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HCOB-Handballer unterstreichen ihre Ambitionen

Der HC Oppenweiler/Backnang befindet sich in der Dritten Liga auf Erfolgskurs. Mit guten Leistungen haben die Handballer ihre Aufstiegsambitionen unterstrichen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Brack geht als Tabellenführer ins neue Jahr und hat damit gute Chancen, das erste Etappenziel zu erreichen: Die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur zweiten Bundesliga.

Die Vorrunde im Schnelldurchlauf: Der HCOB siegte zum Auftakt noch mühevoll gegen den TSV Neuhausen/Filder, verlor dann beim SV Salamander Kornwestheim. Dabei war erkennbar, dass die Mannschaft neu zusammengestellt war. Der deutliche Heimsieg gegen die SG Leutershausen war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Mit weiteren Erfolgen bei den Rhein-Neckar Löwen II, der TGS Pforzheim, gegen die SG Pforzheim/Eutingen und beim TuS Fürstenfeldbruck etablierte sich der HCOB vorne. Das Remis im Spitzenspiel gegen die HSG Konstanz war insofern enttäuschend, weil die Murrtaler kurz vor dem Ende mit drei Toren führten. Im Württembergduell beim VfL Pfullingen gab es eine unglückliche 31:32-Niederlage, die aber die letzte der Vorrunde war. In den Heimspielen gegen HT München, den TSB Horkheim und den HC Erlangen II folgten klare Siege, die Auswärtsspiele beim HBW Balingen-Weilstetten II sowie im Rems-Murr-Duell beim VfL Waiblingen entschied das Team aus dem Murrtal knapp für sich. Die Bilanz: elf Siege, ein Remis, zwei Niederlagen.

Der Blick auf die Spitzengruppe: Mit 23:5 Punkten sind die Murrtaler Tabellenführer. Die HSG Konstanz ist Zweiter, hat ein Spiel und zwei Minuspunkte mehr. Die SG Leutershausen liegt mit 20:8 Punkten gut im Rennen, dahinter befinden sich drei Teams in Lauerstellung: der TuS Fürstenfeldbruck, die SG Pforzheim/Eutingen und die Wölfe Würzburg mit 19:9 Punkten. Ziel dieser Mannschaften ist die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur zweiten Bundesliga. Der Erst- und der Zweitplatzierte dürfen an dieser Runde teilnehmen, in der bundesweit bis zu acht Teams um zwei Startplätze in der zweiten Bundesliga kämpfen. Verzichtet einer der beiden Ersten auf sein Startrecht, kann auch der Dritte der Südstaffel an den Aufstiegsspielen mitmachen. Erklären müssen sich die Vereine Anfang März im Zuge des Lizenzierungsverfahren der Handball-Bundesliga.

Die Einschätzung des Coaches: Daniel Brack kam vor der Runde vom VfL Pfullingen, soll und will den HCOB in die zweite Liga führen. Er sagt: „Mit 23:5 Punkten bin ich sehr zufrieden, so eine Punktzahl muss man erst einmal erzielen.“ Seinem Team sei es gelungen, in Schlüsselspielen zu punkten, „das sind für mich die Begegnungen, die auf des Messers Schneide stehen und bei denen man auch mal nach einem Rückstand zurückkommt.“ Besonders in Erinnerung blieb ihm der Sieg bei den Rhein-Neckar Löwen II nach Sechs-Tore-Rückstand, „aber auch nach dem Erfolg bei HBW Balingen-Weilstetten II hatte ich das Gefühl, dass wir einen Big Point gelandet haben.“ Der Auswärtssieg beim heimstarken Mitaufstiegsanwärter TuS Fürstenfeldbruck sei gut fürs Selbstvertrauen und Zutrauen des Teams gewesen. Die Niederlage in Kornwestheim fuchste Coach Daniel Brack, „aber sie kam nicht überraschend, wir hatten zu dem Zeitpunkt noch keine eingespielte Mannschaft und waren trotzdem drauf und dran, das Spiel zu kippen, leider ist es uns nicht gelungen.“ Niederlagen seien Bestandteil des Entwicklungsprozesses, sagt Daniel Brack, auch wenn sie schmerzen. Eine weitere Erkenntnis der Vorrunde ist für den Coach, „dass wir spielerisch noch in vielen Bereichen Potenzial nach oben haben. Wir können in allen Bereichen noch zulegen.“ Platz eins und Reserven, das ist vielversprechend.

