Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – TuS Fürstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
Kein Aufsteiger aus der Südstaffel
| 27.04.2018      | Handballszene      | Alexander Hornauer 
Die Meisterschaftsfrage ist in drei von vier Staffeln der Dritten Handball-Liga längst entschieden. Der HSV Hamburg liegt im Norden deutlich vorn, die Party beim TV Großwallstadt (Staffel Ost) ist ebenfalls schon lange im Gange und in der Weststaffel sind die Würfel auch schon vor Wochen zugunsten des TuS Ferndorf (56:0 Punkte) gefallen. Spannend geht es nur im Süden zu: Der SV Salamander Kornwestheim (39:17) hat einen Punkt Vorsprung vor den Rhein-Neckar Löwen II, und auch der TSB Horkheim darf sich noch Chancen ausrechnen. Wirklich prickelnd ist das Titelrennen trotzdem nicht. Es mangelt am Entscheidenden: Am Aufstiegswillen der Meisterschaftskandidaten. Bei den Junglöwen liegt das in der Natur der Sache: Zweite Mannschaften dürfen nicht (mehr) in die zweite Liga aufsteigen. Die Kornwestheimer und die Horkheimer indes wollen nicht. Wirtschaftliche, strukturelle, organisatorische Gründe werden genannt. Das ist nachvollziehbar, aber es ist auch ein Problem, der Süden ist in der zweiten Liga zunehmend unterrepräsentiert. Steigt Bietigheim auf und Konstanz ab, dann ist Balingen in der kommenden Runde der einzige Vertreter Baden-Württembergs. Schon im vergangenen Jahr hatte kein Südverein aus der Dritten Liga den Sprung in die zweite Liga auf sich genommen. Die SG Nußloch, von der man mittlerweile weiß, dass es wirtschaftlich nicht gut aussieht, hatte als Meister von einem möglichen Aufstieg Abstand genommen. Die Horkheimer hätten es gewagt, es reichte jedoch sportlich knapp nicht. Dieses Jahr wiederum reichte der Club keine Lizenzunterlagen ein, wie alle anderen Clubs im Süden eben auch. Für die kommende Handballsaison bedeutet das: Im Süden der Republik häufen sich noch mehr Drittligisten auf engem Raum an. In der laufenden Runde hat das dazu geführt, dass klassische Südvereine wie der TV Germania Großsachsen und die SG Leutershausen in die Oststaffel eingruppiert wurden. Der DHB hat auf die Problematik zwischenzeitlich reagiert: In der kommenden Runde dürfen nicht mehr alle Drittligameister direkt in die zweite Liga aufsteigen.  Das mag man unter dem Grundsatz, dass ein Meister nunmal aufzusteigen habe, kritisieren. Solange aber wiederholt Staffelsieger gar nicht in die höhere Klasse klettern wollen, lässt sich dagegen nur schwer argumentieren. Eine Lösung wäre: Zurück zu einer Spielklassenstruktur mit zwei zweiten Ligen. Für die Durchlässigkeit im deutschen Handballsport wäre es sicher nicht die schlechteste Idee.

           
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