Handballclub Oppenweiler Backnang
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SG Weissach im Tal – HCOB
29.06. · 19 Uhr · Sporthalle beim Bildungszentrum
HCOB geht mit Selbstvertrauen ins Traditionsduell
| 13.12.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Es ist ein absolutes Highlight fĂĽr die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang: Der Drittligist erwartet den TSB Horkheim zum WĂĽrttembergliga-Schlager. Das Duell hat groĂźe Tradition, am Samstag um 20 Uhr findet in der Karl-Euerle-Halle bereits das 41. Aufeinandertreffen statt. Die Gastgeber haben zuletzt Selbstvertrauen getankt und wollen dem Topteam mit viel Leidenschaft und Kampfgeist Paroli bieten.
Volle Konzentration: Tom Kuhnle möchte mit dem HCOB im Derby gegen den TSB Horkheim bestehen. (Foto: A. Hornauer)

Im Auswärtsspiel bei der zuvor auf Tabellenplatz drei notierten TGS Pforzheim siegte der HCOB mit 37:29. Das Team bot eine vorzügliche Leistung – mit einer aufmerksamen Abwehr um den guten Torwart Stefan Koppmeier und einem erfrischen Angriffsspiel mit Toren von nahezu allen Positionen. „Wir haben um jeden Ball gefightet und unserem Keeper mit einer guten Abwehr zugearbeitet, was er dann genutzt hat, um das Duell zwischen den Pfosten zu seinen Gunsten zu entscheiden“, sagt Trainer Mattias Heineke und ergänzt, „dass dadurch auch unser Tempospiel gut zur Entfaltung kam.“ Kann die Mannschaft mit einem vergleichbaren Auftritt auch gegen den zum Kreise der Topteams zählenden TSB Horkheim erfolgreich sein? Der Coach sagt: „Ja, mit einer solchen Leistung können wir auch dieses Spiel gewinnen.“

Das wirft sogleich die Frage auf: Wie lässt sich die Leistungskurve konservieren – oder vielleicht sogar noch um ein paar Prozentpunkte steigern? Matthias Heineke verrät, „dass wir am Montag besprochen haben, was zu dieser Leistung geführt hat – und nun erwarten wir von uns selbst, dass wir auch am Samstag so auftreten und unser Spiel durchziehen.“ Für das Selbstvertrauen war der Coup in der Goldstadt sehr wichtig, und an den wenigen Schwächen – zum Beispiel gab es trotz gutem Blocks noch ein paar Rückraumgegentore zu viel – wurde unter der Woche fleißig gearbeitet.

Mit dem TSB Horkheim kommt ein Drittliga-Spitzenteam in die Karl-Euerle-Halle. Was zeichnet die Mannschaft von Trainer Volker Blumenschein, der einst auch für den TV Oppenweiler und für den HCOB in gleicher Funktion aktiv war, aus? „Sie sind gut eingespielt und haben im Rückraum viele Optionen“, sagt Matthias Heineke und vertieft: „Die Angreifer strahlen Wurfgefahr aus, haben aber auch ihre Stärken im Eins-gegen-Eins.“ Auffällig ist auch Kreisläufer Nils Boschen, „der sehr robust ist und viel für sein Team arbeitet.“ Zu Beginn der Saison landete Horkheim sieben Sieger, da kamen Zweitligaträume auf. Seither gab es einige Punktverluste, aktuell stehen 20:10 Punkte zu Buche, Rang vier.

Aufgrund der regionalen Nähe hat die Begegnung einen besonderen Charakter. „Für so ein Spiel braucht kein Spieler eine Extramotivation“, sagt HCOB-Trainer Matthias Heineke und verspricht: „Wir werden emotional und kämpferisch sicher an unsere Grenzen gehen.“ Er hofft auch auf die euphorische Unterstützung der Zuschauer und erinnert ans letzte Heimspiel gegen die Horkheimer: „Da war die Karl-Euerle-Halle von der ersten Minute ein absoluter Hexenkessel – und am Ende haben wir einen Punkt erobert.“ Der war damals Gold wert, und auch jetzt kann der HC Oppenweiler/Backnang im Kampf um den Ligaverbleib weitere Zähler gut gebrauchen.

Was das Personal betrifft, hofft Trainer Matthias Heineke, dass ihm der gleiche Kader wie in der vergangenen Woche zur VerfĂĽgung steht. Eine Ă„nderung gibt es auf jeden Fall. Stand in Pforzheim noch Torwartlegende Stefan Merzbacher als Ersatz fĂĽr den verletzten Thomas Fink bereit, so rĂĽckt nun der seit Wochen in bestechender Form spielende Marcel Wolf aus dem WĂĽrttembergligateam nach.

Horkheims Trainer Volker Blumenschein ist nicht der einzige Gästeakteur mit Vergangenheit im Murrtal, auch Torwart Sven Grathwohl spielte zwei Jahre für den HCOB. Umgekehrt haben mit Philipp Maurer, Evgeni Prasolov und Marcel Lenz sogar schon drei Sportler aus dem Team des Gastgebers einst am Stauwehr gespielt.


           
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