Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – TSV Blaustein
24.08.2019 · 20 Uhr · Gemeindehalle Oppenweiler
Es riecht nach Nervenkitzel und Aufregung
| 15.02.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Der HC Oppenweiler/Backnang erwartet am Samstag (20 Uhr, Karl-Euerle-Halle Backnang) den TSB Horkheim – und die Spannung vor dem Drittliga-Lokalkampf ist riesig. Die Gastgeber brauchen Punkte für den Klassenverbleib, die Sportler aus Heilbronn kämpfen um die Meisterschaft. Es riecht nach Nervenkitzel und Aufregung im ewig jungen Klassiker des württembergischen Handballsports.
Trifft mit dem HCOB auf die stark eingestufte Mannschaft aus Horkheim: Tobias Hold. (Foto: A. Becher)

Der Ärger der letzten Minuten: Die HCOB-Handballer verloren die vergangenen beiden Heimspiele, 25:27 gegen die SG Nußloch, 29:30 gegen den VfL Pfullingen. Hätte es auch anders laufen können? Trainer Matthias Heineke meint: „Ja, in beiden Spielen hätte bei den letzten drei Entscheidungen im Angriff wie auch in der Abwehr eine richtige Entscheidung mehr schon zu wenigstens einem Punkt geführt.“ Das fuchst ihn, „das kann man manchmal schon mit einfachen Mitteln besser meistern.“ Denn die Leistung stimmte in beiden Spielen, es fehlten – und darauf kommt es an – die Belohnung in Form von Punkten.

Die selbstkritische Einschätzung: Kevin Wolf, einer der besten HCOB-Spieler der vergangenen Wochen, weiß beim Blick zurück um das Problem, „dass wir es zweimal versäumt haben, uns vorentscheidend abzusetzen.“ Der Rückraumspieler schaut zugleich nach vorn und sagt: „Wir müssen davon ausgehen, dass auch die kommenden Begegnungen erst in den letzten Minuten entschieden werden.“ Daraus schließt er: „Wir müssen in den entscheidenden Situationen einfach abgeklärt auftreten.“ Klingt theoretisch einfach, nun geht es an die Umsetzung. Es gilt, die Zuneigung von Glücksgöttin Fortuna im Zweifel auch mal zu erzwingen.

Der Blick auf den Rivalen: Der TSB Horkheim hat in der vergangenen Runde den zweiten Platz erreicht, bestritt ein Aufstiegsspiel zur Zweiten Liga, verlor aber gegen Eintracht Hildesheim. Trainer Jochen Zürn musste zur laufenden Runde ein neues Team formen, am Anfang lief es nicht so rund. Dann fing sich die Mannschaft, mittlerweile mischt sie im Titelrennen mit. Am vergangenen Wochenende pausierte der TSB. Das wirft die klassische Frage auf, ob es ein Vorteil ist, weil sich die Spieler erholen konnten, oder ein Nachteil, weil sie aus dem Tritt kamen. Zuletzt besiegte Horkheim den VfL Pfullingen nach großem Kampf mit 30:28.

Die Bedeutung des Nachbarschaftsduells: Beide Mannschaften stehen sich seit Mitte der 80er Jahre regelmäßig gegenüber, das Süddeutsche Pokalendspiel 1987 war ein erster Höhepunkt. Damals siegte der TV Oppenweiler. Nun steht das 39. Pflichtspiel an, mit keinem anderen Rivalen haben sich die Sportler aus dem Murrtal so oft gemessen. Der Trend der vergangenen Jahre spricht für Horkheim, die Sportler aus dem Süden von Heilbronn haben sich in den letzten fünf Vergleichen durchgesetzt. Andererseits: jede Serie findet einmal ein Ende.

Aktuelle Berührpunkte: HCOB-Handballer Philipp Maurer kam vor vier Jahren aus Horkheim ins Murrtal, Torwart Sven Grathwohl folgte vor zwei Jahren. Er wird nach Ablauf dieser Saison erneut nach Horkheim wechseln. Am Stauwehr spielt derzeit keiner, der schon den grünen Dress trug.

Die richtige Taktik: HCOB-Trainer Matthias Heineke rechnet damit, dass das Match gegen den TSB wie schon jenes gegen Pfullingen mit hohem Tempo ausgetragen wird. „Die Horkheimer setzen ebenfalls stark auf Konter – und wir wollen das dieses Mal von Beginn an so verteidigen wie letzte Woche in der zweiten Halbzeit.“ Gegen Horkheim wird die Defensive gegen den starken Rückraum gefordert sein, sie darf aber den Kreis nicht vernachlässigen, denn dort ist der TSB mit Alexander Schmid und Nils Boschen gut aufgestellt.

Was macht das Personal? Benjamin Röhrle fehlt seit Dezember, hat das Training wiederaufgenommen, zuletzt aber war das Risiko für eine Rückkehr aufs Feld noch zu groß. Die Trainingswoche wird zeigen, ob er am Samstag wieder mitspielen kann. Ein paar Minuten wären eine wertvolle Entlastung für die anderen Spieler.

Die Lage der Liga: Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim (26:12) liegt nur fünf Punkte vor der auf Rang zehn platzierten TSG Haßloch (21:19) – die halbe Liga kann Meister werden. Der VfL Pfullingen bildet mit 19:21 Punkten das Mittelfeld. Der TV Neuhausen/Erms (14:26) und der HCOB (13:27) turnen ganz knapp über dem Strich herum, aber der TuS 04 Dansenberg (13:27) und die SG Köndringen/Teningen (12:28) sind nahezu gleichauf, der TV Hochdorf (9:29) ist als Schlusslicht ebenfalls alles anderes als abgeschlagen. Jeder Punkt zählt mehr denn je, die Teams im Tabellenkeller müssen auch überraschend punkten, auch dem HCOB täten Zähler gegen Horkheim richtig gut.

Und was darf den HCOB-Fan optimistisch stimmen? Kevin Wolf sagt: „Im Vergleich zur Hinrunde treten wir bereits mit einer deutlich gesteigerten Leidenschaft auf und zeigen die notwendige Bereitschaft, für den Nebenmann zu kämpfen.“ Er hofft, dass es sich auf Dauer auszahlt: „Dieser unbedingte Wille, die Spiele zu gewinnen, gepaart mit der notwendigen Abgeklärtheit in entscheidenden Situationen, werden den Ausschlag dafür geben, dass wir am Ende den Klassenerhalt schaffen.“ Gegen Horkheim soll ein Schritt in diese Richtung gemacht werden.


           
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