Das Interview zum Heimspiel wird präsentiert von:
Du bist neu beim HCOB. Was hat dich an der Aufgabe besonders gereizt?
Für mich ist es besonders spannend, ein Jahr lang gemeinsam auf ein klares Ziel hinzuarbeiten und dieses am Ende hoffentlich auch zu erreichen.
Du hast schon einige Stationen im Handball erlebt: Was möchtest du aus deinen Erfahrungen beim HCOB einbringen?
Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Eigentlich müsste man die Mannschaft fragen, was sie am meisten benötigt. Ich denke aber, dass ich für eine hohe Arbeitsmoral und eine professionelle Einstellung stehe – gleichzeitig aber auch für Lockerheit und Witz, wenn es angebracht ist.
Torhüter haben oft einen eigenen Blick auf ein Spiel. Was macht für dich einen guten Handballtorwart aus?
Ein guter Torhüter ist für mich jemand, der seinen eigenen Stil gefunden hat, diesem vertraut und ihn konsequent umsetzt – und damit natürlich auch Bälle hält.
Wie hast du die Mannschaft, das Umfeld und die Fans in deinen ersten Wochen beim HCOB kennengelernt?
Ich empfinde das Umfeld beim HC Oppenweiler/Backnang als sehr angenehm. Rund um den Verein herrscht, auch gemeinsam mit den Fans, eine sehr positive und wohlwollende Atmosphäre. Wir spüren die Unterstützung bisher bei jedem Spiel – sowohl zu Hause in der MURRTAL-ARENA als auch bei den Auswärtsspielen. Und die Mannschaft ist ebenfalls top: menschlich eine gute und witzige Truppe.
Gibt es etwas an dir, das die Zuschauer wahrscheinlich noch nicht wissen – ein Ritual, eine Marotte oder ein besonderes Hobby?
Ein Ritual habe ich keines, aber vor dem Spiel mache ich einen ausgiebigen Mittagsschlaf.
Wenn wir uns gegen Weihnachten noch einmal unterhalten: Was müsste passiert sein, damit du sagst, dass es für dich eine richtig gute Vorrunde war?
Der Tabellenplatz müsste einer sein, der uns am Ende der Saison auch für die Aufstiegsspiele qualifizieren würde. Wichtig wäre mir außerdem, dass wir als Team ein gutes Gefühl haben und uns spielerisch weiterentwickelt haben, sowohl im Angriff wie in der Abwehr.
