Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

SV Remshalden – HCOB
27.06. · 20.30 Uhr · Stegwiesenhalle Remshalden
Schon wieder mittendrin im Abstiegskampf
| 16.09.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Deutliche Heimniederlage gegen HBW Balingen-Weilstetten II, für die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang hat in der Dritten Liga der Abstiegskampf begonnen. Das 27:37 war die vierte Niederlage im vierten Spiel. Es klemmte vorne, es klemmte hinten –der Gegner von der Zollernalb, der beachtlich auftrumpfte, hatte leichtes Spiel und die Partie schon zur Pause entschieden.
Konnten sich zu selten entscheidend durchsetzen: Ruben Sigle und seine Mitspieler vom HC Oppenweiler/Backnang. (Foto: A. Becher)

Die HCOB-Handballer hatten in Fürstenfeldbruck 36 Gegentreffer kassiert. Das wollten sie besser machen, aber es gelang nicht. Dabei sah es in den ersten Minuten eigentlich gut aus. Die Gastgeber hatten die Ballwerfer von der Zollernalb mehrmals im Zeitspiel. Das Problem: Sie machten zu wenig daraus. Sie kassierten nach teilweise recht langen Balinger Angriffen am Ende halt doch ein Tor; mal landete der Abpraller bei den Gästen und der zweite Versuch saß, dann zischte der Ball ein paar Mal mit Kontakt zu Latte oder Pfosten ins Netz. Die Gäste freuten sich, die HCOB-Handballer hingegen waren gefrustet: Irgendwas stand dem Erfolgserlebnis immer im Wege.

Das war allerdings nur in wenigen Situationen Pech, oft war es auch das gerne zitierte Unvermögen: Wenn sich die HCOB-Handballer beispielsweise einen Ball eroberten, war der in vielen Situationen schon nach dem zweiten oder dritten Zuspiel wieder weg, weil ungenau gespielt oder schlecht gefangen wurde. Die Quote der technischen Fehler war viel, viel, viel, viel zu hoch. Die Statistik bringt es auf den Punkt. In der ersten Hälfte waren beim HC Oppenweiler/Backnang elf „unerzwungene“ Fehler zu notieren, das resultierte in acht Gegentoren durch Konter. Nach einer Viertelstunde war beim 6:8 noch nichts verloren, dann folgten 15 rabenschwarze Minuten.

Die Abwehr fand immer weniger Zugriff, vor allem die Rückraumspieler Niklas Diebel und Adam Soos hatten (zu) große Räume. Das Spiel nach vorne blieb fehlerbehaftet, zu oft verstrickten sich die HCOB-Handballer in Einzelaktionen, wenn das Abspiel die richtige Lösung gewesen wäre. In Momenten, in denen eine individuelle Aktion einen Torerfolg versprochen hätte, wählte sie hingegen oft das Zuspiel zum doch nicht besser positionierten Mannschaftskameraden, der es dann aus unvorteilhafter Position versuchte.

Einzig Rückraumspieler Kevin Wolf hatte eine ordentliche Wurfquote, zur Pause stand es aber trotzdem 11:21. Nicht unerwähnt bleiben darf, ungeachtet der Aufzählungen der HCOB-Unzulänglichkeiten, dass die Balinger es aber auch richtig gut machten. Sie verteidigten aufmerksam, spielten schnörkellos nach vorne, nutzen ihre Chancen zielstrebig, das war eine absoluter Topauftritt.

Die Spannung vor dem zweiten Durchgang war jedenfalls raus. Der HCOB mühte sich um eine Verbesserung des Resultates, was insofern gelang, als dass der Rückstand nicht noch weiter anwuchs. Die Balinger legten den Fokus darauf, den Sieg sicher ins Ziel zu bringen, das gelang auch. Beim HCOB spielten sich die Rückraumwerfer Felix Raff (fünf Tore) und David Szilagyi (drei Tore) in den Vordergrund, beim HBW II setzte Kreisläufer Tobias Heinzelmann die Highlights. Der Abstand schwankte zwischen neun und elf Toren, am Ende hieß es 27:37.

Aus Sicht der Hausherren war es ein Rückschritt – denn auch wenn die bisherigen Gegner viel Qualität hatten, so sind vier Niederlagen in Serie doch ein ernsthaftes Warnsignal, der Saisonstart muss eindeutig in die Kategorie „verkorkst“ eingestuft werden.

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Wir haben den Sieg für den HBW II in der ersten Halbzeit auf dem Präsentierteller dargereicht. In den ersten zehn Minuten waren wir gut in der Abwehr, aber wir haben es durch eine Unzahl von technischen Fehlern wieder hergeschenkt. Dadurch haben wir uns jede Sicherheit und Spielqualität genommen.“

HBW-Trainer Tobias Hotz: „Das habe ich mir natürlich in den kühnsten Träumen nicht erhofft. Wir haben es geschafft, den HC Oppenweiler/Backnang nicht zum Zug kommen zu lassen. Wir haben immer die richtigen Akzente gesetzt, bei uns lief es wie aus einem Guss.“


HC Oppenweiler/Backnang – HBW Balingen-Weilstetten II   27:37
| 15.09.2018 - 20:00      | Gemeindehalle Oppenweiler
    
HC Oppenweiler/Backnang
Thomas Fink, Stefan Koppmeier (Tor), Marcel Lenz (4/3), Ruben Sigle (1), David Szilagyi (4), Kevin Wolf (4), Jonas Frank, Philipp Schöbinger (5), Evgeni Prasolov, Tom Kuhnle (2), Philipp Maurer, Felix Raff (5), Dominik Koch, Lukas Köder (2). – Trainer: Matthias Heineke.

HBW Balingen-Weilstetten II
Julian Malek, Mario Ruminsky (Tor), Julian Thomann (1), Aron Czako (4), Dennis Fuoß, Adam Soos (5), Jan Bitzer (7/3), Christoph Foth (2), Tobias Heinzelmann (5), Niklas Diebel (8), Moritz Schmidberger (1), Fynn Beckmann, Moritz Strosack (4). – Trainer: Tobias Hotz.

Schiedsrichter: David Gierke (Dachau) und Korbinian Konwitschny (Dachau).
Zuschauer: 550.
Siebenmeter: 3/3 : 3/3.
Zeitstrafen: 8:6 Minuten (Koch, Prasolov, Schöbinger, Sigle – Czako, Foth, Heinzelmann).
Spielverlauf: 4:5, 5:8, 8:13, 11:21 – 16:26, 20:30, 27:37.
           
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