Handballclub Oppenweiler Backnang
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HCOB – TuS FĂŒrstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
„Wir werden mit Leidenschaft an unser Limit gehen“
| 23.08.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Der HC Oppenweiler/Backnang startet in seine vierte Saison in der Dritten Liga. Trainer Matthias Heineke hat einige neue Spieler in seinem Kader – und will mit diesem an die gute RĂŒckrunde der vergangenen Saison anknĂŒpfen. Der Respekt ist da, denn die Liga ist eher stĂ€rker als schwĂ€cher geworden, deshalb möchte der HCOB gleich von Beginn an regelmĂ€ĂŸig Punkte mitnehmen und sich ein Polster nach hinten verschaffen.
Eine feste GrĂ¶ĂŸe im Team des HC Oppenweiler/Backnang: KreislĂ€ufer Philipp Schöbinger. (Foto: A. Becher)

Im Anschluss an die vergangene Runde wurden mit Florian Frank, Sven Grathwohl, Chris Hellerich, Tobias Hold und Florian Schöbinger fĂŒnf Spieler verabschiedet, die Verantwortung getragen hatten. Weil eine ganze Reihe von LeistungstrĂ€gern weiter zum Kader gehören, wĂ€re es zu viel, von einem Umbruch zu reden, ein markanter personeller Wechsel hat sich jedoch vollzogen. Sechs neue Akteure waren in der Vorbereitung zu integrieren. Trainer Matthias Heineke sagt dazu: „VerĂ€nderung kann zum Vorteil werden, wenn das bestehende GerĂŒst der Mannschaft die Neuen gut aufnimmt und sich diese ebenfalls positiv einfĂŒgen.“ Seine Hoffnung ist, dass „viel von dem, was uns an Erfahrung abhandengekommen ist, ĂŒber eine gewisse jugendliche UnbekĂŒmmertheit kompensiert wird.“ Ein Überblick ĂŒber den HCOB-Mannschaftskader


Im Tor ist Thomas Fink eine bewĂ€hrte GrĂ¶ĂŸe, mit Stefan Koppmeier (vom TV Großwallstadt) hat er einen neuen ambitionierten Torwartpartner. Der konstruktive Wettstreit könnte sich leistungsfördern auswirken.

Auf dem linken FlĂŒgel wurde komplett durchgewechselt. Marcel Lenz (vom TSB Horkheim) ist eine gute VerstĂ€rkung. Der aus der zweiten Mannschaft in die Erste beförderte Johannes Csauth muss sich gedulden, er kann erst 2019 wieder mitspielen. In der Vorbereitung vertrat ihn Niklas Hug auf dieser Position – und machte das richtig gut.

Konstanz herrscht auf dem rechten FlĂŒgel. Philipp Maurer und Lukas Köder sollen fĂŒr Kontertore sorgen, wobei vor allem Maurer mit seiner Wendigkeit auch eine Option fĂŒr den RĂŒckraum ist.

Im RĂŒckraum sollen Kevin Wolf und Jonas Frank (zurĂŒck nach Pause) das Spiel aus dem Zentrum heraus steuern. Beide sind spielintelligent und strahlen Torgefahr aus. Auf den Halbpositionen ist Ruben Sigle eine gute Option. David Szilagyi hat in der Vorbereitung gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Der bislang auf Außen eingesetzte Tom Kuhnle kann bedenkenlos eingesetzt werden. Evgeni Prasolov, von der TGS Pforzheim gekommen, verfĂŒgt ĂŒber viel Erfahrung und will nach seiner Verletzungspause wieder zur Bestform finden. Der aus der A-Jugend des TV Bittenfeld gekommene Felix Raff ist ein junger Spieler mit viel Zug zum Tor. Und dann ist da ja noch Benjamin Röhrle. Derzeit muss er verletzt passen, in der RĂŒckrunde will der Routinier wieder voll angreifen.

Verbleibt der Kreis, hier scheint Jakub StrĂœc in jeder Hinsicht ein Zugewinn. Philipp Schöbinger ist eine feste GrĂ¶ĂŸe, und Dominik Koch – parallel auch im WĂŒrttembergligateam aktiv – ist durchaus eine Option.

Trainer Heineke sagt: „Die neuen Spieler sind sehr engagiert und bringen viel Motivation mit.“ Er hat Respekt vor Aufgabe: „Die ‚obere‘ HĂ€lfte ist erneut stĂ€rker geworden, da alle Topteams weiter in der Liga spielen und verstĂ€rkt haben. Mit Saarlouis und Konstanz kommen starke Zweitligaabsteiger dazu. Andere Teams wie Dansenberg haben sich massiv verstĂ€rkt. Die ‚untere‘ HĂ€lfte wird auf einem Ă€hnlichen Niveau spielen wie in der Vorsaison, vielleicht noch ausgeglichener sein.“ Daraus schließt Heineke: „Das macht es sehr spannend. Wir werden ab dem ersten Spiel alles dafĂŒr tun, uns von den AbstiegsrĂ€ngen fern zu halten.“ Ziel ist, an die RĂŒckrunde der vergangenen Saison anzuknĂŒpfen.

Matthias Heineke geht die Aufgabe mit einer positiven Grundausrichtung an, gerade mit Blick aufs nicht einfach Auftaktprogramm: „In den ersten Spielen der Saison sind die Favoritenrollen hĂ€ufig nicht so deutlich verteilt wie in spĂ€teren Phasen, daher können wir unser Spiel spielen und mit leidenschaftlichem Einsatz ans Limit gehen. Jeder Punkt, den wir auch mal ĂŒberraschend einfahren, wird uns fĂŒr den weiteren Verlauf Sicherheit geben.“


           
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