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Das Württembergduell der Gegensätze

| Männer 1

Der HC Oppenweiler/Backnang gastiert im Württembergduell der zweiten Handball-Bundesliga bei HBW Balingen-Weilstetten. Das Schlusslicht reist als klarer Außenseiter zum Aufstiegsanwärter. Aufgrund des schmalen Aufgebots ist weiter viel Kampfkraft gefragt. Gespielt wird am Ostersonntag um 17 Uhr in der Mey Generalbau Arena in Balingen.

Ein Duell mit Historie: Die Stammvereine TV Oppenweiler und TV Weilstetten sind seit vielen Jahrzehnten höherklassig vertreten und sind sich häufig begegnet. 1983 trafen die beiden Clubs im Rohrbachtal aufeinander, um den württembergischen Meister im Großfeldhandball auszuspielen. Sieger war der TVO. In der Saison 1985/1986 kam es zu richtungsweisenden Duellen in der Oberliga Württemberg. Der Club aus dem Rems-Murr-Kreis gewann in der Balinger Längenfeldhalle; der heutige Kassierer Thomas Bühler war als Linkshänder der Mann für die entscheidenden Tore. Kurz darauf stand der Aufstieg fest. Beim für lange Zeit letzten Aufeinandertreffen im April 2023 siegten die Handballer von der Zollernalb, die zu dieser Zeit bereits als HBW antraten, und schafften wenig später den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Aus dem Bundesligahandball musste sich der Club nie mehr verabschieden. Viele Jahre spielte der Verein sogar in der ersten Liga.

Die Ausgangslage beim HBW: Der HBW will auch in dieser Saison den Sprung in die Bundesliga schaffen. Schon vor dem Saisonstart wurde er mit seinem breit aufgestellten Kader zum Kreis der Favoriten gezählt. Die Mannschaft von Trainer Matthias Flohr, der 2013 als Spieler mit dem HSV Hamburg Champions-League-Sieger wurde, verlor zwar das erste Rückrundenspiel gegen den 1. VfL Potsdam. In den vergangenen sieben Begegnungen siegte der HBW jedoch und hat sich auf Aufstiegsplatz zwei etabliert. Auf den Drittplatzierten HC Elbflorenz 2006 hat er vier Punkte Vorsprung sowie das klar bessere Torverhältnis. Das ist in der zweiten Liga bei Punktgleichheit entscheidend. Prägende Akteure sind Rechtsaußen Sascha Pfattheicher und als Identifikationsfigur wichtige Kreisläufer Tobias Heinzelmann. Im November kam der erfahrene Bundesligatorwart Daniel Rebmann per Blitztransfer und im Tausch mit Mateusz Kornecki vom Erstligisten TVB Stuttgart. HCOB-Coach Rui Silva sagt: „Sie spielen mit hoher Intensität. Die technische und taktische Qualität ihrer Spieler unterstützt ihr Zusammenspiel. Ich würde sagen, sie sind definitiv einer der Hauptkandidaten für den Aufstieg.“

Die Situation beim HCOB: Beim Schlusslicht würdigte man den couragierten Auftritt gegen den TV Großwallstadt, vor allem angesichts der misslichen Personallage mit sechs fehlenden Spielern. Ein bisschen frustriert sei man aber gewesen, so knapp verloren zu haben, sagte Coach Rui Silva nach dem Spiel. Nun gelte es, einige Aspekte mitzunehmen. „Vor allem wollen wir Kampfgeist bewahren, den Einsatz und die Opferbereitschaft, die wir in diesem Spiel gezeigt haben.“ Personell bleibt die Lage kompliziert. Linksaußen Martin Schmiedt ist nach dreiwöchiger Ausfallzeit wieder ins Training eingestiegen, „aber er ist natürlich noch nicht wieder bei 100 Prozent“, entsprechend umsichtig muss mit den Kräften gehaushaltet werden. Ob der zweite Spieler auf dieser Position, Paul Krügele, wieder mitmachen kann, ist derzeit noch ungewiss. Bei Rückraumspieler Nick Fröhlich ist die Lage ganz ähnlich. Coach Rui Silva gibt sich in der Gesamtheit keinen Illusionen hin: „Die Realität ist, dass wir nicht viel mehr Optionen haben werden als im letzten Spiel.“ Beim HBW ist man sich der haushohen Favoritenrolle bewusst, immerhin warnt die „Schwäbische“ vor der „Oppenweiler-Falle“. HBW-Kommandogeber Matthias Flohr findet, dass sich der Trainerwechsel beim HCOB in positiver Hinsicht bemerkbar gemacht habe, deshalb sagt er zum Tabellenbild: „Wir dürfen uns davon nicht blenden lassen.“

Wahl zum Spieler des Monats: Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Jan Forstbauer ist Malte Dederding der einzige verbliebene Linkshänder für den Rückraum des HCOB. Der 24-Jährige hat in den vergangenen Wochen gut gespielt und ist damit Kandidat für die Wahl zum Spieler des Monats März in der zweiten Liga. Diese wird von der Handball-Bundesliga ausgeschrieben. Bemessungsgrundlage sind statistische Kennzahlen, die im Handball Performance Index zusammengefasst werden. Dieser wurde entwickelt, um die Leistungen von Handballern unabhängig vom Bauchgefühl miteinander vergleichen zu können. Ein Faktor sind die Tore: Malte Dederding erzielte in den vier Spielen im März 33 Tore. Daraus und aus vielen anderen Werten (Zuspiele, technische Fehler, Zeitstrafen etc.) resultierte ein HPI von 83. Einen besseren Wert erzielte in der gesamten Liga kein anderer Halblinker, weshalb der künftige Nettelstedter nominiert wurde. Unter www.daikin-hbl.de, der Internetseite der Handball-Bundesliga, kann noch bis zum 8. April abgestimmt werden.

Ein Blick auf die Dritte Liga: Insgesamt sieben Spitzenmannschaften haben ihr Interesse an der Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga angemeldet. Aus der Staffel Nord-Ost gehen der MTV Braunschweig und der EHV Aue ins Rennen, aus der Süd-West-Staffel die HG Saarlouis und der TV Gelnhausen. In der Nord-West-Staffel ist das Interesse besonders groß: Mit dem TV Emsdetten, dem ASV Hamm und dem TuS Vinnhorst haben gleich drei Klubs ihre Ambitionen hinterlegt – teilnehmen dürfen maximal zwei. Aus der Südstaffel liegt hingegen keine Meldung vor, auch nicht von den führenden Teams SV Salamander Kornwestheim und Wölfe Würzburg.

Rund ums Spiel

Die Begegnung wird live auf dem Dyn übertragen. Sendebeginn ist 15 Minuten vor Spielbeginn.

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