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Handfeste Krise, rasanter Aufschwung
| 10.05.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Langweilig war es mit den Handballern des HC Oppenweiler/Backnang in der vergangenen Runde nicht. Der Drittligist hatte in der ersten Phase der Saison viel Pech, schlitterte dann in eine handfeste sportliche Krise, nach der Vorrunde drohte der Abstieg. In der Rückrunde erspielte sich die Mannschaft von Trainer Matthias Heineke die drittbeste Bilanz aller Mannschaften und sicherte sich vorzeitig den Verbleib im Kreise der 100 besten deutschen Handballteams.
Geriet mit dem HCOB in Abstiegsgefahr und verließ durch eine starke Rückrunde noch rechtzeitig die rote Zone: Ruben Sigle. (Foto: A. Becher)

Fehlstart: In der Auftaktphase der neuen Saison will dem HC Oppenweiler/Backnang nichts gelingen. Im ersten Saisonspiel bei Aufsteiger Dansenberg übersehen die Schiedsrichter in der Schlussphase ein Tor von Chris Hellerich. Das Spiel endet 24:25. Vor der Heimpartie gegen Zweitliga-Absteiger Neuhausen/Erms muss Trainer Matthias Heineke den Personalnotstand ausrufen. Die Partie geht mit 22:28 verloren, außerdem verletzt sich Tobias Hold.

Der Fluch des letzten Wurfs: Bei Meister Nußloch spielt der HCOB stark auf, hat den Sieg vor Augen, doch Lukas Köder vergibt nach dem Schlusspfiff einen Siebenmeter und damit den Sieg. So geht es weiter. Beim 28:29 gegen die TGS Pforzheim fällt der entscheidende Gegentreffer mit der Sirene, beim 24:24 in Pfullingen prallt der letzte Wurf von Chris Hellerich an die Latte. Die Niederlagen in Horkheim sowie gegen die Rhein-Neckar Löwen II fallen mit drei Toren Differenz fast schon deutlich aus.

Erste Erfolge: Am achten Spieltag gelingt endlich der erste Sieg, 28:25 bei der damals noch besser platzierten SG Köndringen/Teningen. Gegen Oftersheim/Schwetzingen rettet Hold mit der Sirene einen Punkt, endlich einmal landet der HCOB mit dem letzten Wurf den Big Point.

Nächste Rückschläge: Die Trendwende sind die Punktgewinne nicht, Ende Oktober und Anfang November gibt es vier Niederlagen in Serie (Haßloch, Neuhausen/Filder, Fürstenfeldbruck, Balingen-Weilstetten II). Meist lautet das Fazit: Zehn Miese Minuten haben das Team um alle Chancen gebracht. Ein objektiver Fakt ist, dass die Abwehr zu viele Gegentore zulässt.

Sieg im Kellerduell: Im Vier-Punkte-Spiel gegen Hochdorf behält der HCOB die Nerven, führt lange deutlich und siegt verdient mit 27:26. Die Punkte sechs und sieben sind eingefahren, und dabei bleibt es bis zum Jahresende, denn das Derby in Kornwestheim geht verloren.

Ernüchternde Zwischenbilanz: Die Ausgangsposition nach der Vorrunde ist mies, denn nur Hochdorf hat weniger Punkte. Außer Dansenberg und Köndringen/Teningen scheinen für den Vorletzten auch kein Rivale mehr in Schlagdistanz, die Teams im Mittelfeld haben sich ganz schön abgesetzt – wer kann zu diesem Zeitpunkt schon ahnen, dass sich Neuhausen/Erms in der Rückrunde dermaßen selbst zerlegt.

Neue Hoffnung: Im ersten Spiel des neuen Jahres gelingt dem HC Oppenweiler/Backnang ein Ausrufezeichen, ein deutlicher Heimsieg gegen Dansenberg, auch wenn die erste Spielhälfte noch eine rechte Zitterpartie ist. In Neuhausen/Erms hingegen trumpfen die Murrtaler groß auf. Sie ziehen den Ex-Zweitligisten mit in den Abstiegssumpf. Der ahnt es nur noch nicht.

Klarer Aufwärtstrend: Auch wenn die Heimpartie gegen Nußloch knapp verloren geht, die Mannschaft agiert deutlich verbessert. Bei der personell stark dezimierten TGS glänzt das Team nicht, aber es ist effektiv und siegt. Die Heimniederlage gegen Pfullingen schmerzt, ein Remis wäre gerecht gewesen. Das holen die Murrtaler anschließend gegen Topteam Horkheim. Und auch bei den Rhein-Neckar Löwen II gelingt nach einer fantastischen Aufholjagd ein Unentschieden.

Zielstrebig in Richtung Ligaverbleib: Die HCOB-Handballer verteidigen regelmäßig gut, im Angriff läuft der Ball besser. Schlusslicht Köndringen/Teningen ist beim 36:29 chancenlos, auch das 27:25 bei Oftersheim/Schwetzingen gelingt vergleichsweise souverän. Torwart Thomas Fink glänzt Woche um Woche. Das Spiel in Haßloch (25:31) ist das einzige in dieser Phase, bei dem sich die Murrtaler unter Wert verkaufen. Deshalb kommt die Osterpause recht.

Hohe Intensität: Gegen den bereits gesicherten TSV Neuhausen/Filder siegen die Murrtaler sicher, sie drücken dem Spiel konsequent ihren Stempel auf. In Fürstenfeldbruck gelingt ein Auswärtssieg für die Geschichtsbücher, es ist ein Auftritt mit unglaublicher Leidenschaft. In der Woche darauf hat die mit letztem Aufgebot angetretene HBW-Reserve gegen einen wie entfesselt aufspielenden HCOB keine Chance. Das Abstiegsgespenst ist vertrieben.

Der Abschluss: Die deutliche Niederlage in Hochdorf gilt schnell als verziehen, der HCOB richtet den Fokus aufs finale Derby gegen Kornwestheim, das 38:36 ist ein Sieg für das Prestige und der krönende Abschluss einer hervorragenden Rückrunde.

Erfreuliche Abschlussbilanz: Die HCOB-Handballer haben nach der Vorrunde massiv zugelegt. Während die Konkurrenz Spieler nachverpflichtete und Trainer tauschte, bewahrte der Club die Ruhe und vertraute in das Steigerungspotenzial der eigenen Kräfte. Das zahlte sich aus. Die Mannschaft präsentierte sich als Einheit und drehte an den entscheidenden Stellschrauben: sie verteidigte deutlich besser und agierte im Angriff mit mehr Durchschlagskraft. Dabei war der Verbleib in der dritthöchsten Liga angesichts leistungsstarker Mitbewerber wie Hochdorf, Neuhausen/Erms und den im zweiten Saisonabschnitt ebenfalls verbesserten Dansenbergern keine Selbstverständlichkeit. Dass er nach 28 von 30 Spieltagen beschlossene Sache war, ging schneller als erwartet – und ersparte nach einer nervenaufreibenden Saison eine Zitterpartie bis in die letzten Minuten.


           
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