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Nie war der erste Sieg wichtiger

| Männer 1

Es ist eine richtungsweisende Begegnung für die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang. Im Zweitligaheimspiel gegen den traditionsreichen TuSEM Essen am Freitagabend (19.30 Uhr) in der Backnanger MURRTAL-ARENA muss der Knoten platzen, um neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen zu können.

Dreimal deutscher Meister, dreimal deutscher Pokalsieger, dreimal Europapokalsieger – einen solch hochdekorierten Club wie TuSEM Essen haben die Handballer des HCOB noch nie zu einem Punktspiel empfangen. Die Begegnung gegen den Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet ist ein Highlight für den Aufsteiger aus der Dritten Liga.

Sportlich betrachtet ist die Begegnung noch bedeutungsvoller. Denn für den HC Oppenweiler/Backnang stehen nach 19 Spielen in der zweithöchsten Spielklasse nur zwei Pluspunkte zu Buche, ein Sieg ist noch nicht gelungen, auch nicht in den ersten beiden Rückrundenspielen gegen den TV 05/07 Hüttenberg und beim HSC 2000 Coburg. Um den weiteren Spielen dieser Saison mit mehr Zuversicht entgegenblicken zu können, muss sich dieser Zustand ändern. Weil TuSEM Essen mit zehn Pluspunkten derzeit auf dem 16. Tabellenplatz und damit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht, ist die Brisanz der Partie kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: Es ist für beide Mannschaften ein Vier-Punkte-Spiel. Der HCOB will für sich selbst einen Impuls setzen, zugleich den Druck in und auf  Essen erhöhen und seine kleine Chance auf den Ligaverbleib wahren. Und der TuSEM? Will sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen, Luft verschaffen und die Planungssicherheit für ein weiteres Jahr in Liga zwei erhöhen. Interessanter Aspekt am Rande: Beide Teams spielen in der darauffolgenden Woche auch noch gegen den Tabellen-17. HSG Krefeld Niederrhein, die Essener am Mittwoch, der HCOB tritt – nach einem Mittwochsspiel in Ferndorf – am Sonntag beim Mitaufsteiger an.

Beim HCOB klemmte es vor allem im Angriff: 23 Tore gegen Hüttenberg, gar nur 22 in Coburg, damit ist es außergewöhnlich schwer, Spiele zu gewinnen – auch wenn die erste Halbzeit im Oberfränkischen mit einem 12:12 durchaus mutmachend war. Allenfalls konnte man beim Pausenpfiff bemängeln, dass der Außenseiter trotz einiger Phasen mit Vorteilen nicht mit zwei oder drei Toren in Führung lag. Nach Wiederanpfiff gab es dann zu viele Angriffe ohne Torerfolg, und Coach Rui Silva sagt unumwunden, „dass wir uns natürlich bewusst sind, dass unsere Offensivleistung nicht dem von uns erwarteten Niveau entspricht.“ Auch wenn die Coburger mit Petros Boukovinas einen absoluten Topmann im Tor in ihren Reihen hatten: Die Kombination aus technischen Fehlern und vergeben Großchancen seien auf diesem Level nicht zu kompensieren und machen den Unterschied, findet Rui Silva. „Wir arbeiten daran“, berichtet er und ergänzt, dass er davon überzeugt sei, dass sein Team bereits im nächsten Spiel Fortschritte zeigen werde. Im besten Fall kann Nick Fröhlich dabei mithelfen. Der Rückraumspieler hatte zuletzt angeschlagen passen müssen, ist aber wieder im Training, und Rui Silva sagt: „Wir sind optimistisch, dass Nick wieder zur Verfügung steht.“ Auch der zuletzt nur in der Abwehr eingesetzte Niklas Diebel könnte wieder im Angriff mitspielen, „was uns im Rückraum mehr Optionen bieten würde.“ Der HCOB könnte flexibler agieren und auch vermehrt wechseln. In Coburg hatten sich nachlassende Kräfte zum Ende der Partie in einer zunehmenden Zahl an Fehlwürfen niedergeschlagen, die dann auch zum hohen Abstand von acht Treffern führten.

Nun also kommt TuSEM Essen – und mithin ein Club, der sich zum jetzigen Zeitpunkt eine bessere Platzierung als den 16. Tabellenplatz ausgerechnet hatte. Auch wenn im Umfeld des Teams wenige Übermütige auszumachen sind, die von einer kurzfristigen Rückkehr in die Bundesliga träumen, die lange die sportliche Heimat des TuSEM war, das bisherige Abschneiden führte im Dezember doch zur Trennung von Coach Daniel Haase. Für ihn kam Kenji Hövels. Der 32-Jährige trainierte zuvor die Füchse Berlin II in der Dritten Liga und gilt als Trainertalent. Die Zukunft wird zeigen, ob es Parallelen zu Jaron Siewert gibt, der einst ebenfalls aus Berlin nach Essen wechselte, um dann als gereifter Coach zum Bundesligateam der Füchse zurückzukehren und dieses zur ersten deutschen Meisterschaft der Vereinsgeschichte zu führen. Kenji Hövels jedenfalls hatte beim TuSEM einen vielversprechenden Einstand, denn unter seiner Anleitung gelangen wichtige Sieg gegen den TuS Ferndorf und die Eulen Ludwigshafen. Rui Silva hält den Rivalen „für eine dynamische und junge Mannschaft, die in Einzelduellen sehr stark ist und mit hoher Intensität spielt.“ Im Hinspiel tappte der HCOB ziemlich gnadenlos in die Konterfalle und verlor deutlich. Im neuerlichen Aufeinandertreffen möchte der neue Coach mit seinem Team  dagegenhalten: „Für uns wird der Schlüssel die Kontrolle sein; die Kontrolle über das Tempo, die Kontrolle über die Spielsituationen und Disziplin in unserer Verteidigungsstruktur.“ Wenn es gelingt, sei ein Sieg möglich – und er wäre wohl nie wichtiger als genau jetzt.

Rund ums Spiel

Die Begegnung wird live auf dem Dyn übertragen. Sendebeginn ist 15 Minuten vor Spielbeginn.

Eintrittskarten für das Zweitliga-Heimspiel des HCOB gibt es im Internet unter www.hcob.de/tickets und an der Abendkasse.

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