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HCOB nach Schützenfest weiter Tabellenführer

| Männer 1

Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang haben ein Offensivfeuerwerk abgebrannt. Sie siegten im Aufstiegsspiel zur zweiten Bundesliga gegen den TV 08 Willstätt mit 39:31. Trainer Matthias Heineke und seine Sportler sind weiter Tabellenführer der Südgruppe. 40 Minuten war der Rivale aus der Ortenau ein gleichwertiger und unbequemer Rivale, dann hatte der HCOB die größeren Reserven und setzte sich zielstrebig ab.

Diese Partie wird präsentiert von unserem Sponsor des Tages:

Im Herbst hatte Willstätt den HCOB geschlagen, aber die personellen Voraussetzungen für die Gäste waren dieses Mal schlechter, wichtige Spieler fehlten. So lastete viel Verantwortung auf den Schultern von Mittelmann Daniel Schliedermann, der ein großartiges Spiel absolvierte und maßgeblichen Anteil daran hatte, dass sein Team rund 40 Minuten gleichauf lag.

Der HCOB erzielte die ersten beiden Tore der Begegnung, kam aber – anders als vor zwei Wochen gegen Horkheim – nicht weg. Die Abwehr war nicht aufmerksam genug, mehrmals trafen die Gäste im Nachfassen. Außerdem kassierten die Murrtaler vier Zeitstrafen in den ersten 20 Minuten. Die Gäste kamen über ihre Außen Dinko Dodig und Regis Matzinger regelmäßig zum Torerfolg, lagen beim 13:11 (in doppelter Überzahl) und beim 18:16 zweimal mit zwei Toren vorn.

Der HCOB hielt im Angriff mit viel Spielwitz entgegen und entwickelte enorme Torgefahr aus der zweiten Reihe. Ruben Sigle und Timm Buck ragten als Werfer heraus, Kevin Wolf glänzte als Vorbereiter, und auch Felix Raff setzte sich wiederholt durch. In den Minuten vor der Pause war es vor allem Sigle, der sein Team immer wieder antrieb. Er traf Sekunden vor der Pause zur 20:19-Führung. Ein irre hohes Ergebnis nach 30 Minuten mit gnadenlosem Tempo auf beiden Seiten.

Nach Wiederanpfiff ging es gerade im gleichen Takt weiter. Nahezu jeder Angriff mündete in ein Tor. Der HCOB setzte sich auf 24:21 ab, machte dann aber ein paar technische Fehler, beim 26:26 war wieder alles offen. Dann hatte der zur Pause eingewechselte Keeper Stefan Koppmeier gute Momente. Er wehrte mehrere Bälle ab und gewann auch das Siebenmeterduell mit Alexander Velz. Willstätt blieb sechs Minuten ohne Treffer – der HCOB setzte sich auf 31:26 ab.

Das war richtungweisend. Willstätt kämpfte, aber viele Leistungsträger hatten immense Einsatzzeiten. Man merkte ihnen die Belastung an. Der HC Oppenweiler/Backnang hatte mehr gewechselt, hielt das Tempo konsequent hoch, machte immer Druck. Timm Buck und Ruben Sigle trafen weiter um die Wette, am Ende hatten sie zehn beziehungsweise elf Treffer auf ihren Konten. Auch Kreisläufer Jakub Strýc setzte sich mehrmals durch. Der Vorsprung wuchs an, zum Ende hin wurde es eine klare Angelegenheit. Der HCOB siegte 39:31, hat nun 5:1 Punkte und gute Chancen, den Einzug in die Zwischenrunde zu schaffen.

Stimmen zum Spiel

Trainer Matthias Heineke: „Das war ein ganz hart erkämpfter und wichtiger Sieg. Wir haben vor dem Spiel gewusst, dass es nicht das entscheidende Spiel sein wird, doch aber richtungsweisenden Charakter haben wird – und das haben die Jungs hervorragend angenommen. Beide Teams sind 60 Minuten hin- und hergerannt, das Ergebnis ist mit 39:31 entsprechend. Was wir im Angriff an Wurfqualität hatten und in der zweiten Halbzeit ab der 40. Minute an Torwartleistung und Abwehr, das war top. Deswegen ist es ein verdienter Sieg und wichtig, dass wir jetzt mit 5:1 Punkten da stehen.“

