Sprechen Sie mit uns

Ansprechpartner &
Kontakte

Dirk Hail
Vorsitzender
dirk.hail@hcob.de

Jochen Mayer
stv. Vorsitzender
jochen.mayer@hcob.de

Alexander Hornauer
Pressestelle, Spielbetrieb
alexander.hornauer@hcob.de

Thomas Bühler
Finanzen
thomas.buehler@hcob.de

Armin Pfister
Finanzen
armin.pfister@hcob.de

Sponsoring
Rainer Böhle
Markus Mandlik
Jochen Mayer
sponsoring@hcob.de

Jonas Frank
HCOB Handball GmbH
jonas.frank@hcob.de

Jugendhandball
Daniel Wieczorek
Simon Oehler
Dorothea Forch
Jochen Appenzeller
jugendleitung@hcob.de

Mini-Handball (4 bis 8)
Dorothea Forch
Birte Merk
minis@hcob.de

Starker Abschied: HCOB verlangt TuS N-Lübbecke alles ab

| Männer 1

Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang haben sich mit einer engagierten Leistung aus der zweiten Bundesliga verabschiedet. Beim TuS N-Lübbecke hielten sie die Partie lange offen, ehe sich der Favorit in den Schlussminuten mit 38:33 durchsetzte. Die fehlenden Wechselmöglichkeiten machten sich beim HCOB bemerkbar.

Der TuS N-Lübbecke verabschiedete mehrere langjährige Spieler, darunter den halblinken Jo Gerrit Genz. Für ihn gab es nach dem Spiel stehende Ovationen. Der Fanclubvorsitzende ernannte ihn zur „Legende“. Ganz zwangsläufig richteten sich die Blicke der 1487 Zuschauer daher auch sehr auf HCOB-Linkshänder Malte Dederding, denn er wird in der kommenden Runde für den Traditionsverein aus dem Wiehengebirge spielen, und zwar auf der Position von Jo Gerrit Genz.

TuS-Trainer Davor Dominikovic freut sich über den Zugang, weil die Wurfstärke von Malte Dederding ein Element für sein Team darstellen soll, das dem TuS bislang gefehlt habe. Mit acht Treffern setzte der im Herbst aus Würzburg zum HCOB gekommene Rückraumspieler in seinem letzten Spiel für die Murrtaler noch einmal ein Ausrufezeichen und hinterließ Eindruck in der Merkur-Arena. Damit hatte er maßgeblichen Anteil am engagierten Auftritt des Schlusslichts, das dem Favoriten alles abverlangte.

„Wir können stolz auf die Leistung sein“, sagte Trainer Rui Silva – am Ende hätten die Möglichkeiten gefehlt, ein bisschen zu rotieren und damit sorgsamer mit den Kräften umzugehen. Das nutzte der TuS, um die Partie in den allerletzten Minuten zu seinen Gunsten zu entscheiden. Zehn Minuten vor dem Ende war noch alles offen. Der HCOB hatte sich nie abschütteln lassen, auch wenn er zwischendurch mit vier Toren zurückgelegen hatte.

Schon in Halbzeit eins kamen die Gäste nach einem 8:12 wieder auf 18:18 heran. Sie spielten gut über den Kreis, Työrvi Týr Gislason nutzte die Vorlagen zu Toren. Auch im Gegenstoßspiel setzte die Mannschaft Akzente. Niklas Diebel belohnte den mutigen Auftritt mit einem Kontertreffer zum Ausgleich. Ärgerlich war in diesen Minuten allerdings, dass die Gastgeber die letzten drei Tore des ersten Durchgangs erzielten und daher mit einem 21:18 in die Pause gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der HCOB dran. Die Gäste verteidigten leidenschaftlich und fanden im Angriff immer wieder Lösungen gegen die Abwehr des Ex-Europapokalsiegers. TuS-Coach Davor Dominikovic trat Vermutungen entgegen, seine in der Rückrunde so starke Heimmannschaft habe das Schlusslicht auf die leichte Schulter genommen. Das Gegenteil sei der Fall gewesen, seine Mannschaft habe bis zuletzt sehr engagiert trainiert. Er findet, dass sich die HCOB-Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten unter dem neuen Coach Rui Silva sehr gut entwickelt habe. Das spiegelte sich auf dem Feld wider.

