In den bisherigen Spielen um den Bezirkspokal hat sich der HCOB II sowohl gegen die eigene dritte Mannschaft als auch gegen den TSV Heubach durchgesetzt. Im Halbfinale wartet mit dem TSV Schmiden III der Meister der Bezirksliga, Staffel I, auf die Mannschaft. Die Schmidener haben ab 16 Uhr in der heimischen Sporthalle den Heimvorteil auf ihrer Seite. Der Gewinner dieses Duells bestreitet dann am Sonntag ab 17 Uhr an gleicher Stelle das Endspiel um den Bezirkspokal. Mögliche Finalgegner sind der VfL Waiblingen II (Bezirksoberliga) und der HC Winnenden (Landesliga), die am Samstagabend das zweite Halbfinale bestreiten.
„Wir versuchen, eine Mannschaft aufzustellen, die den Bezirkspokal gewinnen kann“, sagt Sebastian Forch, der Trainer des HCOB II. Allerdings gibt es vor den letzten Spielen dieser Handballsaison doch einige Ausfälle: Tom Hug, Julian Friz, Johannes Csauth, Benjamin Wingenfeld, Magnus Erb und Elias Klassen können nicht mitwirken. „Auf Spieler aus der dritten Mannschaft können wir auch nicht zurückgreifen, weil diese ebenfalls am Pokal teilgenommen haben“, erklärt der Coach – und schiebt eventuellen Überlegungen, ob er selbst nochmal mitmacht, einen Riegel vor: „Muskelfaserriss.“ Insofern werde man sehr ambitioniert, aber auch mit einer gesunden Portion Realismus an das Pokalwochenende herangehen – zumal ungewiss ist, in welchen Besetzungen die anderen Vereine ins Rennen gehen werden.
2018 hat der HC Oppenweiler/Backnang II zuletzt den Bezirkspokal gewonnen, damals im mittlerweile aufgelösten Bezirk Enz-Murr. Dort fand der Wettbewerb zuletzt nicht mehr statt. Im neuen Bezirk Stuttgart-Rems-Murr wird wieder um Pokalehren gespielt, wobei die Meldung nicht verpflichtend war, sondern auf freiwilliger Basis erfolgte.
