Frauen, Verbandsliga, Staffel I: HC Oppenweiler/Backnang – HSG Heilbronn. Die Handballerinnen des HC Oppenweiler/Backnang kämpfen um den Verbleib in der Verbandsliga. Am Sonntag um 18 Uhr geht es in der Gemeindehalle Oppenweiler gegen die HSG Heilbronn und damit gegen einen direkten Mitbewerber. Die HCOB-Handballerinnen stehen auf dem drittletzten Platz und haben 14 Pluspunkte, einen mehr als die HSG Heilbronn. Mit einem Sieg gegen diesen Rivalen hätten sie gute Chancen, ihn auch auf Dauer hinter sich zu lassen. Mit einem weiteren Sieg im letzten Saisonspiel gegen die Handballregion Bottwar SG könnten sie dann möglicherweise die letzten drei Plätze verlassen und den Abstieg vermeiden. Im Falle einer Niederlage würden die Chancen deutlich sinken, zumal die HCOB-Handballerinnen eine Gelegenheit weniger haben, zu punkten, als einige Tabellennachbarn. Trainer Sebastian Blocher hatte unter der Woche auf Punkte gegen die HSG Winterbach/Weiler gehofft, doch die Begegnung endete 24:29. „Das tut im Nachhinein sehr weh. Über 50 Minuten waren wir die spielbestimmende Mannschaft und stets in Führung.“ Ihm ist wichtig, dass „wir für die verbleibenden zwei ‚Endspiele‘ die positiven Momente in den Vordergrund stellen.“ Die HSG Heilbronn hatte das Hinspiel knapp gewonnen. „Wir haben uns auch dort in der zweiten Halbzeit zu viele einfache Fehler geleistet“, sagt der Coach. Nun ist die Motivation für die Revanche groß: „Wir wollen gewinnen und die Chance auf den Klassenerhalt wahren.“ Personell sieht es gut aus. Die Gastgeberinnen müssen zwar auf Rabea Rauh verzichten, alle anderen Spielerinnen sind aber einsatzfähig.
Bezirksliga, Staffel II: HC Oppenweiler/Backnang III – SG Welzheim/Kaisersbach. Die dritte Frauenmannschaft des HCOB wird die Runde auf Platz acht beenden, hat aber den Ehrgeiz, am Sonntag (14 Uhr) in der Gemeindehalle Oppenweiler einen überraschenden Sieg gegen den Tabellenvierten zu landen.
Männer, Bezirksoberliga: HC Oppenweiler/Backnang III – VfL Waiblingen II. HCOB-Trainer Marcel Wolf war über die knappe Niederlage gegen die HSG Bargau/Bettringen verärgert. „Wir hatten eine gute Defensivleistung, konnten im stehenden Angriff aber nicht überzeugen.“ Mit Blick auf die Tabelle stehe sein Team im Kampf um den Verbleib in der Liga nun mit dem Rücken zur Wand. „Bei drei ausstehenden Spielen müssen wir jetzt dringend punkten.“ Dass es nun ausgerechnet gegen den Tabellenführer und bereits als Aufsteiger feststehenden VfL geht, ist aus Sicht des Coaches eine „Mammutaufgabe“. Um eine Chance zu haben, „müssen wir über 60 Minuten eine Topleistung abliefern.“ Die Vorbereitung sei nicht optimal verlaufen, da einige Spieler aus unterschiedlichen Gründen nicht trainieren konnten. „Das darf am Wochenende aber keine Ausrede sein“, betont Marcel Wolf. „Ich erwarte von jedem Spieler, der auf der Platte steht, vollen Einsatz und einen kühlen Kopf in den entscheidenden Situationen.“ Anwurf ist am Sonntag um 16 Uhr in der Gemeindehalle in Oppenweiler.