Der HCOB-Trainer ließ sein Team in der zweiten Halbzeit oft mit einem siebten Feldspieler angreifen. Das ging im Einzelfall zwar daneben und wurde mit Würfen ins leere Tor bestraft. Die Zahl der gelungenen Aktionen überwog jedoch deutlich und war ein Faktor dafür, dass es immer spannender wurde. Wiederholt gelang es, Außen Felix Klingler freizuspielen. Als dieser auch noch zwei Kontertore hintereinander erzielte, war der HCOB beim 28:27 in Führung. Nun bangten sie beim TuS um den erwarteten Sieg.

In den Schlussminuten hatten die Gastgeber aber mehr Reserven. Viele Spieler hatten lange auf dem Feld gestanden. So fehlte nun die letzte Dynamik, zumal die Gastgeber in der Abwehr noch einmal eine Schippe drauflegten. Beim TuS übernahmen die gestandenen Spieler Verantwortung – und so setzte sich der Favorit mit 38:33 durch. Die Abschiedsparty beim Traditionsverein war gerettet. Doch auch die HCOB-Handballer wurden mit viel Applaus verabschiedet. Der Absteiger hatte sich beim Favoriten noch einmal teuer verkauft und bewiesen, wie deutlich die Entwicklung unter Rui Silva in den vergangenen Monaten gewesen ist.

Rund ums Spiel

Die HCOB-Handballer machen nun Pause. Es gilt, zu neuen Kräften zu kommen und dann mit dem neuen Team voll durchzustarten. Mitte Juli startet die Vorbereitung auf die neue Saison. Das erste Pflichtspiel ist der DHB-Pokal am 21. oder am 23. August. Die Drittligarunde beginnt vermutlich am Wochenende darauf, allerdings liegt ein exakter Rahmenterminkalender noch nicht vor.

Die Schiedsrichter Frederic Linker (Recklinghausen) und Sascha Schmidt (Bochum) sind Urgesteine unter den deutschen Bundesligaschiedsrichtern. In Lübbecke hatten sie ihren letzten Einsatz – und dabei leiteten sie erstmals ein Spiel mit Beteiligung des HCOB. „Alle anderen hatten wir schon, aber diese Mannschaft hat uns noch gefehlt“, sagte Sascha Schmidt, „jetzt hat sich für uns ein Kreis geschlossen.“ In Lübbecke überzeugten beide mit einer souveränen Spielleitung.

TuS N-Lübbecke – HC Oppenweiler/Backnang 38:33

6. Juni 2026
18 Uhr
Merkur Arena Lübbecke

TuS N-Lübbecke:
Fredrik Genz, Leon Grabenstein (Tor), Jó Gerrit Genz (5), Max Santos (3), Lutz Heiny (2), Tjorven Sturhahn (1), Kasper Haugen Furu (2), Alexander Schulze (3), Jacob Lundahl, Bence Hornyak (2), Yannick Dräger (2), Niko Blaauw (2), Sven Weßeling (1), Henri Pabst (4), Patrik Blazicko (4), Tim Roman Wieling (6/4). – Trainer: Davor Dominikovic.

HC Oppenweiler/Backnang:
Dave Hörnig, Janis Boieck (Tor), Tjörvi Týr Gislason (5), Frieder Hail, Timm Buck, Nick Fröhlich (5/3), Niklas Diebel (2), Martin Schmiedt (5), Ruben Sousa (2), Felix Klingler (6), Paul Krügele, Lukas Rauh, Malte Dederding (8). – Trainer: Rui Silva.

Schiedsrichter:
Frederic Linker (Recklinghausen) und Sascha Schmidt (Bochum).

Zuschauer:
1487.

Siebenmeter:
4/4 : 3/4 (Klingler scheitert an Grabenstein).

Zeitstrafen:
2:6 Minuten (Heiny – Sousa/zweimal, Fröhlich).

Spielverlauf:
8:4, 18:18, 21:18 – 25:22, 28:29, 38:33.

weitere News

| Männer 1

Der HC Oppenweiler/Backnang treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran. Mit David Soos wechselt ein junger…

mehr ...
| Männer 1

Der Mannschaftskader des TuS N-Lübbecke

mehr ...
| Männer 1

Mit dem ersten Sieg in der zweiten Bundesliga hat der HC Oppenweiler/Backnang eine lange Durststrecke beendet. Der Erfolg gegen die Eulen…

mehr ...