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Überraschung liegt lange in der Luft

| Männer 1

Die Zweitliga-Handballer des HC Oppenweiler/Backnang standen kurz vor einer Überraschung. Beim TuS Ferndorf war die Mannschaft von Trainer Rui Silva gestern Abend bis in die letzten Minuten des Spiels hinein konkurrenzfähig. Am Ende fehlten beim 23:28 nur noch ein bisschen Kaltschnäuzigkeit, um den zum Ende hin stark zitternden Gastgebern eine unliebsame Überraschung zu bereiten.

HCOB-Co-Trainer Fredrick Griesbach meinte nach dem Spiel: „Wenn man vom Ergebnis absieht, war es eigentlich ein ganz cooler Handballabend und ein spannendes Spiel.“ Zugegeben, die Zweitligarunde ist derzeit nicht vergnügungssteuerpflichtig, weil es an einem Sieg mangelt. Und doch sind gute Entwicklungen zu sehen.  Das Schlusslicht der zweiten Liga zeigte sich im Siegerland stark verbessert und war über viele Phasen des Spiels ein ebenbürtiger Gegner. TuS-Coach Ceven Klatt sah das genauso: „Der HC Oppenweiler/Backnang hat sehr gut dagegengehalten. Es war der erwartete Abnutzungskampf.“

In der Anfangsphase drückte der Gast gewaltig aufs Tempo und kam so zu vielen Treffern. Kreisläufer Lukas Süsser erzielte an seiner ehemaligen Wirkungsstätte das Führungstor und nicht viel später lagen die Gäste mit drei Toren in Führung. Ein Raunen ging durch die stimmungsvolle, aber nicht ganz vollbesetzte Kreuztaler Sporthalle Stählerwiese. Die Gastgeber waren zur Stelle, wenn sich die HCOB-Handballer Ballverluste und Fehlwürfe leisteten. Ihnen gelangen in der ersten Halbzeit einige Kontertore, wodurch sie dranblieben. Zudem bekamen sie einige Strafwürfe zugesprochen und mit Josip Eres haben sie für diese Aufgabe einen besonders geeigneten Mann. Er nutzte alle Chancen vom Siebenmeterstrich eiskalt.

Der HCOB ließ sich vom ersten Rückstand aber nicht aus dem Konzept bringen, spielte immer wieder gute Chancen heraus und blieb dran. Paul Krügele holte die erneute Führung heraus. Dann hatten die Gäste Pech: Ein Lattenknaller von Nick Fröhlich prallte eher knapp hinter der Linie auf. Für die Schiedsrichter war es aber kein Tor. Da hätte der Videobeweis geholfen, aber den gibt’s in Liga zwei nicht. Und damit nicht genug: Ferndorf nutzte den Ballgewinn zum Kontertor. Kurz vor der Pause legte der TuS noch einen drauf: Daniel Hideg, beim HCOB auch aus seiner Zeit bei der HG Oftersheim/Schwetzingen, sorgte für das 17:15. Aus Sicht der Gäste fast zu viel Rückstand nach einer wirklich guten ersten Halbzeit.

Anders als in vielen anderen Spielen dieser Saison blieb es auch nach dem Wiederanpfiff spannend. Ferndorfs Trainer Ceven Klatt ließ seine Mannschaft nun defensiver agieren, wodurch es dem HCOB schwerer fiel, Torchancen zu kreieren. Die Abschlüsse waren nicht mehr so präzise, wodurch Keeper Filip Baranasiv besser ins Spiel kam. Der TuS-Trainer hatte ihn gegenüber Stammkeeper Can Adanir auch deshalb vorgezogen, weil er einige Jahre im Süden gespielt hatte und die Wurfbilder der HCOB-Handballer deshalb gut kannte. Allerdings musste sich auch die Abwehr der Gäste keineswegs verstecken. Immer wieder brachten sie die Ferndorfer ins Zeitspiel, die Angriffe dauerten oft länger als eine Minute. Und Torwart Janis Boieck war ebenfalls ein guter Rückhalt.

