehr her, erhöht mit der Sirene auf 25:23 und hat den Handball-Krimi gewonnen. So wird man Meister – und für den HC Oppenweiler/Backnang ist es angesichts zu vieler ausgelassener erstklassiger Gelegenheiten ein Punktverlust im Kampf gegen den Abstieg.

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Für Nußloch war ein hart erarbeiteter Erfolg. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Abschlüsse über die Mitte gesucht und sind damit nicht zum Erfolg gekommen. In der zweiten Halbzeit hatten wir deutlich mehr Präsenz und das Spiel kann bis zum Ende in beide Richtungen kippen. Wir haben zu viele Chancen vergeben, auch schon in der Phase, als wir wieder herangekommen sind. Ein Punkt wäre heute riesig gewesen. So bleibt uns nur die Erkenntnis, dass wir weiter im Aufwärtstrend sind, dass wir eine super Abwehr gestellt haben, dass der Teamgeist stimmt und dass uns die Zuschauer tragen. “

SG-Trainer Christian Job: „Ich bin super glücklich. Mir fehlen die Worte. Was die Mannschaft im kämpferischen Bereich leistet, macht mich wirklich stolz.“


HC Oppenweiler/Backnang – SG Nußloch   23:25
| 27.01.2018 - 20:00      | Gemeindehalle Oppenweiler
    
HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Sven Grathwohl (Tor), Florian Schöbinger, Tobias Hold (5), Ruben Sigle (3), David Szilagyi, Chris Hellerich (2), Kevin Wolf (3), Philipp Schöbinger (2), Tom Kuhnle (1), Florian Frank (2), Philipp Maurer (5/2), Lukas Köder (n.e.), Sebastian Frank (n.e.). – Trainer: Matthias Heineke.

SG Nußloch
Marco Bitz, Fabian Lieb (Tor), Sebastian Körner (1), Lars Crocoll (8), Philipp MüIIer (2), Julius Herbert (3), Max Schmitt, Christian Buse (3), Lucas Gerdon (3), Nicolas Herrmann (3/3), David Ganshorn (1), Gianluca Pauli, Raimonds Trifanovs (2). – Trainer: Christian Job.

Schiedsrichter: David Gierke (Dachau) und Korbinian Konwitschny (Dachau).
Zuschauer: 550.
Siebenmeter: 3/4 : 3/4 (Maurer scheitert an Lieb – Pauli scheitert an Fink).
Zeitstrafen: 4:4 Minuten (P. Schöbinger, Wolf – Körner, Müller).
Spielverlauf: 4:2, 4:8, 9:11, 9:13 – 15:15, 18:18, 21:21, 23:23, 23:25.
           
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