Handballclub Oppenweiler Backnang
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Spiel

HCOB – TuS FĂŒrstenfeldbruck
26.01. · 20 Uhr · Karl-Euerle-Halle Backnang
„Wollen unseren Lauf in weitere Punkte ummĂŒnzen“
| 20.12.2018      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
Den Schwung und die Begeisterung der vergangenen Spiele mitnehmen und auch im letzten Spiel des Jahres 2019 punkten – die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang reisen mit viel Motivation zum Drittligaspiel bei der TSG Haßloch. Beide Mannschaften liegen in der Tabelle eng beieinander, schon das Hinspiel war megaspannend, es riecht ein bisschen nach einem neuerlichen Handballkrimi. Gespielt wird am Samstag um 19.30 Uhr im TSG-Sportzentrum.
Gastiert mit dem HCOB am Samstag bei der TSG Haßloch: Dominik Koch. (Foto: A. Becher)

In den vergangenen Jahren verabschiedeten sich die Handballmannschaften der Dritten Liga nach den 15 Spielen der Hinrunde in die Weihnachtspause. Weil im Januar 2019 Spiele der Weltmeisterschaft in Deutschland stattfinden, wurden in dieser Saison die ersten beiden RĂŒckrundenspiele in den Dezember vorverlegt. 17 Begegnungen statt 15, zwei Spiele mehr, das klingt zunĂ€chst nicht nach viel, aber surft man ĂŒber die Internetseiten der Drittligisten, dann liest man mitunter: Es geht ganz schon an die Substanz, einige Sportler sehnen die Pause herbei.

Auch beim HCOB? Trainer Matthias Heineke sagt: „Bei uns war es ja so, dass viele Spieler ihre Topform erst etwas spĂ€ter bekommen haben – insofern kann die Form jetzt auch ein bisschen lĂ€nger halten. Wir spielen gerade einfach gut, haben einen kontinuierlichen AufwĂ€rtstrend. Bei Erfolgserlebnissen wie in den vergangenen beiden Spielen denkt keiner an die Belastung.“ Die HCOB-Handballer haben sich mit dem „17 statt 15“ also arrangiert und begreifen auch die Partie in der Pfalz als Chance, das Punktekonto weiter aufzubessern. Sowohl der klare Sieg in Pforzheim als auch der emotional umjubelte Erfolg im Derby gegen Horkheim haben das Selbstvertrauen gestĂ€rkt, damit können die Murrtaler die Begegnung jenseits des Rheins mit Optimismus angehen.

Trainer Matthias Heineke sagt: „Das Spiel in Haßloch ist fĂŒr uns wichtiger als das Derby, denn es geht gegen einen direkten Konkurrenten, und da wollen wir unseren Lauf unbedingt in weitere Punkte ummĂŒnzen.“ Die Begrifflichkeit des direkten Konkurrenten ist in diesem Zusammenhang in vollem Umfang zutreffend, denn beide Mannschaften haben 13:19 Punkte auf ihrem Konto und sind in der Tabelle als Elfter und Zwölfter unmittelbare Nachbarn. Das werden sie – unabhĂ€ngig vom Ergebnis – auch bleiben, einzig die Reihenfolge kann sich Ă€ndern, wenn der HCOB in Haßloch siegt. Genau das ist das Ziel der Murrtaler. Es geht natĂŒrlich auch darum, das Polster auf die vier Mannschaften am Tabellenende zu vergrĂ¶ĂŸern.

Trainer Matthias Heineke erinnert sich, „dass die Spiele zwischen beiden Teams auch in der Vergangenheit eng waren, mit großartiger Stimmung und zwei Teams auf einem Ă€hnlichen Leistungsniveau.“ Er hĂ€lt es fĂŒr denkbar, dass auch im achten Aufeinandertreffen beider Teams Nuancen ĂŒber Sieg und Niederlagen entscheiden. Im Hinspiel dieser Saison ging es fast schon dramatisch zu. Damals warf Marcel Lenz Sekunden vor dem Ende den Ausgleich fĂŒr die Hausherren, trotzdem siegte die TSG Haßloch durch einen wegen Verhinderung des Anwurfes ausgesprochenen Strafwurf. „Da haben wir zumindest einen Teilerfolg verschenkt“, Ă€rgert sich Matthias Heineke auch mit einigen Monaten Abstand noch. „Das wollen wir uns am Samstag ‚zurĂŒckholen‘. Wir sind besonders motiviert, es dieses Mal besser zu machen.“

Was entscheidend sein wird? Großes Augenmerk legt HCOB-Coach Heineke auf die Torwart- und Konterleistung. Wer hier mehr Akzente setzt, hat seine Siegchance deutlich erhöht. „Außerdem ist die Frage, wer seine Vorteile besser auf den Platz bringt“, sagt Heineke und vermutet: „Haßloch ist körperlich robuster, wir sind spielerisch aktuell stĂ€rker.“ Er wĂŒnscht sich außerdem, dass seine Mannschaft in der 20000-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Bad DĂŒrkheim das höhere Tempo anschlagen kann.

Was den Saisonverlauf betrifft, so gibt es Parallelen zwischen HCOB und TSG Haßloch. Auch die Mannschaft von Trainer Tobias Job kam nicht gut aus den Startlöchern, steigerte sich aber und punktete regelmĂ€ĂŸig. Ein Highlight war der AuswĂ€rtssieg bei Vorjahresmeister SV Salamander Kornwestheim, im letzten Heimspiel gab es einen hart erkĂ€mpften Heimsieg gegen den TuS FĂŒrstenfeldbruck. Bei der HG Saarlouis musste sich die TSG am vergangenen Wochenende geschlagen geben. AuffĂ€llig ist, dass sich die Tore bei der Mannschaft aus Haßloch ausgeglichen verteilen, das macht das Team schwierig berechenbar. Mit Karsten Keiser ist ein frĂŒherer Handballer des TV Oppenweiler fĂŒr die TSG Haßloch spielberechtigt. In der Vorsaison half er zeitweise im Drittligateam aus, derzeit ist er fĂŒr die zweite Mannschaft des Traditionsvereins aktiv.

Beim HCOB fĂ€llt Torwart Thomas Fink nochmals aus, er wird zum ersten Spiel im Jahr 2019 auf dem Spielfeld zurĂŒckerwartet. FĂŒr ihn wird Marcel Wolf aus dem WĂŒrttembergligateam als Backup fĂŒr den zuletzt starken Stefan Koppmeier mit in die Pfalz fahren. Der HC Oppenweiler/Backnang setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 15.45 Uhr an der Gemeindehalle in Oppenweiler. Anmeldungen nimmt Erich Maier unter der Telefonnummer 07191/4216 entgegen.


           
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