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Das Eigengewächs geht als Kapitän voran

| Männer 1

Als Lukas Rauh vor rund 20 Jahren zum ersten Mal das Mini-Handballtraining des TV Oppenweiler besuchte, ahnte niemand, dass er einmal die Zweitligamannschaft des HC Oppenweiler/Backnang als Kapitän aufs Spielfeld führen würde.

Am Freitagabend, kurz vor dem Auswärtsspiel beim VfL Lübeck-Schwartau, wird der 24-Jährige als erster seines Teams aufs Spielfeld der Lübecker Hansehalle laufen. Seit dem vergangenen Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim hat er eine neue Rolle inne, die des Mannschaftskapitäns. Ein bisschen ungewohnt sei es, „zumal ich innerhalb der Mannschaft ja noch zu ‚Team Jung‘ gehöre“, sagt er. Das andauernde Verletzungspech führte jedoch dazu, dass nach Jan Forstbauer und Dominik Weiß zum dritten Mal in dieser Spielserie ein neuer Kapitän bestimmt werden musste – und die Wahl auf Lukas Rauh fiel. „Es ist ein schönes Gefühl, das Vertrauen und die Wertschätzung der Mitspieler zu erhalten.“

Der 1,95 Meter große Kreisläufer, der als Jugendhandballer sowie bei seinen ersten Einsätzen in der zweiten Mannschaft oft im Rückraum gespielt hat, empfindet es als Privileg, für seinen Heimatverein spielen zu können, „vor allem in einer so hohen Spielklasse.“ Das kommt in der zweiten Bundesliga nicht bei vielen Spielern vor. Als einer der Akteure, die aus dem Ort kommen und in Oppenweiler wohnen, ist er oft besonders gefragt. „Viele Gesichter sind einem vertraut“, sagt er über die Fans. Bei den Begegnungen im Alltag kommen daher viele Gespräche mit Handballinteressierten zustande. Dass die Fragen derzeit auch mal kritisch sind, findet er nicht schlimm. „Das gehört dazu“, sagt er und betont: „Ich freue mich immer, mich mit den Leuten auszutauschen.“

Ob er sich auch auf die weiteste Auswärtsfahrt der Saison freut? Rund 700 Kilometer sind es aus Baden-Württemberg nach Schleswig-Holstein. Lukas Rauh berichtet, dass er und auch seine Mitspieler Routinen für solch weite Busfahrten entwickelt haben. „Der eine oder andere arbeitet noch ein bisschen was, andere schauen einen Film oder eine Serie, und manchmal machen wir auch Kartenspiele.“ Auf der Rückfahrt wird dann meist zunächst das Spiel reflektiert, und wenn es dann nach Mittagnacht über Deutschlands Autobahnen zurück nach Oppenweiler geht, kehre auch Ruhe ein. Klar: Auswärtsfahrten wie in der vergangenen Saison machten mehr Spaß. Da gab es meist Siege zu feiern. Nun muss die Mannschaft mit Niederlagen umgehen.

Lukas Rauh hat darauf einen reflektierten Blick. „Wir wussten natürlich, dass es in der zweiten Liga nicht leicht wird“, sagt der Handballer. Trotzdem fuchst ihn die Ausbeute, „weil wir oft nicht weit weg waren und mit ein bisschen mehr Glück in den richtigen Momenten auch mehr Zählbares drin gewesen wäre.“ Wobei er den Faktor Glück nicht zu hoch hängen will. Man habe eben auch gemerkt, „dass die Gegner wirklich jeden Fehler bestrafen, ausnahmslos. Und dann kosten uns schon ein paar schlechte Minuten ein Spiel.“

Hinzu kam zuletzt die Verletzungssituation. Weil mehrere Spieler fehlten, mussten viele HCOB-Akteure große Einsatzzeiten gehen. Die fehlende Rotation machte sich irgendwann auch körperlich bemerkbar.

Die Runde, so schwierig sie verlief, brachte für Lukas Rauh auch wertvolle Erkenntnisse. „Es ist wichtig, den Kopf nicht zu verlieren, wenn man Spiele verliert“, sagt Lukas Rauh. Der Zusammenhalt im Team sei in Phasen, in denen die Ergebnisse nicht passen, von besonderer Relevanz. Im Falle des Erfolgs sei es nicht schwer, dass sich alle gegenseitig super finden; sich aber auch dann gut zu verstehen und gut miteinander auszukommen, wenn es nicht läuft und Kritik erforderlich ist – dann zeigt sich der Charakter einer Mannschaft. Wobei Lukas Rauh keinen Hehl daraus macht, dass er sich auch wieder auf sportliche Erfolgserlebnisse freuen kann.

Darum richtet sich sein Blick auch schon auf die kommende Runde. In dieser wird es für den HCOB mit viel Ambition in Liga drei um Punkte gehen. „Erst machen wir eine kurze Pause, um nach der langen Runde ein wenig Abstand vom Handball zu bekommen – das tut gut.“ Aber dann freut er sich auf einen Neustart mit viel Elan. Die ersten Parameter für die Vorbereitung auf die neue Runde stehen fest, „und wir bekommen auch einen kleinen Umbruch im Team.“ Lukas Rauh erhofft sich dadurch „viel frischen Wind“ – und will auch vorangehen. Vielleicht als Kapitän, auf jeden Fall als Identifikationsfigur.

Rund ums Spiel

Am vergangenen Wochenende pausierte die zweite Handball-Bundesliga. Nun stehen die letzten drei Spieltage an. Für den HC Oppenweiler/Backnang ist die Partie am Freitag (19 Uhr) beim VfL Lübeck-Schwartau mit der weitesten Fahrt der Saison verbunden. Die Leistungen zuletzt waren gut, gegen Erstliga-Aufsteiger SG BBM Bietigheim führte das Schlusslicht noch kurz vor Spielende, ehe die Partie verloren ging. Allerdings ist die personelle Situation weiterhin kompliziert. Rückraum-Ass Malte Dederding hat sich gegen Bietigheim verletzt und wird nicht mehr spielen können. Trainer Rui Silva hat derzeit nicht viele Alternativen. Insofern gilt es, den seit Wochen propagierten Grundsatz weiter zu verinnerlichen: Das Beste aus der Situation zu machen und möglichst viele Erfahrungen aus den Spielen in der zweiten Bundesliga zu sammeln.

Die Begegnung wird live auf dem Dyn übertragen. Sendebeginn ist 15 Minuten vor Spielbeginn.

Über den Gegner

Der VfL Lübeck-Schwartau zählt zu den formstärksten Mannschaften der zweiten Handball-Bundesliga. Die letzte Niederlage musste die Mannschaft von Coach David Röhrig im März hinnehmen. Mittlerweile ist sie seit sechs Partien unbesiegt. Mit 33:29 Punkten liegt der Club aus Schleswig-Holstein auf dem achten Platz. Der siebtplatzierte Dessau-Roßlauer HV 06 ist in Reichweite. Großen Anteil an der Erfolgsserie hat Torwart Mark Ferjan. Der 28-jährige Slowene wurde zum Spieler des Monats April gewählt. Der in Kopenhagen geborene Rückraumspieler Einar Nickelsen ist fünftbester Werfer der Liga. Mit 162 Treffern liegt er knapp hinter HCOB-Akteur Timm Buck, der mit 166 Toren Platz vier in der Torschützenliste belegt.

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