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Die dritte Mannschaft springt in die Bresche
| 17.05.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Bisher qualifizierten sich die besten sechs Drittligisten für den DHB-Pokal. Nun gilt: Nur vier Tickets werden über die Abschlusstabelle vergeben, zwei weitere ausgespielt. Das kommt bei den Clubs nicht gut an und führt beispielsweise dazu, dass der HC Oppenweiler/Backnang am Samstag (16 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen) mit seiner Bezirksklassenmannschaft bei der HG Oftersheim/Schwetzingen antritt, die auch mit einem personell dezimierten Team auflaufen wird.
Hat sich mit seiner dritten Mannschaft bereiterklärt, das DHB-Pokal-Qualifikationsspiel zu übernehmen: Trainer Sebastian Merk. (Foto: A. Hornauer)

Die vier bestplatzierten ersten Teams der abgelaufenen Saison (Kornwestheim, Horkheim, Fürstenfeldbruck, Haßloch) sind für den DHB-Pokal qualifiziert. Zweite Mannschaften (HBW II, Rhein-Neckar Löwen II) sind nicht teilnahmeberechtigt. Die anderen Clubs, von den Absteigern abgesehen, ermitteln in zwei Runden am Pfingstwochenende sowie in der Woche darauf zwei weitere Pokalteilnehmer. Dabei genießt die SG Nußloch als bestplatzierter Teilnehmer zunächst ein Freilos. Der HCOB (12.) muss zur HG Oftersheim/Schwetzingen (9.), in der zweiten Runde ginge es gegen die TGS Pforzheim (8.). Die müsste sich theoretisch erst gegen den TuS 04 Dansenberg durchsetzen. Die Pfälzer aber haben angekündigt, Pflichtspiel hin oder her, in der Goldstadt nicht anzutreten.

Und damit wird schon die Problematik deutlich. Denn nicht nur in Dansenberg, sondern bundesweit regt sich der Unmut über die Begegnungen. In den Staffeln Ost und Nord haben so viele Vereine ihrem Protest durch ein Nichtantreten Nachdruck verliehen, dass gar keine Spiele stattfinden. Die Clubs nehmen dafür ein vom Verband ausgesprochenes Bußgeld in Kauf. Die Anziehungskraft des DHB-Pokals ist durch Umstrukturierungen gesunken. Die Vereine berichten von leeren Hallen und einem Drauflegegeschäft. Die Motivation, hierfür Mitte Mai eine Zusatzschicht einzuschieben, ist gering. Im Süden machen sechs Vereine mit, mit der ersten Mannschaft treten aber die wenigsten an. Die Tendenz geht zu All-Star-Teams oder zur Entsendung von zweiten oder dritten Mannschaften.

Auch beim HCOB analysierte man die Lage. Dirk Hail, Vorstandsmitglied mit dem Fokus auf die erste Mannschaft, sagt: „Mitte Juni beginnt die Vorbereitung auf die neue Runde. Die Jungs brauchen auch mal ein paar Wochen Urlaub.“ Sich nur für das Qualifikationsspiel zu treffen, sei keine Option, „dann hätten wir das Training aufrecht halten müssen, alles andere wäre mit Blick auf die Vorbeugung von Verletzungen unverantwortlich.“ Das wiederum hätte die Pause verkürzt oder erfordert, den Trainingsauftakt nach hinten zu verlegen. „Da wir gut vorbereitet starten wollen, ist beides nicht anstrebenswert“, erklärt Hail. Das Verletzungspech der vergangenen Wochen kommt hinzu. Und die Idee, ein paar Akteure der Zweiten dazu zu nehmen, scheitert am Festspielparagraphen.

Langer Rede, kurzer Sinn: Vereinsintern wurde die dritte Mannschaft angefragt, ob sie sich vorstellen könne, das Qualifikationsspiel zu bestreiten. Die Akteure um Trainer Sebastian Merk, die in der Bezirksklasse den vierten Platz erreichten, fanden den Gedanken okay und sagten zu. Der Coach meint: „Ich glaube, für meine Mannschaft und für mich ist es spannend, ein Spiel auf dieser Ebene zu erleben, auch wenn es nicht den Charakter einer Drittligapartie haben wird. Es ist sicher interessant, mal gegen eine Mannschaft zu spielen, die nicht aus der Region kommt.“ Aus der Kurpfalz drang zu Beginn der Woche die Kunde, dass auch viele Spieler nicht dabei sind und Trainer Holger Löhr schon im Urlaub ist. Es läuft darauf hinaus, dass eben aufläuft, wer halt gerade da ist und Zeit hat. Die Gastgeber sind favorisiert, was HCOB-Coach Sebastian Merk aber nicht schreckt: „Im schlimmsten Fall bekommen wir unsere Grenzen aufgezeigt. Daraus kann man auch etwas mitnehmen.“ Vorstandsmitglied Dirk Hail sagt: „Wir sind der Dritten sehr dankbar. Es ist ein feiner Zug von Sebastian Merk und seinen Jungs, dass sie diese Aufgabe übernehmen.“


           
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