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Schon zur Pause zehn Tore Vorsprung

| Männer 1

Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang haben beim 40:32-Heimsieg kurzen Prozess mit dem Aufsteiger TVS 1907 Baden-Baden gemacht. Sie drückten in der ersten Halbzeit dermaßen aufs Tempo, dass es beim Seitenwechsel 24:14 stand, es waren 30 nahezu perfekte Minuten. Die Frage nach dem Sieger war da natürlich beantwortet. Für das Team um Coach Matthias Heineke war es der zweite Sieg im dritten Spiel, der erste vor heimischer Kulisse.

Dabei waren die Vorzeichen nicht optimal: Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang blickten auf eine nicht zufriedenstellende Trainingswoche zurück. Angeschlagene Spieler, kranke Spieler, jeden Tag eine schlechte Nachricht. Kurzfristig fiel Linkshänder Tim Dahlhaus aus. Der Ersatz kam aus München: Felix Raff, zum Ende der vergangenen Runde vom HCOB ohnehin nur ungern in eine Handball-Pause verabschiedet, sprang kurzfristig im rechten Rückraum ein, im Wechsel mit Ruben Sigle. Diese Option hatte man sich beim Club aus dem Murrtal immer ein wenig im Hinterkopf behalten, so gab es beispielsweise auf Anhieb das passende Trikot. Und mittrainiert hatte der Linkshänder zuletzt auch das eine oder andere Mal. Zum Einsatz kam er erst zu späterer Stunde.

Richten mussten es zunächst die Akteure aus dem Stammkader. Und die machten das wirklich gut. Die Abwehr stand in der Anfangsphase aufmerksam. Torwart Stefan Koppmeier sammelte gleich einige Paraden. Die Ballgewinne münzte der HCOB durch schnelles Umschaltspiel in Gegentreffer um. Immer wieder gelang es, die flinken Außen Florian Frank und Philipp Maurer mit dem entscheidenden Meter Vorsprung auf den schnellsten Abwehrspieler auf den Weg zu senden, dass diese keine Probleme hatten, den Ball an TVS-Keeper Matthias Meßmer vorbei ins Tor zu bugsieren. Beide erzielten in dieser Begegnung fünf Tore. Bis zur zehnten Minute gelang in jeder Zeigerumdrehung ein Treffer, schon bald stand ein deutlicher Vorsprung zu Buche (10:5, 16:7).

Gästecoach Sandro Catak meinte hinter, sein Team sei „fast überrollt worden“, und das traf es ziemlich genau. Die Murrtaler kamen nicht nur durch Gegenstöße zum Torerfolg, sondern sie schlossen auch im Positionsangriff mit guter Quote ab. Timm Buck und Tobias Gehrke gingen dabei mit gutem Beispiel voran. Der TVS 1907 Baden-Baden bekam relativ viele Siebenmeter zugesprochen, die der routinierte Christian Fritz mit hundertprozentiger Ausbeute zu nutzen verstand. Aber es war dann doch zu wenig, um die Partie ernsthaft offen zu halten. Den letzten Angriff vor der Pause nutzte HCOB-Handballer Ruben Sigle zum 24:14. Damit stand ein in zweierlei Hinsicht bemerkenswerter Zwischenstand auf der Tafel: 24 Tore in einer Halbzeit sind ungewöhnlich, und 10 Tore Unterschied in einem Drittligaspiel sowieso. Das Duell war frühzeitig entschieden.

Halbzeit zwei konnte das nicht übertrumpfen. Der TVS 1907 Baden-Baden traute sich mehr zu. Die Mannschaft von Coach Sandro Catak kam durch Kreisanspiele zum achtfachen Torewerfer Elias Meier offensiv zu mehr Erfolgserlebnissen. Der Club aus Mittelbaden konnte den Abstand ein bisschen dezimieren, ohne dass dies bei den in grünen Trikots gewandeten Gastgebern auf Anhieb Sorgen ausgelöst hätte. In Summe war das Abwehrspiel der Einheimischen zu verhalten, 18 Gegentreffer gab es in Durchgang zwei, ein paar zu viel.

