Handballclub Oppenweiler Backnang
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HCOB – TSV Blaustein
24.08.2019 · 20 Uhr · Gemeindehalle Oppenweiler
Selbstvertrauen und eine neue Jeans für alle
| 11.08.2019      | Erste Mannschaft      | Alexander Hornauer 
„Im Gesamtergebnis war es super“, bilanzierte ein zufriedener Matthias Heineke. Der Trainer des HC Oppenweiler/Backnang gewann mit seinem Team am Wochenende nicht nur das Testspiel gegen den SV 64 Zweibrücken. Auch beim Joker-Jeans-Cup in Bönnigheim war der Drittligist nicht zu stoppen, warf den Schweizer Pokalsieger Wacker Thun aus dem Rennen und siegte im Finale gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen. Das war wichtig fürs Zutrauen in die eigene Stärke, und obendrein darf sich jeder Handballer über eine neue Jeans freuen.
Kaufte Thuns Ivan Wyttenbach in dieser Szene einen Siebenmeterwurf ab: HCOB-Keeper Felix Beutel. (Foto: A. Hornauer)

Ein derartiges Bekleidungsstück wird beim Turnier in Bönnigheim seit einigen Jahren für alle Akteure des Erstplatzierten ausgelobt. Und der Siegeswille war bei den HCOB-Handballern auch deutlich zu spüren. „Uns war klar, heute zählen nicht mehr nur die Inhalte, heute geht es auch um die Ergebnisse“, berichtete Coach Heineke – und die stimmten, und zwar übers ganze Wochenende. Denn schon am Freitag gelang im Testspiel gegen den SV 64 Zweibrücken aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ein 32:21-Heimsieg. Im Angriff lief der Ball auch ohne den erkrankten Ruben Sigle ordentlich, und die Abwehr hatte den Viertligisten um Ausnahmekönner Marc-Robin Eisel gut im Griff. Der deutliche Sieg war ein guter Einstieg, für Coach Heineke wichtiger aber war das Turnier in Bönnigheim, denn dort wird traditionell recht wettkampfnah gespielt.

Genau so kam es dann auch: Die beiden Vorrundenspiele des HCOB boten viel Spannung und eine hohe Intensität. Zum Auftakt bekamen es die Murrtaler mit dem HC Erlangen II zu tun. Der war in der vergangenen Saison Sechster in der Oststaffel der Dritten Liga, in der kommende Runde spielt er im Süden mit. Zu Beginn ließ der HCOB in der Abwehr viel zu, „wir waren zu passiv“ (Heineke). Die Murrtaler liefen beständig einem Rückstand hinterher. In der zweiten Halbzeit holten sie diesen auf, es ging hin und her und lief auf ein Fotofinish hinaus. In diesem bewiesen die Murrtaler eindeutig die besseren Nerven. Die Franken hingegen fingen sich unnötige Zeitstrafen ein. Der HCOB nutzte das, um mit zwei Toren von Felix Raff auf dem letzten Drücker von 18:19 auf 20:19 zu stellen – der erste Sieg war eingefahren.

Im Match gegen den Schweizer Pokalsieger Wacker Thun war es kein Nachteil, dass die Murrtaler nach nur wenigen Minuten Pause schon wieder ranmussten. Während sich die Eidgenossen noch zurechtfinden mussten, war der HCOB schon auf Betriebstemperatur und legte ein 8:3 vor. Erst nach einigen Wechseln fand der Favorit besser ins Spiel, doch basierend aufs gute Torhüterspiel von Felix Beutel wahrten die Murrtaler ihre Führung. Sie setzten auch offensiv immer wieder Akzente. Thun kam nur langsam näher. Und selbst als die Schweizer fünf Minuten vor dem Ende beim 21:21 doch den Ausgleich geschafft hatten, ließ sich der Drittligist nicht aus der Ruhe bringen. Sie spielten geduldig und holten Siebenmeter heraus. Marcel Lenz traf sicher, das 24:22 war die Entscheidung, Thun gelang nur noch das Anschlusstor – und staunte doch ein wenig, denn die Schweizer hatten schon nach ihrem ersten Spiel die Chance auf den Turniersieg verspielt. Der HCOB hingegen stand im Finale und Coach Heineke freute sich: „Wir sind besser gestartet und haben es dann durchgezogen.“

Aufs Finale mussten die HCOB-Handballer dreineinhalb Stunden warten. Vielleicht war das auch der Grund dafür, warum das Match gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen (Dritte Liga Mitte) eher müde begann. Technische Fehler auf beiden Seiten, wenig Tore, aber immerhin: der HCOB fing sich schneller. Vor allem hinten passte es wieder ganz gut. Selbst als HG-Coach Holger Löhr, einstmals Nationalspieler, mit sieben Feldspielern anrennen ließ, behielten die Murrtaler meist den Überblick. Zur Pause lagen sie 7:5 vorn. Als die HG Mitte der zweiten Halbzeit beim 10:10-Gleichstand gerade annahm, sie könnte die Partie vielleicht wieder drehen, legte der HCOB tempomäßig nochmals nach, machte vier Tore in Serie und hatte damit die Grundlage für den 15:12-Sieg gelegt. „Wir haben es gerade gegen ihren siebten Feldspieler gut gelöst“, befand Matthias Heineke und ergänzte, „dass ich finde, dass es ein verdienter Sieg in einem sehr gut besetzten Turnier war.“ Gut fürs Selbstvertrauen, und gut für den Kleiderschrank.


           
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