Die Geschichte der Wölfe Würzburg beginnt in der kleinen Ortschaft Rimpar, nur wenige Kilometer von der fränkischen Metropole entfernt. Die dort ansässige SG DJK Rimpar erlebte vor rund zwei Jahrzehnten einen regelrechten Handballboom. Innerhalb weniger Jahre schaffte die Mannschaft den Sprung in die zweite Bundesliga. In den darauffolgenden Jahren klopften die Unterfranken sogar an die Tür zur Erstklassigkeit. Auch mit seiner guten Nachwuchsförderung machte der Verein über die Grenzen der Region hinaus auf sich aufmerksam.
Vor vier Jahren wurden aus der ersten Mannschaft der SG DJK Rimpar die Wölfe Würzburg. Die Heimspiele finden in der Würzburger tectake ARENA statt. 2023 mussten die Wölfe die zweite Bundesliga verlassen. Seitdem treten sie in der Dritten Liga an und verfolgen das Ziel, sich hier weit vorne in der Tabelle zu positionieren.
Im Sommer veränderte sich der Kader. Ende Juni entschied sich der Verein zudem für einen Trainerwechsel. Die Zeit von Heiko Karrer endete, für ihn übernahm Dragos Oprea. Der ehemalige Nationalspieler Deutschlands und Rumäniens soll die Mannschaft weiterentwickeln. Im bisherigen Saisonverlauf gelangen den Wölfen vier Siege, drei Niederlagen stehen dem gegenüber. Zeitweise war der Kader aufgrund zahlreicher Verletzungen ausgedünnt. Umso wichtiger war der knappe 25:24-Heimsieg gegen den TSB Schwäbisch Gmünd am vergangenen Sonntag. Der bislang erfolgreichste Torewerfer in Reihen der Würzburger Mannschaft ist Tim Bauer, er erzielte 49 Treffer.