Der HCOB kämpfte sich immer wieder heran und erzielte rund um die 40. Minute drei Tore in Serie durch Timm Buck, Nick Fröhlich und Martin Schmiedt per Konter. Damit lag er mit 21:20 vorne. Allerdings gab es innerhalb weniger Sekunden gleich zwei Zeitstrafen für den HCOB: erst gegen Ruben Sousa, dann gegen Nick Fröhlich. Vor allem die zweite Strafe sorgte für Unmut. Co-Trainer Frederick Griesbach bekam die gelbe Karte gezeigt. Ferndorf nutzte die doppelte Überzahl zu zwei Toren und hatte kurz darauf einen kleinen Vorsprung. Die Gäste aus Baden-Württemberg hielten zwar mit viel Einsatz dagegen, aber die fehlenden Kräfte machten sich nun bemerkbar: Im Angriff fehlte es zunehmend an Durchschlagskraft.

Und trotzdem blieb das Spiel eng. Felix Klingler und Martin Schmiedt nutzten Kontergelegenheiten und sieben Minuten vor dem Ende war der Außenseiter beim Stand von 23:25 dran. Nun machte sich bei den Ferndorfern Nervenflattern breit. Mit fast schon episch langen Angriffen versuchten sie, das Spiel nach Hause zu bringen, trotzdem unterliefen ihnen mehrere technische Fehler. Der HCOB stürmte mehrmals an, um das Anschlusstor zu erzielen. Das große Manko: Es wollte einfach nicht gelingen – fünf Minuten lang ging es hin und her, eine dramatische Schlussphase.

Letztlich waren  es die Ferndorfer, die den Sack zumachten. Finn Scharnweber nutzte einen Konter zum 26:23, das bedeutete in der vorletzten Minute die Entscheidung – auch wenn die Gäste bis zuletzt mit einer offenen Deckung alles versuchten. Dass es am Ende gar fünf Tore Unterschied waren, wurde dem hochspannenden Spielverlauf nicht gerecht. So knapp war der Aufsteiger lange nicht dran. Es fehlte an diesem Abend nur ein wenig Kaltschnäuzigkeit und ein wenig Spielglück, um tatsächlich für eine Überraschung sorgen zu können.

Stimmen zum Spiel

HCOB-Co-Trainer Frederick Griesbach: „Wenn man vom Ergebnis absieht, war es eigentlich ein ganz cooler Handballabend und ein spannendes Spiel. Uns wurmt, dass wir zwar gute Phasen haben, wenn wir uns an unseren Plan halten, wir dann aber leider manchmal herauskippen. Bestes Beispiel ist die Phase kurz vor Schluss, als Ferndorf dreimal den Ball herschenkt, wir aber keinen Profit daraus ziehen.“

TuS-Coach Ceven Klatt: „Der HC Oppenweiler/Backnang hat sehr gut dagegengehalten. Es war der erwartete Abnutzungskampf. Wir haben viel gewechselt, dadurch ging Spielfluss verloren. Am Anfang haben wir außerdem zu viele einfache Gegentore kassiert. Das war in der zweiten Halbzeit dann besser. Außerdem hat unser Torwart Filip Baranasic sehr gut gehalten.“

Rund ums Spiel

Für den HCOB geht’s am Sonntag um 17 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei Mitaufsteiger HSG Krefeld Niederrhein weiter.

TuS Ferndorf – HC Oppenweiler/Backnang 28:23

25. Februar 2026
19 Uhr
Sporthalle Stählerwiese Kreuztal

TuS Ferndorf:
Filip Baranasic, Can Adanir (Tor), Josip Eres (7/4), Gabriel Viana (2), Julius Fanger (2), Hampus Dahlgren (3), Mattis Michel (2), Daniel Hideg (2), Nico Schnabl (1), Philip Würz, Sören Servos (2), Marvin Mundus (2), Finn Scharnweber (4), Valentino Duvancic (1). – Trainer: Ceven Klatt.

HC Oppenweiler/Backnang:
Dave Hörnig, Janis Boieck (Tor), Tjörvi Týr Gislason (1), Timm Buck (4), Dominik Weiß (1), Nick Fröhlich (2), Valentin Abt (1), Niklas Diebel, Martin Schmiedt (4), Ruben Sousa (1), Felix Klingler (2/1), Paul Krügele (2), Lukas Rauh, Malte Dederding (3), Lukas Süsser (2). – Trainer: Rui Silva.

Schiedsrichter:
Leonard Bona (Remscheid) und Malte Frank (Radevormwald).

Zuschauer:
1207.

Siebenmeter:
4/4 : 1/1.

Zeitstrafen:
4:6 Minuten (Würz/zweimal – Sousa/zweimal, Fröhlich).

Spielverlauf:
4:7, 11:12, 17:15 – 17:17, 21:21, 28:23.

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