Handballclub Oppenweiler Backnang
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HCOB – TuS Fürstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
Pfullingens Handballer haben starke Saisonstart hingelegt
| 04.10.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Ein kleiner geschichtlicher Abriss: Der VfL Pfullingen zählt seit Jahrzehnten zu den führenden württembergischen Handballvereinen. 1984 gelang dem Team aus dem 18000-Einwohner-Städtchen am Fuße der Schwäbischen Alb der Aufstieg in die damalige Regionalliga, nur zwei Jahre später ging es in die zweite Liga. Dort etablierte sich der Club zusehends in der Spitzengruppe und schaffte unter Trainer Rolf Brack im Jahr 2002 den Aufstieg in die Bundesliga. Drei Jahre schlug sich der VfL in diesem Umfeld wacker, im vierten Jahr musste er neben dem sportlichen Abstieg allerdings auch die Insolvenz der Spielbetriebs-GmbH verkraften. Die Folge war ein Neuanfang in der Verbandsliga. Weil sich in dieser schwierigen Phase einige Vereinsmitglieder fanden, die das schlingernde Schiff wieder auf Kurs brachten, gelangen dem VfL in den darauffolgenden vier Jahren zwei Aufstiege. Von 2010 an spielte Pfullingen in der Baden-Württemberg-Oberliga, entwickelte sich dort zu einem Spitzenteam und schaffte nach einigen vergeblichen Versuchen im Jahr 2015 den ersehnten Aufstieg in die Dritte Liga. Hier gab es dreimal hintereinander die Abschlussplatzierung 11. Zum Ende der vergangenen Saison wurde Trainer Till Fernow verabschiedet, der in den vergangenen Jahren eine prägende Rolle bei den Pfullinger Handballern gespielt hat.

Das Team für die aktuelle Saison: Rückkehrer Florian Möck, er spielte eine Saison für den TSB Horkheim, blüht an alter Wirkungsstätte wieder auf. Er hat in Person von Alexander Schmid einen torgefährlichen Kreisläufer mit zum VfL gebracht. In Summe dürften die Abgänge damit mehr als wettgemacht sein. Der neue Trainer ist Frederick Griesbach, der als Spieler in Kornwestheim, Fürstenfeldbruck und Horkheim tätig war. Er war zunächst im Jugendbereich als Coach tätig und zuletzt für die SV Remshalden in der Baden-Württemberg-Oberliga. Dort gab es zum Ende Knatsch, weil er scheinbar schon für die nächste Runde zugesagt haben soll, doch in der Zwischenzeit dürfte das vergessen sein. Für Griesbach läuft es beim VfL auf jeden Fall spitze, die Bilanz von 8:4 Punkten nach sechs Spielen kann sich sehen lassen.

           
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