Die Teamentwicklung: Der HCOB hatte im Sommer einige personelle Veränderungen. Das bringt Veränderungen auf dem Spielfeld mit sich, aber auch im gesamten Gefüge. Daniel Brack fand wichtig, dass mit Philipp Maurer und Florian Frank zwei langjährige Spieler von Beginn an als wichtige Integrationsfiguren agierten, „insofern konnten wir uns da auf eine funktionierende Hierarchie verlassen.“ Auch die Neuen – als Musterbeispiel nennt der Coach den von TuSEM Essen gekommenen Markus Dangers – haben schnell Verantwortung fürs Teamgefüge übernommen. Auf dem Spielfeld machte Rückraum-Ass Daniel Schliedermann einen großen Schritt, „er hat unsere Mannschaft gut angeleitet und geführt“ (Daniel Brack). Dass sich Elias Newel in seinem ersten Drittligajahr direkt in den Fokus der Juniorennationalmannschaft spielte, sei eine tolle Entwicklung. Daniel Brack freut sich auch über die zuletzt stark ansteigende Formkurve von Niklas Diebel, über das gute Zusammenspiel der Kreisläufer Alexander Schmid und Markus Dangers – und könnte wohl weitere Beispiele für gute Entwicklungen nennen. Denn eine Erkenntnis der Vorrunde war auch: immer wieder übernahmen andere Spieler Verantwortung. Das machte die Mannschaft für die Gegner schwer berechenbar.

Zum Ausblick: Los geht es im neuen Jahr mit dem Auswärtsspiel beim TSV Neuhausen/Filder (20. Januar), dann kommt der SV Salamander Kornwestheim zum Nachbarschaftsduell. Die Partie bei der SG Leutershausen in der Woche darauf wäre Stand heute ein Schlager. Weil die Hinrundenpartie gegen die Wölfe Würzburg verlegt worden ist, hat der HCOB noch ein Nachholspiel in der Hinterhand und somit nicht 15, sondern 16 Spiele in der Rückserie. Dieser zweite Saisonabschnitt wird einen langen Atem erfordern, denn der 30. Spieltage findet erst Ende Mai statt. Für die Teilnehmer an der Aufstiegsrunde geht es, je nach Modus, einige Wochen weiter. Mitte oder Ende Juni stehen die Aufsteiger in die zweite Bundesliga fest.

Die Lage im Tabellenkeller: Die drei Aufsteiger HT München, VfL Waiblingen und TGS Pforzheim kommen nicht entscheidend voran. Die Bayern haben mit fünf Pluspunkten und vier Zählern Rückstand auf die Rhein-Neckar Löwen II am ehesten eine Perspektive auf den Ligaverbleib. Die Mannschaften präsentieren sich in einzelnen Begegnungen durchaus auf Augenhöhe, habe einige Begegnungen nur knapp verloren. Um noch einmal ins Rennen um den Ligaverbleib eingreifen zu können, werden sie aber wohl eine Serie von Siegen hinlegen müssen.

Verletzungspech: HCOB-Torwart Levin Stasch hat sich kurz vor dem letzten Spiel des Jahres 2023 am Knie verletzt. In der letzten Begegnung vor Weihnachten bekam der dadurch auf sich allein gestellte Keeper Jürgen Müller Unterstützung durch Torwarttrainer Stefan Merzbacher. Mittlerweile gibt es die gute Nachricht, dass die Meniskus-OP recht gut verlaufen ist. So besteht durchaus Hoffnung, dass Levin Stasch zum Rückrundenbeginn wieder einsteigen kann.

Wunsch nach Veränderung: Eine personelle Änderung gibt es beim HCOB zum Jahreswechsel ebenfalls, Rückraumspieler Marc Godon wird in der Rückrunde nicht mehr Teil des HCOB-Kaders sein. Der 27-Jährige, der vor eineinhalb Jahren von Handball Hannover-Burgwedel ins Murrtal zurückgekehrt war, kam in der Vorrunde nur gelegentlich zu Einsatzzeiten. Er kam mit dem Wunsch nach Veränderung auf die Verantwortlichen zu, dem entsprochen wurde. „Das ist natürlich schade, aber Marc hatte in der Vorrunde nur wenig Spielanteile, darum ist es legitim, dass er wieder nach mehr Einsatzzeiten strebt“, sagt der Sportliche Leiter Jochen Bartels.

Statistik: Fünf Spieler kamen in allen 14 Begegnungen zum Einsatz, Axel Goller war mit 82 Toren der erfolgreichste Werfer. Eine kleine Übersicht, sortiert nach der Zahl der erzielten Tore: Axel Goller (13 Spiele, 82 Tore), Daniel Schliedermann (13/79), Elias Newel (14/51), Timm Buck (14/48), Alexander Schmid (14/48), Niklas Diebel (14/47), Martin Schmiedt (12/34), Markus Dangers (13/22), Florian Frank (13/21), Lukasz Orlich (12/17), Lukas Rauh (14/15), Philipp Maurer (6/10), Levin Stasch (12/5), Marc Godon (8/1), Jürgen Müller (11), Stefan Merzbacher (3).

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