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Doppelter Dämpfer für den HCOB

| Männer 1

Der HCOB hat zum Rückrundenstart der zweiten Bundesliga nicht nur mit 23:31 gegen den TV 05/07 Hüttenberg verloren. Auch die Verletzung von Rückraumspieler Jan Forstbauer dämpfte die Stimmung.

Der HCOB startete mit dem neuen Trainer Rui Silva in die Begegnung. Dieser fühlte sich später an eine Achterbahnfahrt mit Aufs und Abs erinnert. Das Ergebnis von acht Toren Unterschied sei zu deutlich ausgefallen, fand der Coach aus Portugal. Fakt sei aber auch gewesen, dass die Hüttenberger das ganze Spiel über vorne gelegen hätten. Genau das rechnete TVH-Coach Stefan Kneer seinem Team hoch an: „Wir hatten zu Beginn schnell die Kontrolle über das Spiel.“ Und so ganz gaben die Mittelhessen diese auch nie wieder ab.

Der HCOB tat sich im Angriff gegen die zunächst sehr offensiv agierende Mannschaft aus Hüttenberg schwer. Das 1:0 durch Kreisläufer Ruben Sousa war gut herausgespielt, in den Minuten danach leisteten sich die Gastgeber jedoch Fehlwürfe und Fehlabspiele. Die Gäste aus Mittelhessen agierten zielstrebiger, setzten sich mehrmals entschlossen in Zweikämpfen durch und führten nach elf Minuten mit 5:2.

Dann kamen die Gastgeber auf. Sie nutzten ein Überzahlspiel nach einer Zeitstrafe gegen TVH-Handballer Paul Ohl aus und setzten Rückraumspieler Dominik Weiß gut in Szene. Mit seinen Toren brachte er die Heimmannschaft heran. In der 16. Minute sorgte Ruben Sousa für den Ausgleich (6:6) – das war einer der Momente, in denen die Begegnung vielleicht einen anderen Verlauf hätte nehmen können, zumal Torwart Janis Boieck in dieser Phase mit seinen Paraden viel Rückhalt gab.

Tatsächlich avancierte der Ausgleichstreffer aber eher zum Weckruf für die Gäste aus Hüttenberg, die nach dem knapp verpassten Bundesliga-Aufstieg in der Vorsaison derzeit im Tabellenmittelfeld spielen. Angetrieben von Paul Ohl setzten sie sich schnell wieder ab – und auch bei ihnen galt: Der Torwart war gut im Spiel. Hüttenbergs Simon Böhne sammelte fleißig Paraden. Gerade in der Phase vom 6:6 bis zum 6:10 verspielten die Sportler in den weißen Trikots ihre kurzzeitig gute Ausgangslage auch viel zu schnell, und diesem Rückstand liefen sie dann bis zur Pause hinterher. Da führte der Ex-Erstligist mit 16:12.

Diese Hypothek wog schwer, und gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs setzten sich die Hüttenberger sogar auf sechs Tore ab (20:14, 38. Minute). Besonders ärgerlich: bei den seltenen Ballverlusten der Gäste schafften es die Gastgeber zu selten, sich einmal durch einen schnellen Gegenstoß ein „einfaches Tor“ gutschreiben zu lassen. Trotzdem gab sich der Aufsteiger zunächst nicht geschlagen. In zehn starken Minuten verkürzte der HCOB den Rückstand auf drei Tore, überstand dabei auch eine doppelte Unterzahl nach Zeitstrafen gegen Ruben Sousa und Cedric Mayer weitgehend unbeschadet. Mit dem 19:22 durch Nick Fröhlich keimte noch einmal Hoffnung bei den Hausherren auf.

Doch die Hüttenberger waren ausgebuffter und cleverer. Sie nutzten ihre Chancen effektiver, machten weniger technische Fehler und ließen es letzten Endes nicht wirklich spannend werden. Auch bei Abprallern waren sie geistesgegenwärtiger. Exemplarisch dafür stand das 25:20 durch Kreisläufer Moritz Zörb. Nach einer Glanzparade von HCOB-Keeper Janis Boieck glaubten wohl alle an einen Ballgewinn für die Heimmannschaft. Doch am Ende landete der Ball in den Händen des Gästespielers und Sekundenbruchteile später im Tor. Solche Momente gab es mehrmals, sie waren emotionale Dämpfer. Gleiches galt für die viel zu hohe Zahl an Fehlwürfen aus der Nahdistanz, die im Laufe des Spiels immer wieder auftraten und sich zum Ende hin nochmals häuften.