Der HCOB seinerseits blieb offensiv so durchschlagskräftig, um immer wieder mal auf acht oder neun Tore Abstand davon zu ziehen. Trainer Matthias Heineke räumte Marc Godon im linken Rückraum umfangreiche Spielzeiten ein, der nutzte dies zu sechs Treffern. Für den passenden Schlussakkord war die Aushilfe aus München zuständig. Felix Raff steuert den 38., den 39. und – damit es sich auch lohnte – den 40. Treffer bei. Der kostet beim Handball. Gut für Felix Raff, dass er ein paar Minuten nach dem Abpfiff zum Spieler des Tages ernannt wurde. Dafür gibt es einen Kasten Bier vom Sponsor Haller Löwenbräu, damit konnte er seine Schulden direkt begleichen.

Stimmen zum Spiel

HCOB-Trainer Matthias Heineke: „Wir hatten keine gute Trainingswoche, deshalb war es wichtig für uns, eine seriöse Abwehr zu stellen und dann gut nach vorne umzuschalten. Das ist uns in der ersten Halbzeit in Perfektion gelungen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann verwaltet.“

TVS-Trainer Sandro Catak: „In der ersten Halbzeit sind wir fast überrollt worden. Wir haben in der Abwehr keine Griffigkeit bekommen und hatten deshalb keine Bälle für das Tempospiel, das für uns aber lebensnotwendig ist. Das Positive ist die zweite Halbzeit.“

Rund ums Spiel

Schon ein bisschen kurios: Die Schiedsrichter im Vorspiel (Verbandsliga) pfiffen mit Headset, in der Dritten Liga ist dieses allgemein als sinnvoll erachtete Hilfsmittel noch nicht angekommen. Die beiden Unparteiischen Christian Gebele (Emmendingen) und Timo Widmann (Bisingen) mussten sich durch Gestik und Mimik austauschen.

Eine Aushilfe aus München, das gab es beim TV Oppenweiler schon einmal: Heinz Rothfritz, Torwart mit Legendenstatus, reiste Ende der 80er auch gelegentlich aus der bayerischen Landeshauptstadt an, um beim damaligen Regionalligateam Lücken zu schließen, personell und im Tor.

40 Tore sind eine selten erreichte Marke, der HCOB hat es im siebten Jahr in Liga drei zum zweiten Mal überhaupt geschafft.

Der HCOB muss am kommenden Wochenende zu einem Meisterschaftskandidaten reisen, das Auswärtsspiel bei der SG Leutershausen fällt in die Kategorie „maximale Herausforderung“.

HC Oppenweiler/Backnang – TVS 1907 Baden-Baden 40:32

17. September 2022
20 Uhr
Gemeindehalle Oppenweiler

HC Oppenweiler/Backnang:
Jürgen Müller (n.e.), Stefan Koppmeier (Tor), Daniel Schliedermann (n.e.), Tobias Gehrke (4), Timm Buck (6/1), Alexander Schmid (2), Felix Raff (3), Ruben Sigle (4), Martin Schmiedt (2), Florian Frank (5), Philipp Maurer (5), Eric Bühler, Lukas Rauh (2), Marc Godon (6), Tim Düren (2). – Trainer: Matthias Heineke.

TVS 1907 Baden-Baden:
Dominik Horn, Matthias Meßmer (Tor), Franz Henke (1), Jeremias Seebacher (3), Sebastian Wichmann, Simon Bornhäußer (2), Mathias Seiter, Christian Fritz (9/5), Han Völker (5), Jonas Schuster (2), Julian Schlager, Markus Koch (1), Elias Meier (8), Maximilian Strüwing, Lukas Veith, Maximilian Vollmer (1). – Trainer: Sandro Catak.

Schiedsrichter:
Christian Gebele (Emmendingen) und Timo Widmann (Bisingen).

Zuschauer:
300.

Siebenmeter:
1/1 : 5/5.

Zeitstrafen:
10:10 Minuten (Düren/dreimal, Buck, Sigle – Henke, Wichmann, Schuster, Koch, Strüwing).

Disqualifikationen:
Düren (57./dritte Hinausstellung).

Spielverlauf:
10:5, 16:7, 24:14 – 29:22, 34:26, 40:32.

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