Lilly-Sophie Schwarz und Sofie Heitzler fielen krankheitsbedingt aus, Anna Hug musste nach dem Aufwärmen passen und auch Kreisläuferin Lenja Schumacher kann derzeit nicht mitspielen. Die personellen Voraussetzungen vor dem Gang zum in dieser Saison noch unbesiegten Tabellenführer waren somit nicht besonders gut. In den ersten 17 Minuten konnten die Gäste gut mithalten. Sie fanden gute Lösungen gegen die 3:2:1-Abwehr der Heimmannschaft. Dann agierten die Gastgeberinnen defensiver und dem HCOB fehlte es fortan an Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Zudem war die Chancenverwertung bei den wenigen Gelegenheiten, die sich dennoch ergaben, nicht besonders gut. So zog der Spitzenreiter von 8:7 bis zur Pause auf 18:10 davon.
Nach dem Seitenwechsel war die Begegnung wieder ausgeglichener. Es blieb zunächst relativ lange bei einem Abstand von acht bis neun Toren. Trainer Sebastian Blocher war damit zufrieden, da sein Team in dieser Phase im Rahmen der personellen Möglichkeiten gut mitspielte. Gegen Ende legten die SG-Handballerinnen dann aber noch einige Treffer drauf, sodass es am Ende doch eine recht deutliche Angelegenheit wurde. Für die HCOB-Handballerinnen gilt es, diese Partie schnell abzuhaken und zu hoffen, dass bis zum Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am kommenden Samstag wieder mehr Spielerinnen einsatzbereit sind.
SG Degmarn/Oedheim: Tabea Karle, Lea Stammer (1) (Tor), Lena Halupka (6), Lara Krieger (2), Luisa Deutschle (3), Leni Volz (1), Fiona Ivic (11/1), Marie-Louise Betz (5), Lea Schmierer (5/2), Kim Döhler, Nina Wieland (2), Maria Odenwald (2), Luisa Weik. – HC Oppenweiler/Backnang: Alisia Mäule, Mara Ottomani (Tor), Diana Reibl (1/1), Helen Mauritz, Anna Hug, Luisa-Sophie Bräuninger (2), Pauline Vinnai (4), Viktoria Lukacs (3/2), Kim Deißer (1), Madita Kreder (3), Lea Soffel (4), Rabea Rauh (1), Anna Rosenke (7). – Schiedsrichter: Marco Pink (Eislingen) und Christian Zeller(Eislingen). – Zuschauer: 60.