Jakub Strýc: „Wir haben ein ganz schnelles Spiel gesehen. Nach 20 Minuten sah es so aus, als ob wir einen Weltrekord im Torewerfen brechen wollten. Uns ist es durch die stabile Abwehr gelungen, in den wichtigen Phasen des Spiels ein bisschen wegzuziehen. Wir konnten durchwechseln, weil wir auf der Bank viel Qualität haben. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, 60 Minuten durchzuziehen und den Gegner ohne Pause unter Druck zu setzen.“

Rund ums Spiel

Bei den Gästen fehlte Trainer Ole Andersen. Fredy Beker vertrat ihn. Er war vor zwei Jahren schon in einer Partie Aushilfscoach, die endete Unentschieden. Das Offenburger Tageblatt wertet diesen Fakt als gutes Omen: „Mit Beker als Cheftrainer noch nie verloren.“ Nun muss festgehalten werden: Gewonnen hat Willstätt unter seiner Regie auch noch nicht.

Die Aufstiegsrunde ist ein fortwährender Lernprozess. Die Corona-Schnelltests für die Spieler und auch alle anderen Beteiligten fanden dieses Mal in der Gymnastikhalle statt. Wie gewohnt ging alles sehr strukturiert und geordnet ab. Durch Ehrenamtliches des Roten Kreuzes gab es wertvolle Unterstützung. Und glücklicherweise blieb auch an diesem Wochenende ein positiver Test aus.

Rainer Böhle war schon zwei Tage vor dem Spiel in der Halle: Bodenwerbung aufkleben. Das muss für jedes Match neu durchgeführt werden. Dazu braucht es jedes Mal rund 50 Meter Klebeband. Sein Fazit: „Wenn das Team die Zwischenrunde erreicht, langen die Vorräte nicht.“ Nachschub ist bestellt.

Das Unentschieden des HCOB bei der HSG Hanau gewinnt an Wert. Immerhin ließen die Hessen dem TSB Horkheim keine Chance. Die Heilbronner sind somit weiterhin punktlos. Gruppenfavorit Krefeld siegte unterdessen gegen den VfL Pfullingen. Dorthin wiederum reist der HCOB am kommendem Samstag zum ewig junge württembergischen Klassiker.

Der Landtagsabgeordnete Ralf Nentwich verfolgte das Aufstiegsspiel in einer Videokonferenz mit Bernd Mettenleitner. Dieser sitzt ebenfalls im Parlament des Landes, vertritt dort den Wahlkreis Kehl und mithin die Menschen aus Willstätt. Politisch halten beide die grüne Fahne hoch, doch nur Ralf Nentwich konnte auch den Grünen die Daumen drücken. „Beim Handball hört die Freundschaft auf“, scherzte der sportbegeisterte Murrhardter – und bejubelte den Sieg „seiner“ Grünen in einem Trikot, mit dem einst sein Bruder Philipp in Oppenweiler auf Torejagd gegangen war.

HC Oppenweiler/Backnang – TV 08 Willstätt 39:31

24. April 2021
20 Uhr
Gemeindehalle Oppenweiler

HC Oppenweiler/Backnang:
Jürgen Müller, Stefan Koppmeier (Tor), Marcel Lenz (4/1), Timm Buck (10), Felix Raff (3), Ruben Sigle (11), Kevin Wolf (5), Philipp Schöbinger, Evgeni Prasolov (n.e.), Jakub Strýc (3), Johannes Csauth (n.e.), Florian Frank (n.e.), Philipp Maurer (1), Eric Bühler, Lukas Rauh, Tim Düren (2). – Trainer: Matthias Heineke.

TV 08 Willstätt:
Maximilian Irion (n.e.), Josip Kvesic, Steffen Dold (Tor), Philipp Kunde, Yanez Kirschner (1), Yannick Ludwig (4), Christopher Räpple (1), Dinko Dodig (6), Mickael Kaufmann (n.e.), Régis Matzinger (5), Alexander Velz (3/1), Marius Oßwald (1), Petar Bubalo (3), Daniel Schliedermann (7). – Trainer: Fredy Beker.

Schiedsrichter:
Lucas Hellbusch (Trebur) und Darnel Jansen (Geinsheim).

Siebenmeter:
1/1 : 1/3 (Velz wirft an den Pfosten, Räpple wirft über das Tor).

Zeitstrafen:
10:6 Minuten (Strýc/zweimal, Sigle, Maurer, Csauth – Räpple/zweimal, Dodig).

Spielverlauf:
4:2, 9:10, 15:13, 16:18, 20:19 – 23:23, 26:26, 33:27, 39:31.

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