Hinzu kam, dass der HC Oppenweiler/Backnang die Schlussviertelstunde ohne seinen Kapitän Jan Forstbauer bestreiten musste. Nach einem Foulspiel von Hüttenbergs David Kuntscher blieb der 33-Jährige mit einer Knieverletzung am Boden liegen. Er begab sich auf direkten Weg in die Kabine, weitere Untersuchungen müssen folgen.

Diese Gemengelage führte dazu, dass beim HCOB in den letzten Minuten nichts mehr zusammenlief. Die Gastgeber verspielten nun auch noch ein respektables Ergebnis. Die Hüttenberger blieben entschlossener, erzielten die letzten drei Tore der Begegnung, hatten am Ende acht Tore Vorsprung. Die Hessen hatte ihre Pflicht beim Schlusslicht erfüllt, nicht spektakulär, aber doch sehr effektiv. Und beim HCOB heißt es weiter: Warten auf den ersten Saisonsieg.

Stimmen zum Spiel

HCOB-Trainer Rui Silva: „Es war ein Spiel wie eine Achterbahn. Wir waren in einigen Phasen nicht stark genug. Wir sind kaum ins Gegenstoßspiel gekommen, weil Hüttenberg eine sehr gute Rückwärtsbewegung hatte. Das Resultat fällt etwas deutlich aus, allerdings waren die Hüttenberger auch das ganze Spiel über vorne.“

TVH-Trainer Stefan Kneer: „Wir hatten zu Beginn schnell die Kontrolle über das Spiel, konnten uns auf einen guten Torwart verlassen und sind auch in schwierigen Phasen ruhig geblieben.“

Rund ums Spiel

Mit Lukas Süsser kam der unter der Woche neu verpflichtete Kreisläufer zu seinem Debüt für den HC Oppenweiler/Backnang. Sekundenbruchteile vor der Pause gelang ihm das Tor zum 12:16.

Für den HCOB begann das Wochenende mit der unerfreulichen Nachricht, dass TuSEM Essen und mithin ein Konkurrent im Abstiegskampf einen knappen Sieg gegen die Eulen Ludwigshafen einfuhr.

Am kommenden Samstag geht es für den HCOB beim HSC 2000 Coburg weiter. Am Freitag darauf gibt’s das richtungsweisende Heimspiel gegen den früheren Europapokalsieger aus Essen.  

HC Oppenweiler/Backnang – TV 05/07 Hüttenberg 23:31

7. Februar 2025
18 Uhr
MURRTAL-ARENA Backnang

HC Oppenweiler/Backnang:
Dave Hörnig (n.e.), Janis Boieck (Tor), Cedric Mayer (3), Timm Buck (2/1), Dominik Weiß (5), Nick Fröhlich (2), Valentin Abt (1), Niklas Diebel, Martin Schmiedt, Ruben Sousa (3), Jan Forstbauer (2), Felix Klingler, Paul Krügele (1), Lukas Rauh, Malte Dederding (3), Lukas Süsser (1). – Trainer: Rui Silva.

TV 05/07 Hüttenberg:
Simon Böhne, Yahav Shamir (n.e., Tor), Philipp Schwarz, Paul Ohl (6), Lasse Ohl (2), Moritz Zörb (1), Phil Spandau (4), Vit Reichl, Leif Haack (1), Torsten Anselm, Leon Stehl (2), Paul Kompenhans (5), Danil Dyatlov (2), Hendrik Scheiber (1), David Kuntscher (7/2). – Trainer: Stefan Kneer.

Schiedsrichter:
Dustin Seidler (Solingen) und Denis Seidler (Solingen).

Zuschauer:
1050.

Siebenmeter:
1/2 : 2/3 (Buck scheitert an Böhne – Kuntscher scheitert an Boieck).

Zeitstrafen:
10:8 Minuten (Sousa/zweimal, Rauh, Mayer, Fröhlich – Paul Ohl, Zörb, Kompenhans, Kuntscher).

Spielverlauf:
6:6, 8:12, 12:16 – 16:20, 21:25, 23:31.

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